Wowa, sag Hayden "Auf Wiedersehen!" :-)))

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    • Dieses Video ist in Deutschland nicht verfügbar, weil es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden.


      Um es kurz auf den Punkt zu bringen: die deutsche GEMA verlangt von Youtube pro Video ungefähr das Dreifache von dem, was in anderen Ländern gezahlt wird. Außerdem ist die GEMA nicht bereit, eine Liste der Titel zu liefern, die lizenzpflichtig wäre. Dieser Rechtsunsicherheit trägt Youtube durch die o.g. Meldung Rechnung (und polemisiert in gewisser Weise natürlich auch gegen die GEMA), aktuell sind rund 60% der weltweit populärsten Videos in Deutschland nicht zu sehen, und solange der Streit zwischen der GEMA und Youtube anhält, wird das auch so bleiben. Mehr dazu: Warum in Deutschland die meisten Musikvideos gesperrt sind.

      Und ja, @Krissa60, ich weiß, dass Dir schon die Finger jucken, uns allen zu zeigen, wie man das umgeht, das bitte per PN machen, OK? Ich glaube, wir sind alle in der Lage, selber google zu benutzen :)
    • Kleiner Nachtrag noch: die GEMA ist auch aus Sicht von Künstlern durchaus nicht besonders beliebt. Es gibt gerade in Deutschland einige Regelungen, die auf Widerspruch stoßen:
      Nach den Vertragsbedingungen ist jedes Mitglied verpflichtet, jedes einzelne seiner Werke anzumelden, sofern dafür öffentliches Aufkommen zu erwarten ist. Nach § 1 des GEMA-Berechtigungsvertrags räumt der Berechtigte der GEMA als Treuhänderin umfassende ausschließliche Nutzungsrechte an allen seinen bereits bestehenden und zukünftig geschaffenen Werken ein. Es ist nicht mehr möglich, einzelne Werke unter einer anderen (zum Beispiel einer freien) Lizenz zu veröffentlichen. Ebenso ist es nicht möglich, nicht-kommerzielle Nutzung freizustellen, etwa eine „nc“-Variante von Creative Commons, wie es in Frankreich neuerdings möglich ist. Nach Ansicht der GEMA wäre es ihr dann nicht mehr möglich, eine effektive und wirtschaftliche Rechtewahrnehmung zu gewährleisten, was auch die EU-Kommission verstehen soll (nach Belegen und Gerichtsentscheidungen aus den Jahren 1971 bis 1974). Man kann nur die Rechtewahrnehmung für einzelne Rechtsbereiche („Sparten“) und/oder Länder für alle Werke kündigen und selbst verwalten

      [...]

      Auch Urheber, die Interpreten ihrer eigenen Werke sind, müssen – sofern sie selbst als Veranstalter auftreten – die Veranstaltungsgebühren an die GEMA abführen. Bei mehr als 80 % eigenem Repertoire können sie mit der „Nettoeinzelverrechnung“ (auch: Direktverrechnung) diese Beträge zurückerwarten – abzüglich einer Bearbeitungsgebühr. Dies allerdings nur, wenn sämtliche Urheber einer Veranstaltung erfasst sind, was zum Beispiel bei Festivals und für Vorgruppen nicht vorgesehen ist.
      Quelle: Wikipedia
      Aus meiner Sicht wird es Zeit, den "Alleinvertretungsanspruch" der GEMA abzuschaffen und Alternativen zu schaffen. Ein gesunder Wettbewerb würde Verwerter zwingen, sowohl für Künstler als auch für Konsumenten attraktive Modelle zu schaffen. Ein Monopol nützt erfahrungsgemäß nur einem - dem Monopolisten.