Tdesurteil in Belarus volstreckt

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    • Tdesurteil in Belarus volstreckt

      Als letzter Staat in Europa mit Todesstrafe, hat Belarus heute ein
      Urteil vollstreckt. Der Deliquent wurde durch Genickschuss hingerichtet.


      Mutmaßlicher Metro-Attentäter von Minsk hingerichtet


      Trotz internationaler Proteste wurde das Urteil gegen
      den angeblichen Urheber der Metro-Anschläge vollstreckt. Es gibt
      Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens.
      zeit.de/gesellschaft/zeitgesch…ntaeter-minsk-hinrichtung
    • Mit Genickschuss , na da hat er nicht einmal mehr den Knall gehört. Schade , das so viele von der Todesstrafe absehen. Ich bin ein Verfechter die ruhig wieder einzuführen. Und die geeignete Lokalität haben wir ja auch nur wenige Minuten zu Fuß !
      Denn bis Mitte der Siebziger Jahre wurden die verurteilten hier in Leipzig per Genickschuss hingerichtet.
      Gerade im Bezug so wachsender Zahlen an Kinder Schaender , wozu Sicherheitsknast und Therapie und all den Scheiss . Weit über 90%!sind eh Rueckfaellig oder gefährdet.
      Und eine 9 mm Vollmantel Kugel kostet nur wenige Euro Cent !
      Die Munition würde ich sogar spenden...........
    • Mit so einer Einstellung hatte ich ja gerechnet, aber es geht um Belarus.
      Wie man aus Berichten entnehmen kann, ist das Urteil, und die Vollstreckung
      sehr in Frage zu stellen. Das Geständnis soll ja wohl an den Verhören, die dabei
      ja durch Folterungen unterstützt wurden, gelegen haben. Nach dem Urteil wurden
      die Beweise schnell vernichtet. Also ist es sehr fraglich, ob das die Täter waren.
      Und so lange dieses nicht fest steht dar so eine Strafe nicht vollstreckt werden.
    • krissa60 schrieb:

      Die Munition würde ich sogar spenden...........

      Langsam wundert mich hier überhaupt nichts mehr. Ich sag mal ganz humorlos und ehrlich, dass ich diese Einstellung komplett zum Kotzen finde.

      Mal abgesehen von meinem Verdauungstrakt möchte ich einmal zu bedenken geben, dass die USA ein absolut großartiges Beispiel dafür sind, wie der konsequente Einsatz der Todesstrafe für eine gewalt- und verbrechensfreie Gesellschaft sorgt. Ich schlage vor, dass die, die das so toll finden, einfach auswandern und zu ihren Diktatoren gehen. Da ist ja auch sonst alles besser.

      Ich für meinen Teil bleibe gern hier, wo eine unvollkommene, aber immer noch vorhandene Demokratie herrscht und wo der Staat keine Menschen hinrichten lässt.
    • Ich bin der Meinung, dass kein Mensch das Recht hat darüber zu entscheiden, ob ein anderer Mensch leben darf oder nicht. Ob ich immer noch so denken würde, wenn nahe Angehörige von mir durch irgendwelche Idioten ums Leben kommen, ich weiß es nicht.

      bernhard schrieb:

      Nach dem Urteil wurden
      die Beweise schnell vernichtet. Also ist es sehr fraglich, ob das die Täter waren.
      Und so lange dieses nicht fest steht dar so eine Strafe nicht vollstreckt werden.

      Naja, das kann man von außen schwer nachvollziehen. es wird schon alles entsprechend weißrussischer Gesetze von statten gegangen sein.

      Etwas befremdlich finde ich schon, dass nicht einmal die Mutter erfahren wird, wo ihr Sohn bestattet wurde und quasi jedes öffentliche Gedenken an die Hingerichteten unterbunden wird.
    • Die Todesurteile in der DDR waren allerdings wirklich ein ganz dunkles Kapitel!

      spiegel.de/panorama/zeitgeschichte/0,1518,494202,00.html

      "
      Bei weitem nicht alle der Hingerichteten waren Kriegsverbrecher oder
      Kindermörder. Per Galgen, Fallbeil oder Genickschuss richtete der erste
      deutsche Arbeiter- und Bauernstaat neben Nazi-Schergen und
      Schwerverbrechern immer wieder auch "Agenten" oder "Saboteure", die den
      SED-Oberen aus politischen Gründen missliebig waren. Auf insgesamt 20
      Delikte stand in der DDR der Tod - selbst im Kaiserreich im 19.
      Jahrhundert waren es gerade drei gewesen.
      Auf das Schafott folgte der Nahschuss
      Nicht
      der Richter entschied im realen Sozialismus, ob einen Angeklagten das
      Todesurteil traf - dergleichen behielten sich das Politbüro
      beziehungsweise der Parteichef vor. Auch Urteile gegen gewöhnliche
      Kriminelle waren in diesem Sinne "rechtswidrige Mordaufträge", so der
      Berliner Historiker Falco Werkentin, der die Hinrichtungspraxis der DDR
      erforscht hat."


