Änderung §32 Aufenthaltsgesetz - Familiennachzug

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    • Änderung §32 Aufenthaltsgesetz - Familiennachzug

      Aufenthaltsgesetz

      Kapitel 2 - Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet (§§ 3 - 42)

      Abschnitt 6 - Aufenthalt aus familiären Gründen (§§ 27 - 36)

      Gliederung

      <A href="http://dejure.org/gesetze/AufenthG/31.html" tip="'Klicken Sie hier oder drücken Sie auf der Tastatur die Minus-Taste, um den vorherigen Paragraphen aufzurufen'><A href="http://dejure.org/gesetze/AufenthG/33.html" tip="'Klicken Sie hier oder drücken Sie auf der Tastatur die Plus-Taste, um den nächsten Paragraphen aufzurufen'>
      § 32
      Kindernachzug

      (1) Dem minderjährigen ledigen Kind eines Ausländers ist eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen, wenn beide Eltern oder der allein personensorgeberechtigte Elternteil eine Aufenthaltserlaubnis, eine Blaue Karte EU, eine Niederlassungserlaubnis oder eine Erlaubnis zum Daueraufenthalt - EU besitzen.
      (2) Hat das minderjährige ledige Kind bereits das 16. Lebensjahr vollendet und verlegt es seinen Lebensmittelpunkt nicht zusammen mit seinen Eltern oder dem allein personensorgeberechtigten Elternteil in das Bundesgebiet, gilt Absatz 1 nur, wenn es die deutsche Sprache beherrscht oder gewährleistet erscheint, dass es sich auf Grund seiner bisherigen Ausbildung und Lebensverhältnisse in die Lebensverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland einfügen kann. Satz 1 gilt nicht, wenn

      1.
      der Ausländer eine Aufenthaltserlaubnis nach § Aufenthalt aus humanitären Gründen
      AufenthG &gt; Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet &gt; Aufenthalt aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen'>25 Absatz 1 oder 2 oder eine Niederlassungserlaubnis nach § Dauer des Aufenthalts
      AufenthG &gt; Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet &gt; Aufenthalt aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen'>26 Absatz 3 besitzt oder

      2.
      der Ausländer oder sein mit ihm in familiärer Lebensgemeinschaft lebender Ehegatte eine Niederlassungserlaubnis nach § Niederlassungserlaubnis für Hochqualifizierte
      AufenthG &gt; Einreise und Aufenthalt im Bundesgebiet &gt; Aufenthalt zum Zweck der Erwerbstätigkeit'>19 oder eine Blaue Karte EU besitzt.

      (3) Bei gemeinsamem Sorgerecht soll eine Aufenthaltserlaubnis nach den Absätzen 1 und 2 auch zum Nachzug zu nur einem sorgeberechtigten Elternteil erteilt werden, wenn der andere Elternteil sein Einverständnis mit dem Aufenthalt des Kindes im Bundesgebiet erklärt hat oder eine entsprechende rechtsverbindliche Entscheidung einer zuständigen Stelle vorliegt.
      (4) Im Übrigen kann dem minderjährigen ledigen Kind eines Ausländers eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden, wenn es auf Grund der Umstände des Einzelfalls zur Vermeidung einer besonderen Härte erforderlich ist. Hierbei sind das Kindeswohl und die familiäre Situation zu berücksichtigen.
      Fassung aufgrund des Gesetzes zur Verbesserung der Rechte von international Schutzberechtigten und ausländischen Arbeitnehmern vom 29.08.2013 (BGBl. I S. 3484) m.W.v. 06.09.2013.

      Hier steht das zum selbst nachlesen:
      [url]http://dejure.org/gesetze/AufenthG/32.html [url]



      Wichtig ist der Absatz 3, hier ist jetzt endlich mit drin, dass bei Zustimmung des anderen Elternteils das Kind nachziehen kann (und nicht nur bei alleinigem Sorgerecht bzw. Härtefall.

      Wäre das vor 3 Jahren so gewesen, hätte mir das Kosten von einigen T€ und die Auswanderung gespart! So haben es jetzt zumindest andere einfacher! Die Auswanderung sehe ich trotzdem als Gewinn an, uns geht es jetzt besser...
    • Ich begreife ja immer noch nicht, was diese permanenten Schikanen der ABH's und/oder der Botschaften bezwecken sollen!
      Insbesondere, wenn es um Kinder geht. Sind die Bürokraten denn bereits so vernagelt, das sie ernsthaft annehmen, eine Mutter würde ihr 16jähriges Kind (oder jünger) in Osteuropa alleine zurücklassen?

      Einerseits wird gejammert, Deutschland läuft leer und wird ein Volk von AOK-Chopper-Treibern, keiner bezahlt künftig unsere fetten Renten und gleichzeitig wird ein bürokratischer Aufwand ohne Gleichen betrieben, den Zuzug von Menschen, die uns von der Mentalität nahe stehen, abzuwehren.

      Ich befürchte, das so mancher Staatsdiener inzwischen vergessen hat, wer seine Brötchen bezahlt... (und in Zukunft bezahlen soll!) :rolleyes: