Visum abgelehnt wg. unzureichender beruflicher / wirtschaftlicher Bindung

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    • Visum abgelehnt wg. unzureichender beruflicher / wirtschaftlicher Bindung

      Betr.: Deutsche Botschaft Kiew - Visumsantrag abgelehnt -

      Begründung: "Sie haben keine ausreichende berufliche / wirtschaftliche Verwurzelung in der Ukraine."


      Hallo in die Runde.

      Ich bin neu hier in dem Forum und hoffe, dass mir jemand von Euch mal einen Tip geben kann.


      Meine mir seit über 10 Jahren bekannte Freundin aus der Ukraine (46 Jahre alt)
      wollte zu einem Besuchsaufenthalt für 90 Tage nach Deutschland kommen. Sie
      wollte in dieser Zeit mehrere Personen besuchen, und zwar u. a. mich, einige
      Freundinnnen von ihr, die schon länger in Deutschland leben und arbeiten sowie
      ihre Tochter (26 J.), die seit September 2011 ein Studium an einer deutschen Uni
      absolviert.

      Die Reise und der Aufenthalt sollten von mir komplett finanziert werden. Die entsprechende
      Einladung mit der Urkunde "Verpflichtungserklärung" wurde ordnungsgemäß vorgelegt und der
      Botschaftsmitarbeiterin (Ukrainerin) während des Interviews in der Botschaft eingereicht.


      Meine Freundin hat in der Ukraine zur Zeit keine Arbeit und kein Einommen. Ihren Lebens-
      unterhalt in der Ukraine bestreitet sie zur Zeit durch die finanziellen Unterstützungen,
      die sie von ihrer zu pflegenden Mutter und zum Teil auch von mir bekommt.


      Das für ihren beabsichtigten Besuch in Deutschland beantragte Visum wurde heute
      mit der Begründung abgelehnt.

      "Sie haben keine ausreichende berufliche / wirtschaftliche Verwurzelung in der Ukraine."

      Hat schon jemand Erfahrungen machen können, mit dieser Ablehnungsbegründung?

      Was meint ihr, welches ist nun der bessere Weg, um doch noch an ein entsprechendes Visum zu kommen?

      Würdet ihr mir empfehlen,

      • das Remonstrationsverfahren (Widerspuchsverfahren) einzuleiten oder besser
      • 1 Monat abzuwarten und dann erneut einen Visumsantrag zu stellen?

      Für Eure Antworten und Kommentare zu meinen Fragen möchte ich Euch schon einmal ganz herzlich danken.


      LG Frank W.
    • FW schrieb:


      Was meint ihr, welches ist nun der bessere Weg, um doch noch an ein entsprechendes Visum zu kommen?

      Würdet ihr mir empfehlen,

      • das Remonstrationsverfahren (Widerspuchsverfahren) einzuleiten oder besser
      • 1 Monat abzuwarten und dann erneut einen Visumsantrag zu stellen?


      Ich habe selber Erfahrungen mit diesem Thema, meiner früheren Freundin und mir ist so etwas passiert. Ich habe das damals im Ukraine-Forum zur Diskussion gestellt: Absage - was nun?.

      Generell hat das Widerspruchsverfahren aus meiner Sicht nur dann Sinn, wenn Du etwas in der Hand hast. Generell sieht es ohne Arbeit extrem schlecht aus, aber wenn sie z.B. schon öfter in Deutschland war und immer brav zurückgekehrt ist, könnte das ein Aufhänger sein. Außerdem würde ich mal überprüfen, ob Ihr nicht nur das nötigste, sondern alles denkbar mögliche an Unterlagen eingereicht habt. Wenn Ihr Euch schon so lange kennt, gibt es doch bestimmt einen Haufen Briefe, Photos, vielleicht auch Telefonrechnungen mit Verbindungsnachweis, Skype-Protokolle, Emails etc. Das würde ich alles sammeln und die ein wenig zuschütten. Ich habe seinerzeit auch einen ziemlich deutlichen (aber dennoch höflichen) Brief geschrieben, aus dem heraus ich noch einmal bekräftigt habe, dass das alles so ist, wie ich behaupte und auch, dass ich ziemlich enttäuscht sei, dass es hier solche Probleme gebe.

      Garantien gibt es jedenfalls keine, aber wenn es noch etwas zu mobilisieren gibt, sollte man das tun. Der Vorteil beim Widerspruchsverfahren ist, dass bei ihr nicht ein abgelehnter Visumsantrag zu Buche steht, wenn es denn klappt, denn der kann natürlich beim nächsten Antrag noch erschwerend wirken.
    • @FW , Hallo Willkommen !

      Bei den Voraussetzungen von Deiner Besseren Hälfte , ist eine Ablehnung von seitens der DB Kiew ( LEIDER ) vollkommen konform. Wenn sie kein geregeltes Einkommen und Arbeitgeber hat sieht es nicht besonders gut aus.
      Auch das Remonstrationsverfahren ( welches in meinen Augen Alibi nur ist ) wird euch nicht den erhofften Ausgang bringen.

      Hat Deine Liebste , einen Ablehnungsstempel schon im Pass ?

      Wenn : Nein :thumbup:

      Dann aber fix zu einen Reisebüro in der Stadt von deiner Freundin und eine Touristen ( Reise ) Visum ( aber Achtung Bitte Schengen ) beantragen , vorzugsweise über Polen oder Prag ! Da kannst Du sie dann in Empfang nehmen. Wir machen dies ständig mit unseren Töchtern ! hat bisher immer auch Funktioniert !

      Wenn Interesse besteht , dann melde Dich via PN bei mir und ich gebe Dir meine Tel. - dann kann ich Dir alles am Tel erklären !

      Alles wird gut !
    • krissa60 schrieb:

      Dann aber fix zu einen Reisebüro in der Stadt von deiner Freundin und eine Touristen ( Reise ) Visum ( aber Achtung Bitte Schengen ) beantragen , vorzugsweise über Polen oder Prag ! Da kannst Du sie dann in Empfang nehmen. Wir machen dies ständig mit unseren Töchtern ! hat bisher immer auch Funktioniert !

      Es tut mir leid, krissa, aber hier muß ich wieder mal den "Buhmann" spielen.
      Das man mit einem Touristenvisum eventuell eher ans Ziel kommt mag ja richtig sein, aber dann mußt auch dem Ratsuchenden darauf hinweisen das dies eigentlich nicht ganz rechtskonform ist. FW's Bekannte und/oder Freundin will einreisen um jemanden zu besuchen und nicht als Tourist.
      Du gibst hier Tipps zum Visumsmissbrauch, genauso wie Leute welche Paaren raten einfach ein Besuchsvisum zu beantagen um dann in Dänemark zu heiraten, wobei es ausdrücklich verboten ist dies zu tun und um anschliessend die Behörden vor vollendete Tatsachen zu stellen. Das Ende wird dan so aussehen das die Behörden diese "Lücken" auch noch dichtmachen und es für andere noch schwieriger sein wird ein Visum zu bekommen.
      Wenn ich mich recht erinnere hatte Mbert schliesslich doch Erfolg mit dem Remonstrationsverfahren, und ich denke sein Statement an die Botschaft hat zum Erfolg beigetragen.
      Deswegen halte ich aus meiner Sicht Mberts Weg für den besseren.
    • Minuteman schrieb:

      FW's Bekannte und/oder Freundin will einreisen um jemanden zu besuchen und nicht als Tourist.
      Aber Hallo , der Zweck heiligt die Mittel ! Auch als " getarnter Tourist " kann ich meine Liebe endlich auf Heimischen Boden begrüßen ! Und mein Lieber Minute in der Liebe ist doch so gut wie alles erlaubt, wenn es BEIDEN hilft ! Oder ?

      Minuteman schrieb:

      Du gibst hier Tipps zum Visumsmissbrauch, genauso wie Leute welche Paaren raten einfach ein Besuchsvisum zu beantagen um dann in Dänemark zu heiraten, wobei es ausdrücklich verboten ist dies zu tun und um anschliessend die Behörden vor vollendete Tatsachen zu stellen.
      Missbrauch , was für ein unschöne Beschreibung für " Legale Variationen " :)

      Minuteman schrieb:

      Wenn ich mich recht erinnere hatte Mbert schliesslich doch Erfolg mit dem Remonstrationsverfahren, und ich denke sein Statement an die Botschaft hat zum Erfolg beigetragen.
      Deswegen halte ich aus meiner Sicht Mberts Weg für den besseren.
      Bringt aber nichts unseren armen @FW und seiner Liebsten ! Weil diese leider Wirtschaftlich nicht die Voraussetzung erfüllt und im Ergebnis das Remonstrationsverfahren voll in die Hose geht. Und was folgt daraus ?
      Stempel im Pass und für mindestens 2 Jahre Essig für Neubeantragung, das tut einer Liebe echt weh ! Glaub mir, wir haben so was auch durch und nutzen nun vollkommen LEAGAL andere Varianten !
    • Hallo krissa60, mbert, Minuteman

      vielen lieben und herzlichen Dank für Eure schnellen Statements.