      Weißrussland macht ja im Gegensatz zur DDR überhaupt kein Geheimnis daraus Todesurteile zu fällen und auch zu Vollstrecken. In gewissen Fällen bin ich der Meinung, die Todesstrafe wäre tatsächlich angemessen! Aber dann muss bitte auch 100% sicher sein das es sich auch um die wahren Täter handelt.
      Man sollte nicht vergessen das der heimtückische Bombenangriff in dieser Metro ausschließlich völlig unschuldige Menschen getroffen hatte! 15 Tote und 300 Verletzte.
      Dafür habe ich ungefähr genauso viel Verständnis wie für Islamistische Schwachköpfe die Bombenanschläge Planen und Ausführen.
    • Wieso , das war doch bekannt das wir das Todesurteil hatten und das dies such immer schoen zur Anwendung kam.

      Verstehe die Aufregung im Damenstift gar nicht ? Wird doch ständig und immer schon gemordet , im Namen einen Vollpfosten " Gott " , zur Befreiung der Demokratie am Hindukusch, im Namen der Wissenschaft......... oder mein " Bringer " zum Sonntag die Hure von UN die am Völkermorden beteiligt ist , im Namen der Demokratie.
      Da wird doch wohl eher die Darmtätigkeit Schlagartig in Gang gesetzt............
    • krissa60 schrieb:

      Ich bin ein Verfechter die ruhig wieder einzuführen.
      Ja, davon gibts viele Verfechter.
      Diese Verfechter der Todesstrafe sind aber m.E. irgendwie noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen, und haben, entschuldigt die harten Worte , irgendwas im Kopf noch nicht richtig realisiert: Der Tod ist etwas Endgültiges und es besteht absolut keine Chance auf Rehabilation.
      Es ist nähmlich schon interessant die Reaktion derer zu sehen wenn diese Menschen wie ihr nach der Todesstrafe für einen Verbrecher schreien, und dann stellt sich raus, gegebenfalls nach Jahren, er war es nicht.
      Was ist Krissa oder Badossi, hättet ihr den Mumm über Leben und Tod eines Menschen, meinetwegen Mörders, zu entscheiden oder gar zu vollstrecken?
      Und was ist wenn grad der vermeintliche Mörder den ihr rein hypothetisch den "gerechten" Genickschuss verpasst habt, wo alle Indizien und Beweise gepasst haben, dann doch unschuldig war ( Beispiele gibts genug! )?
      Dann werdet ihr zu Mördern, denn wer einen Unschuldigen tötet ist ein Mörder und auch hier muß gelten Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
      Auf Mord und Beihilfe zum Mord steht die Todesstrafe, oder?
      Das Jammern von den Verfechtern und Vollstreckern würd ich gern mal hören wenn sie selber in der Zelle sitzen und nicht wissen ob der nächste Gang zum x-ten Verhör nicht der Letzte war, weil's plötzlich Dunkel wird, für immer.
      Das Recht über einen Entscheid über Leben und Tod gehört nicht in die Hände der Staatsgewalt oder der Justiz weil diese fehlbar sind.
      Es sterben schon genug unschuldige in Zeiten des Krieges oder einfach nur auf Strassen und in Krankenhäusern. Da müssen wir echt nicht auch noch welche durch Justizirrtümer vorsätzlich und im "Namen des Volkes" umbringen!

      Ich kann aber einen Vater verstehen welcher den Tod seines Kindes rächt. Greift dieser zur Waffe und bringt den vermeintlichen Mörder oder Schänder um die Ecke, so muß auch er sich dafür verantworten.
    • mbert schrieb:

      Das Strafmaß sicher. Nur sind die Hingerichteten wirklich die Täter? Es gibt daran von verschiedenen Seiten reichlich Zweifel. Zu groß war der Druck auf die Ermittler, unbedingt bald "Täter" präsentieren zu können.
      also mal UNTERSTELLT und rein theoretisch.... soweit ich es gelesen habe, hat zumindest einer der beiden, sein Geständnis nicht widerrufen.... ich frag mich dann, wenn er es denn nicht war, WARUM hat er nicht widerrufen? Im Angesicht des Todes? Wie gesagt alles mit dem grossen ?? ob es stimmt was in der "westlichen" Presse verbreitet wird.


      und bei Kindermördern und Massenmördern, die NACHWEISLICH SCHULDIG SIND ... sorry da ist die Kugel gerechtfertigt nach meiner Meinung.
    • krissa60 schrieb:

      Ich bin ein Verfechter die ruhig wieder einzuführen.
      Ja, davon gibts viele Verfechter.
      Diese Verfechter der Todesstrafe sind aber m.E. irgendwie noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen, und haben, entschuldigt die harten Worte , irgendwas im Kopf noch nicht richtig realisiert: Der Tod ist etwas Endgültiges und es besteht absolut keine Chance auf Rehabilation.

