Kurzreiseziele - Was gefällt Euren Frauen in Deutschland

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    • Berlinausflug

      Das Wochenende haben wir in Berlin verbracht. Am Freitag machte ich gegen 12:00 Feierabend, holte Julia ab und fuhr dann zum Bahnhof Langenhagen von wo wir mit dem Zug nach Berlin starteten. Nach kurzer Taxifahrt waren wir in unserem Hotel in der City West (also 200m vom Kurfürstendamm) schon gegen 15:00 eingetrudelt. Von da aus starteten wir zu Fuß und zum Teil mit Linienbus unsere erste Besichtigungstour. Vor der Gedächniskirche fand ein Ukrainisch-Polnisches Straßenfest statt, Julia bekam ihre Vareniki und ich ein leckeres Obolon. es ging weiter zum Einkaufen, war doch der 1. Juni ein milder Wintertag, Julia brauchte eine Jacke. Nach dem Einkaufen besichtigten wir noch das KaDeWe und fuhren dann mit dem Bus ins Hotel zurück. Julia legte sich für eine Stunde schlafen, ich bestückte die Minibar mit Getränken und etwas abgepackten Obst was ich im nahen Supermarkt einkaufte. Abends ging es lediglich zum nahegelegenen Italiener essen.

      Am nächsten morgen ging es mit U Bahn Richtung City Ost, wir fuhren auf den Funkturm, besichtigten den Berliner Dom. Anschließend ging es zum Pergamonmuseum und dem beeindruckenden Asisi Panorama. Beeindruckend sind allerdings auch die Preise, allein diese 3 Dinge (inklusive Dom wo auch Kohle aufgerufen wird) kosteten uns beiden 78€ Eintrittsgeld. Wir aßen anschließend in einem recht netten Bistro an der Museumsinsel, da Julia müde war ging es zurück ins Hotel, Julia ruhte sich etwas aus ich kümmerte mich auf dem Balkon um das am Vortag erworbene Bier. Den abend verbrachten wir bei einem recht edlen Türken, wir teilten uns eine Vorspeisenplatte, danach gabs Stubbenkücken für Julia und Lammhaxe für mich, Julia aß zum Dessert noch in Honig und Nüssen geschwenktes Gemüse. Am nächsten Morgen brachten wir den Koffer zum Bahnhof, ich hatte uns zur Besichtigung der Reichstagskuppel angemeldet. Da sind wir dann hoch und haben besichtigt, dies ist interessant und sogar gratis, man muß sich nur zwingend im Internet anmelden. Wir gingen noch einmal durchs Brandenburger Tor und setzten uns danach am Bahnhof zum zweiten Frühstück hin um auch auf den Zug zu warten, der wie könnte es anders sein in 'falscher Zugreihung' ankam wodurch wir nach etwas hektik unsere Plätze fanden.

      Berlin war schon sehr schön und interessant, jedoch für eine Schwangere zu anstrengend; zudem die Zeit für die Stadt nicht ausreicht. Zum Thema Schnellzüge hat Julia nunmehr gelesen, daß die Ukraine sowas jetzt auch hat. Die Ukraine erwarben 5 Lizensbauten des TGV A, mit den typischen Ukrainischen Nebenerscheinungen, die Dinger können wegen der Gleise nur mit 200km/h fahren was zwische Kiev und Kharkow gerade mal 30 Minuten Zeitersparnis brächte. Die Gleise sind so marode, daß selbst bei Schonbetrieb die teuren Züge laufend repariert werden müssten, wozu ein Herstellerteam in der Ukraine sei. Der Ticketpreis betrüge das dreifache des Normalpreises. Ich gehe aber trotzdem davon aus, daß der eine oder andere sich 'ne goldene Nase dran verdiente.
    • IBN schrieb:


      Am nächsten morgen ging es mit U Bahn Richtung City Ost, wir fuhren auf den Funkturm, .


      Proszę???

      Als Berliner, und dann noch als Ostberliner, ist mir ja fast die Luft weggeblieben. Also, wer mit der Berliner U-Bahn gen Osten faehrt und unweit des Berliner Doms auf einen Turm faehrt, der faehrt auf den Fernsehturm. Der Funkturm laesst sich zwar auch mit U - und S-Bahn erreichen, allerdings muss man dafuer gen Westen fahren.

      Der Unterschied zwischen Fernsehturm und Funkturm ist fuer Berliner wichtig. Ausserdem find ick den "Telespargel" viel schoener. :)

      Berliner Fernsehturm

      Berliner Funkturm