      Zur Zeit tendiere ich nunmehr in folgende Richtungen zu agieren:

      Am kommenden Montag werde ich zunächst versuchen, ein eingehendes
      und konstruktives Telefongespräch mit dem Leiter der Visastelle in Kiew
      zu führen. In diesem Gespräch möchte u. a. versuchen auszuloten, wie er
      die Sache letztlich einschätzt.

      Nach dem Telefongespräch werde ich ein ausführliches Schreiben an die
      Botschaft senden, in dem ich die Situation noch einmal rundum und eingehend
      beschreiben werde und in dem ich auch mein Bedauern zum Ausdruck
      bringen werde, dass die Visumerteilung durch die Botschaftsmitarbeiterin
      nicht erfolgreich war.

      Sollte ich dann auf dieses Schreiben keine oder eine nur unzureichende Antwort
      erhalten, gehe ich nach heutigem Stand davon aus, dass ich dann - innerhalb
      der vorgesehenen Frist von einem Monat - das offizielle Remonstrationsverfahren
      einleiten werde.

      Getragen wird mein beabsichtigtes Vorgehen auch von der Tatsache, dass wir
      ja gar nichts zu verlieren haben, ganz im Gegenteil, wir können evtl. doch
      nur gewinnnen.

      Sobald ich auf einen der von mir angedachten Schritte eine Resonanz erhalten
      habe, werde ich hier noch einmal kurz berichten.

      Nochmals vielen Dank und allen einen charmanten Abend.

      LG FW
    • @FW

      gut die direkte Kontaktaufnahme mit der Botschaft in Kiew , ist ein Weg ! Doch Du kannst mir und anderen glauben, wir haben auch so etwas zu genüge durch ! Und wären fast daran zu Grunde gegangen !

      Es ist einzig und allein EURE Entscheidung , doch vergiss bitte nicht mit Einleitung eines Remonstrationsverfahren ( besonders unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichen Situation Deiner Frau ) wird die Ablehnung im Pass Amtlich !!!!

      Daher es ist eine ( wenn auch Dünne Alternative ) mit dem Direktkontakt aber hier sehe ich nicht viel Spielraum für euch ! LEIDER !
      Auch eine Bürgschaft ( besser Hinterlegung einer Horrenden Kaution ) wird sich die besch...... DB in Kiew nicht einlassen.

      Also dann wohl doch Alternativen..... :vain:
    • krissa60 schrieb:

      .... mit Einleitung eines Remonstrationsverfahren ( besonders unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichen Situation Deiner Frau ) wird die Ablehnung im Pass Amtlich !!!!

      Ergänzend sollte ich vielleicht noch sagen, dass mit dem Ablehnungsbescheid natürlich auch
      ebenso der Reisepass bereits einen entsprechenden Stempel mit Vermerk bekommen hat.


      Ich werde Euch mal weiter auf dem Laufenden halten, was mein angedachtes Vorgehen
      letztlich dann gebracht hat.


      FW
    • krissa60 schrieb:

      Glaub mir, wir haben so was auch durch und nutzen nun vollkommen LEAGAL andere Varianten !

      Krissa, wenn es klappt freut es mich natürlich aber es ist nicht legal und man sollte zumindest darauf hinweisen.

      Zitat Merkblatt Touristenvisum für Deutschland ( Schengenraum :(
      Wenn Sie Deutschland als 'Tourist' besuchen wollen, benötigen Sie ein „Touristenvisum“. Bitte beachten Sie,
      dass dieses spezielle Visum nicht für andere Reisezwecke gilt, z. B. nicht für die Familienzusammenführung mit
      in Deutschland lebenden Verwandten, für Besuchsreisen zu Verwandten oder Bekannten, zur medizinischen
      Behandlung, zur Eheschließung, zur Arbeitsaufnahme oder für Geschäftsreisen. Hierfür gibt es besondere Visa,
      über die Sie jeweils in anderen Merkblättern informiert werden.
    • FW schrieb:

      Am kommenden Montag werde ich zunächst versuchen, ein eingehendes
      und konstruktives Telefongespräch mit dem Leiter der Visastelle in Kiew
      zu führen. In diesem Gespräch möchte u. a. versuchen auszuloten, wie er
      die Sache letztlich einschätzt.
      8) spar dir die Nerven und das Geld fürs Telefonat.....
    • FW schrieb:

      Ich werde Euch mal weiter auf dem Laufenden halten, was mein angedachtes Vorgehen
      letztlich dann gebracht hat.