      Keine Sorge , Minute auch ich und Badossi sind im 21 Jahrhundert angekommen. Da muessen wir Dich wohl etwas enttäuschen. Denn wir sind in einem Regime mit Todesstrafe aufgewachsen und bei den vielen Dienstliche Reisen wird man auch ständig damit konfrontiert. Eben wozu eine Rehabilitation bei verengter Todesstrafe ? Okay wie in China bei Diebstahl eines Huhnes gleich die AK 47 von hinten an die Rübe , ist etwas straff.


      Zitat Minute : Es ist nähmlich schon interessant die Reaktion derer zu sehen wenn diese Menschen wie ihr nach der Todesstrafe für einen Verbrecher schreien, und dann stellt sich raus, gegebenfalls nach Jahren, er war es nicht.
      Was ist Krissa oder Badossi, hättet ihr den Mumm über Leben und Tod eines Menschen, meinetwegen Mörders, zu entscheiden oder gar zu vollstrecken?

      Wieso nicht ? Sauber aufgesetzter Schuss und erledigt ist die Sache , wird doch auch ständig bei der Jagd so gemacht.
      Und hört auf mit dem Ammenmärchen der ach so vielen Unschuldigen zu Tode verurteilten , das Argument zieht da wohl nicht.



      Zitat Minute : Und was ist wenn grad der vermeintliche Mörder den ihr rein hypothetisch den "gerechten" Genickschuss verpasst habt, wo alle Indizien und Beweise gepasst haben, dann doch unschuldig war ( Beispiele gibts genug! )?
      Dann werdet ihr zu Mördern, denn wer einen Unschuldigen tötet ist ein Mörder und auch hier muß gelten Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

      Wie schon von mir oben erwähnt , kommt vereinzelt vor jedoch nicht die Regel . Ich hätte da Null Skrupel , wenn ein Schöffengericht und durch Berufung die letzte Instanz ein Urteil gefällt hat , wird oder sollte es vollstreckt werden.


      Zitat Minute : Auf Mord und Beihilfe zum Mord steht die Todesstrafe, oder?
      Nein !!!!! Wenn durch Fehlurteil ist die Justiz fein raus .............
    • Minuteman schrieb:

      Das Jammern von den Verfechtern und Vollstreckern würd ich gern mal hören wenn sie selber in der Zelle sitzen und nicht wissen ob der nächste Gang zum x-ten Verhör nicht der Letzte war, weil's plötzlich Dunkel wird, für immer.

      Das stimmt schon Minute, das ist sicherlich sehr grausam. Aber würdest du auch noch so denken wenn ein Mensch der Dir sehr nahe steht durch irgendwelche Bombenleger ums Leben gekommen ist? wenn du das wohlmöglich noch mit ansehen musstest ?

      Ich bin der Meinung wenn die Schuld nachweislich erwiesen ist bei solchen Schwerstverbrechern, dann ist die Todesstrafe angemessen. Denn es kommen viel mehr Menschen ums Leben wenn versucht wird Schwerstverbrecher und geistig Kranke zu Resozialisieren als durch Fehlurteile der Justiz. Keine Frage jeder zu Unrecht Hingerichtete ist einer zu viel aber stell Dir mal vor die kommen irgendwann in 15 Jahren wieder raus und Morden weiter!

      Wie oft lesen wir denn in der Zeitung das mal wieder einer aus der Klapse entlassen wurde und kurze Zeit später wieder Rückfällig wurde. Sexual Straftäter bzw Triebtäter sind kaum resozialisierbar, sie bleiben immer tickende Zeitbomben.
    • Franki88 schrieb:

      Ich bin der Meinung wenn die Schuld nachweislich erwiesen ist bei solchen Schwerstverbrechern, dann ist die Todesstrafe angemessen.