      Vielen Dank!
      Ich denke, es wird für andere Ratsuchende eine große Hilfe sein.
      Es steht ausser Frage wie belastend es sein kann wenn man so einen Ablehnungsbescheid bekommt, welcher eigentlich aussagt man glaube seitens der Behörde nicht an Rückkehr und unterstellt der eingeladenen Person, aber auch indirekt dem Einladenden, schon im Vorfeld einen Missbrauch, bloß weil sie kein geregeltes Einkommen hat.
    • Als ich den ersten Post gelesen habe sind mir genau krissas Worte durch den Kopf gegangen. Einreise ueber Polen oder Tschechien klappt bei meinen Bekannten aus Donezk immer und genau wie krissa geschrieben hat ueber das Reisebuero.

      Ansonsten sehe ich hier keinen Unterschied zwischen Tourist und jemanden besuchen. Meines Erachtens reist man immer als Tourist wenn es keine Geschaeftsreise ist. Soll man ihr doch erstmal nachweisen wen sie wann wo besuchen fahren will. Der Nemzy wuerde das vielleicht sogar noch versuchen, die Polen und Tschechen haben sicherlich besseres mit ihrer Zeit anzufangen.

      Also wen moeglich ueber die Tschechen oder Polen versuchen, Frechheit siegt eh meist :)
    • Rene schrieb:

      Ansonsten sehe ich hier keinen Unterschied zwischen Tourist und jemanden besuchen.

      Du vielleicht nicht, aber das Auswärtige Amt und die Botschaften schon. Und eben die haben das Sagen!
      Es tut mir Leid, aber ich halte es einfach nur für bedenklich jemanden zu raten einen illegalen Weg zum erreichen des Zieles vorzuschlagen selbst wenn die Gefahr erwischt zu werden gering ist, wenn man die Verantwortung nicht übernehmen muß sollte es denoch dazu kommen das dem Hilfesuchenden gegebenfalls Visumsmissbrauch vorgeworfen wird.
      Oder würdet Ihr auch, um bei dem Beispiel mit dem zu schnell fahren oder Falschparken zu bleiben, die entstehenden Kosten übernehmen?

      FW würde es im Falle des Falles wenig nützen, zu behaupten ich dachte "Frechheit siegt" oder der "Zweck heiligt die Mittel"!

      Ich habe z.B. die Erfahrung gemacht, daß die beantragten Besuchs-Visa meiner Frau, die FZF mit sicheren Aufteten und Ehrlichkeit problemlos "durchgegangen" sind. Deswegen vertrete ich eben den Standpunkt es auf dem legalen Weg zu versuchen!
    • Visum ohne Arbeit in der Ukraine

      Fakt ist nun mal, dass wichtige Voraussetzungen für Erteilung des gewünschten Visum nicht gegeben sind und die Ablehnung abzusehen war.

      Mit dem Stempel im Pass wird es sicher auch mit einem Visum für Polen und Tschechien schwierig werden.

      Auch die Beantragung für 90 Tage halte ich für gewagt und der Vergabe nicht dienlich.

      Wenn ich mir den Ausgangspost durchlese, gibt es doch eine in Deutschland studierende Tochter. Eine Einladung von ihr, den Nachweis der Summe von 45.00 € pro Tag halte ich für den besseren Weg. Wer hat denn eine VE für die Tochter gemacht, bzw. wer hat das Geld für die Tochter auf ein Sperrkonto gezahlt ? Vielleicht ist es besser, wenn dieser Weg genutzt wird. 10 Tage wären erst einmal ein guter Ansatz.

      Diviner
    • Diviner schrieb:

      Mit dem Stempel im Pass wird es sicher auch mit einem Visum für Polen und Tschechien schwierig werden.

      War bei Valya auch so, abgelehntes Besuchsvisum, stempel im Pass, im Reisebüro meinten die gleich das die Chance mit diesem Stempel im Pass ein Visum für die Tschechei zu bekommen äusserst gering sind.

      Die Idee hatte ich nämlich auch, kleinen Wochenend Städtebesuch über ein Reisebüro. :D

      Das war mir alles viel zu blöd! gleich Nägel mit Köpfen gemacht, geheiratet in der UA und fertig. Das Visum für die FZF konnten die ja nun nicht ablehnen, gab ja keine Gründe dafür.

      Selbst wenn so ein Besuchervisum genehmigt wird kann es jederzeit passieren das es dann später beim zweiten Versuch ein Visum zu erhalten dann schief geht.
    • FW schrieb:


      Am kommenden Montag werde ich zunächst versuchen, ein eingehendes
      und konstruktives Telefongespräch mit dem Leiter der Visastelle in Kiew
      zu führen. In diesem Gespräch möchte u. a. versuchen auszuloten, wie er
      die Sache letztlich einschätzt.

      Das finde ich zwar grundsätzlich genau richtig, habe aber in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass es praktisch unmöglich ist, dort jemanden kompetentes an den Apparat zu bekommen. Vor 9 Jahren war das noch anders, bevor ein paar Idioten in Berlin meinten, Joschka absägen zu müssen und sich dafür ausgerechnet der Kyiver Botschaft bedienten. Nun ja, aber das ist eine andere Geschichte, nur die Konsequenz ist unbestritten - Du kommst da an niemanden mehr ran, traurig aber wahr.

      FW schrieb:


      Nach dem Telefongespräch werde ich ein ausführliches Schreiben an die
      Botschaft senden, in dem ich die Situation noch einmal rundum und eingehend
      beschreiben werde und in dem ich auch mein Bedauern zum Ausdruck
      bringen werde, dass die Visumerteilung durch die Botschaftsmitarbeiterin
      nicht erfolgreich war.

      Das halte ich nach wie vor für ein gutes Vorgehen. Was von Diviner kam, klingt auch plausibel.
      Es ist letztlich eine Abwägungssache. Von außen gesehen, scheint auch das Widerspruchsverfahren nur begrenzt Aussicht auf Erfolg zu haben. Wenn es klappt, habt Ihr zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen - der Vermerk ist aus dem Pass raus, und Ihr seht Euch. Wenn es nicht klappt, heißt das, dass sie u.U. unnötig nach Kyiv fahren musste, und auch, dass sie die Enttäuschung verdauen muss. Ich finde, das ist auch ein ziemlich relevanter Aspekt, man möchte doch nach Möglichkeit einen Menschen nicht leichtfertig so einer Situation aussetzen.

      Die Abwägung müsst Ihr letztlich selber treffen. Viel mehr können wir von hier leider nicht sagen...
    • Minuteman schrieb:

      Du gibst hier Tipps zum Visumsmissbrauch, genauso wie Leute welche Paaren raten einfach ein Besuchsvisum zu beantragen um dann in Dänemark zu heiraten, wobei es ausdrücklich verboten ist dies zu tun und um anschließend die Behörden vor vollendete Tatsachen zu stellen. Das Ende wird dann so aussehen das die Behörden diese "Lücken" auch noch dicht machen und es für andere noch schwieriger sein wird ein Visum zu bekommen.
      Hi Minute,

      mal eine Frage, Du schreibst es ist ausdrücklich verboten mit einem Schengenvisum zu heiraten.
      Dann beantworte mir mal die Frage wo steht das!?
      Die Dänen hatten mir vor 7 Jahren erklärt, sie können mit einem Schengenvisum machen was sie wollten.
      Da dies in den Schengenabkommen nicht geregelt sei.
      Also bei uns lief das völlig Problemlos und ich habe mit diesem Weg auch kein schlechtes Gewissen.

      Äh im übrigen sorry für Off Topic!

      Gruß
      Stobbi
      :gutenmorgen: Ein Tag ohne :kaffee: ist ein Scheißtag!
    • Stobbi schrieb:

      mal eine Frage, Du schreibst es ist ausdrücklich verboten mit einem Schengenvisum zu heiraten.
      Dann beantworte mir mal die Frage wo steht das!?


      Das steht so nirgends, weil es völlig legal ist mit Schengenvisum zu heiraten. Außer arbeiten kannst du damit machen was du willst.

      Was nicht legal ist, ist eine Aufenthaltserlaubnis mit dem Schengenvisum bei der Ausländerbehörde in Deutschland zu beantragen.
      Du wirst nur keine Aufenthaltserlaubnis für D bekommen und du mußt wieder ausreisen und eine FZF im Ausland beantragen.

      Wieso - weil es dafür spezielle, nationale Visa für über 3 Monate gibt oder andere exklusiv arische Sachen wie "Hochzeitsvisa" und dafür andere Überprüfungsverfahren greifen.



      Dänemark hat natürlich den Vorteil, das man kein EFZ braucht und weniger Dokumente. Dafür muß man aber auch erst ein Schengenvisum bekommen.
      "Übertriebene Toleranz ist ein Beweis des Misstrauens gegen das eigene Ideal"
      Friedrich Nietzsche