      Naja, das "nachweislich" ist halt immer schwierig. Eigentlich darf das Strafmaß doch nur von der Schwere der Tat abhängen und nicht vom Vertrauen in die Beweise, oder? Das wäre doch sonst ein irgendwie schräges Rechtsverständnis. Eine Todesstrafe ist nun einmal nicht korrigierbar. Ich muss auch sagen, dass ich mit Icke ganz konform gehe, dass es uns nicht zusteht, über das Leben anderer Menschen zu "verfügen".

      Zum aktuellen Thema in Weißrussland heißt es in der ZEIT:
      Der Prozess gegen die beiden Männer wurde international kritisiert. Die Bundesregierung hatte nach eigenen Angaben ganz erhebliche Zweifel an der Rechtsstaatlichkeit des Verfahrens. Der Gerichtsprozess war nach Einschätzung von Beobachtern voller Widersprüche und ohne überzeugende Beweise. 

Auch viele Menschen in Weißrussland hatten Zweifel an der Schuld der Männer sowie an den vom Geheimdienst KGB geführten Ermittlungen.



      Nach Ende des Prozesses hatten die Ermittler nach offiziellen Angaben die vor Gericht präsentierten umstrittenen Beweise rasch vernichtet. Die EU und die USA haben angesichts der Willkürjustiz Sanktionen gegen Weißrussland verhängt. Nach Schätzungen von Amnesty International wurden in dem Land seit 1991 etwa 400 Menschen hingerichtet. Offizielle Angaben machen die Behörden nicht.


      Generell ist es ja verständlich, dass nach einer schweren Bluttat die Menschen jemanden bestraft sehen wollen. Aber viel wichtiger ist doch, überhaupt erst einmal den richtigen zu finden! Mein Vertrauen in die Justiz ist generell schon nicht grenzenlos (man denke nur einmal an Statistiken, zu welchem Prozentsatz Menschen in den USA verurteilt werden, die sich keinen teuren Anwalt leisten können). Aber in Diktaturen geht es gegen Null (hier sei als Beispiel die Statistik genannt, dass in der Ukraine derzeit die Schuldspruch-Quote bei über 90% liegt!).

      Fazit: Diktaturen sind eine Quelle des Unrechts. Und unabhängig von Diktatur oder nicht kann aus meiner Sicht die Todesstrafe nie eine Option sein.
    • mbert schrieb:

      Ich muss auch sagen, dass ich mit Icke ganz konform gehe, dass es uns nicht zusteht, über das Leben anderer Menschen zu "verfügen".
      Ok aber Icke selber schrieb ja " Ob ich immer noch so denken würde, wenn nahe Angehörige von mir durch irgendwelche Idioten ums Leben kommen, ich weiß es nicht."

      ich bin eigentlich auch gegen die Todesstrafe, bei bestimmten besonders schweren Verbrechen z.B die Terroranschläge 2001 da sehe ich das dann aber schon so das diese Menschen die das geplant, in Auftrag gegeben und letztendlich ausgeführt haben einfach nur den Tod verdient haben.

      mbert schrieb:

      (man denke nur einmal an Statistiken, zu welchem Prozentsatz Menschen in den USA verurteilt werden, die sich keinen teuren Anwalt leisten können).
      Da hast du leider völlig Recht, in den USA hast du ohne Geld und guten Rechtsanwalt kaum eine Chance ein gerechtes Urteil zu erwarten. Dort ist es bei Gericht praktisch ein Duell zwischen Anwalt und Staatsanwalt, letztendlich ist es dort entscheidend wer die beste Show abzieht bei Gericht.

      Unser Rechtsystem hier in Deutschland ist schon sehr gut, bei den Verurteilungen würde ich mir aber oftmals härtere Strafen für bestimmte Verbrechen wünschen, den Richtern werden ziemlich extreme Ermessens Spielräume eingeräumt in DE.
    • krissa60 schrieb:

      Und hört auf mit dem Ammenmärchen der ach so vielen Unschuldigen zu Tode verurteilten , das Argument zieht da wohl nicht.
      Ach ja?
      Hinrichtung von Unschuldigen
      Solange an der Todesstrafe festgehalten wird, lässt sich das Risiko, Unschuldige hinzurichten, nicht ausschliessen. Seit 1973 wurden in den USA 139 zum Tod verurteilte Gefangene aus der Todeszelle entlassen, nachdem ihre Unschuld anerkannt worden ist (Stand März 2010). Die meisten von ihnen verbrachten viele Jahre im Todestrakt, einige standen nur wenige Stunden vor ihrer drohenden Hinrichtung. Andere Gefangene wurden hingerichtet, obwohl starke Zweifel an ihrer Schuld bestanden.
      Quelle: Amnesty International
      Das wären dann mal im angesetzten Zeitraum etwa 4 Unschuldige pro Jahr. Dazu kommt noch die "Dunkelziffer" von denen die schon der Tod ereilt hat. Und das nur in den USA.
      Ich möcht mal nicht wissen wieviele in totalitäreren Staaten durch die Justiz umkommen.

      Franki88 schrieb:

      Das stimmt schon Minute, das ist sicherlich sehr grausam. Aber würdest du auch noch so denken wenn ein Mensch der Dir sehr nahe steht durch irgendwelche Bombenleger ums Leben gekommen ist? wenn du das wohlmöglich noch mit ansehen musstest ?
      Was ich als Privatmann mache "steht auf nem anderen Blatt Papier". Es darf zwar nicht sein das ein Bürger das Gesetz selbst in die Hand nimmt, dennoch kann ich es bei besonders schweren Fällen durchaus nachvollziehen.
      Es steht einem jeden Mann oder Frau zu seine Familie zu verteidigen und gegebenfalls Unrecht zu ahnden. Das ist aber nur meine persönliche Auffassung von Freiheit und Recht. Das Gesetz nennt sowas Selbstjustiz und wird dies dann dementsprechend verfolgen.
      Meine Auffassung geht dahin, daß die Todesstrafe nicht in die Hände von Staat bzw. Justiz gehört. Vor allem in totalitären Staaten eröffnet es Möglichkeiten unliebsame Gegner auszuschalten.
      Oder fahr mal nach Singapur und jemand steckt Dir 30 Gramm Kokain unters berühmte Kopfkissen. Darauf steht dort der Tod, und in Singapur wurden durchaus schon Ausländer wegen vermeintlichen Drogenhandel hingerichtet.
    • badossi schrieb:

      Zitat von »Minuteman«
      Was ist Krissa oder Badossi, hättet ihr den Mumm über Leben und Tod eines Menschen, meinetwegen Mörders, zu entscheiden oder gar zu vollstrecken?


      Wo ist das Problem? :thumbup:

      Naja, ich bin halt nicht so ein harter Kerl und nehm keine Waffe mehr in die Hand wenn es nicht unbedingt sein muß 8)
      Und schon gar nicht um jemanden um die Ecke zu bringen mit dem ich persönlich gar nichts zu tun hab. So lebt es sich irgendwie angenehmer!
      Mal abgesehen davon hab ich in meiner aktiven Zeit aber auch immer wieder feststellen müssen, daß die "ganz Harten" plötzlich Bockfieber bekommen haben wenn es ernst wurde :D
    • Eine voll geladene Baikal noch besser Dragunov erspart so einiges !
      Minute , Du kannst einem Glauben so schwer ist es nicht Menschen zu töten, dies zeigen doch immer wieder die Kriege und Auseinandersetzungen .
      Dazu war ich viel zu oft in Krisengebieten , wo ein Menschenleben nicht mal eine Zigarette Wert ist.

      Aber jeder kann ja zum Thema Todesstrafe stehen wie er will !
    • krissa60 schrieb:

      Aber jeder kann ja zum Thema Todesstrafe stehen wie er will !
      stimmt, so ist es . Ich glaube auch, dass die Todesstrafe keine abschreckende Wirkung hat, das zeigt die ständig steigende Kriminalität in USA. Ich bin aber der Auffassung, das Kindermörder, Kindervergewaltiger und Massenmörder, Ihren Anspruch auf leben in jeglicher Art von Gemeinschaft verwirkt haben. Und der Gemeinschaft nicht noch weiter auf der Tasche liegen müssen...... also bleibt dort nur eine Finale Lösung aus meiner Sicht! Da es keine Inseln mehr gibt woman sie sich selbst überlassen kann, ohne sicher zu sein dass sie dort Abhauen ( so ist ja mal die australische Gesellschaft entstanden gelle :pfeifen: ) bleibt eigentlich nur die Execution..... bliebe noch die Lösung statt Tierversuchen..... :nono: aber das geht dann doch etwas zu weit :banned:
    • matze schrieb:

      Und der Gemeinschaft nicht noch weiter auf der Tasche liegen müssen...... also bleibt dort nur eine Finale Lösung aus meiner Sicht!

      Hmm, dass das Geld spart, halte ich für ein Gerücht. In den USA gab es schon diverse Studien, nach denen eine Menge Geld durch die Abschaffung der Todesstrafe gezahlt werden könnte. Das zieht sich durch alle Bereiche, von den Gerichten bis in den Vollzug. Natürlich könnte man das mit einem "weißrussischen Modell" auch einsparen, aber ich denke mal, dass die meisten hier das nicht ernsthaft als Vorbild sehen mögen...