Warum Estland kaum Flüchtlinge aufnimmt

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    • Warum Estland kaum Flüchtlinge aufnimmt

      Estlands russischstämmige Minderheit gilt als schlecht integriert. Die Regierung nutzt diesen Umstand als Argument, nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen zu wollen. Aber stimmt das überhaupt?
      Gerade mal 550 Flüchtlinge will Estland in den nächsten zwei Jahren aufnehmen. "Zu viele", sagt die Mehrheit der Bevölkerung laut einer aktuellen Umfrage der Universität Tartu. 319 Personen wären akzeptabel. Ein Viertel der Esten möchte überhaupt keine Flüchtlinge im Land haben.
      Die Regierung, die um diese Ablehnung in der Bevölkerung weiß, aber auch die Erwartungen in Berlin und Brüssel kennt, führt als Begründung für so wenig Solidarität die russischstämmige Minderheit an. Jeder vierte Este hat russische Wurzeln. Insgesamt 330.000. Eero Janson von der Flüchtlingsinitiative "Estonian Refugees Council" hält das Argument für vorgeschoben.
      "Das überzeugt mich nicht, es ist eine Ablenkung von dem wahren Grund: Das Problem sind nicht die Flüchtlinge, denn wir haben kaum welche. Das wahre Problem sind Rassismus, Islamophobie und Fremdenfeindlichkeit."
      deutschlandradiokultur.de/asyl…ml?dram:article_id=338595
      :lol:
    • Das reiche Deutschland macht sich erst Probleme, nachdem es schon eine Menge aufgenommen hat. Ich denke in Estland ist es ähnlich, wie im Westen. Populistische Politiker nutzen die Gelegenheit, um sich auf der nationalistischen Welle wieder nach oben zu spülen. Das estnische Volk ohne diese hätte nicht halb so viele Probleme, wie aufgezeigt wurden.
      “Wer ein wirklicher Sucher nach der Wahrheit werden will, muss mindestens einmal im Leben möglichst alles angezweifelt haben.” – René Descartes
    • Cristen, Muslime, das ist egal, es sind Fremde die vielen dort Angst machen. Man darf nicht vergessen, dass Estland, aber auch die anderen ehemaligen Ostblockstaaten keine Einwanderungsländer sind und sich die Bevölkerung schon deshalb schwerer tut als die in Deutschland, zumindest die in Westdeutschland. 500 Flüchtlinge sind nicht viel, auch nicht für das kleine Estland, aber es kann niemand sagen, ob es bei diesen Zahlen bleibt. Versorgt werden müssen sie, und das kostet, intergriert werden müssen sie evtl. ebenfalls, und hier hat Estland mit seiner russischen Minderheit wahrlich genug zu kämpfen.
      Ich halte die Flücktlingsquote und den Verteilschlüssel innerhalb der EU für nicht praktikabel. Nicht nur, dass es massiv Widerstand dagegen gibt, die Flüchtlinge werden nicht im Baltikum, Polen oder Tschechien bleiben, weil es sie dahin zieht, wo es schon Communitys gibt und natürlich spielt auch unsere großzügoges Sozialsystem eine Rolle.
      :lol:
    • tartu schrieb:

      Ich halte die Flücktlingsquote und den Verteilschlüssel innerhalb der EU für nicht praktikabel.
      Egal wie, aber eine Lösung wird es nur im Rahmen der EU geben. Ich hatte vor ein paar Wochen ein Gespräch mit einem österreichischen Europarlaments-Mitglied zu dem Thema (der übrigens sehr klar aussprach, dass sein Land sich in diesem Kontext sehr schlecht benimmt/benahm). Bisher haben alle, inklusive Deutschland, zu dem Thema nach dem Sankt-Florians-Prinzip gearbeitet ("verschon mein Haus, zünd andre an"). Früher betrachtete man das Problem als ein italienisches bzw. griechisches, nun viele als ein deutsches. Am Ende wird es nur funktionieren, wenn die EU-Außengrenzen zumindest irgendwie unter Kontrolle sind, so dass niemand ohne Registrierung einreisen kann. Die Grenzstaaten brauchen dafür die Unterstützung der anderen (logistisch und finanziell). Dann muss verteilt werden. Bei Asyl gibt es keinen Anspruch darauf, lieber hier- oder dorthin zu gelangen - das muss aber auch von unserer Seite durchgesetzt werden. Das Problem jetzt ist zu einem guten Teil, dass die Menschen eben nicht registriert sind und daher kaum nachzuprüfen ist, wo sie sich eigentlich aufhalten müssten.

      Naja. Und so weiter. Und so fort. Am Ende bleibt aber eine Feststellung: alle Länder der EU müssen sich beteiligen, und Quoten sind leider notwendig. Wie die im Einzelnen festgelegt sind, ist dann sicher ein Streitpunkt. Aber wenn einzelne aus der Gemeinschaft ausbrechen und gemeinsam gefasste Beschlüsse nicht umsetzen, dann muss das m.E. Folgen haben.
    • Es wird aber mit ziemlicher Sicherheit keine Folgen haben. Die südlichen Länder wollen offensichtlich nur noch als Einfallstor in die EU fungieren. Und, ich kann es irgendwie auch nach voll ziehen. Wie sollten denn z. B. die griechische Regierung ihrer Bevölkerung die vielen (kostenintensiven) Asylbewerber zumuten, wo sie doch der eigenen Bevölkerung aufgrund der Schuldenkrise so derartig viele Entbehrungen zumuten mussten. Und, etwas provokant, aufgrund der Austeritätspolitik sind insbesondere die südlichen Länder zum Sparen verdonnert werden.

      Von Quoten in Sachen Asylbewerber halte ich im übrigen auch nichts. Diese Quoten sind unmenschlich, schliesslich können dadurch Familienverbände zerrissen werden. Besser wäre es, die EU-Töpfe bei der Finanzierung des Asylstromes (Völkerwanderung??) anzuzapfen, und die Fremden ihren Aufenthaltsort suchen zu lassen.

      Richtig ist allerdings, dass die EU in Sachen Asylantenstrom ein denkbar schlechtes Bild abgegeben haben, bzw. immer noch abgeben. Allerdings möchte ich die "Frontstaaten" ein wenig in Schutz nehmen. Es war eigentlich schon immer damit zu rechnen gewesen, dass es zu so einer Wanderungswelle kommt. Grund dafür ist in 1. Linie der Klimawandel, welcher den Menschen die Existenzgrundlagen für die elementarsten Bedürfnisse zerstört. Nur, wenn man sich erst mal so einem gewaltigen Menschenansturm gegenüber sieht, darf man sehr schnell feststellen, dass insbesondere wirtschaftlich schwächere Staaten mit obendrein relativ kleiner Bevölkerungszahl sehr schnell überfordert sind. Die EU wird sich sehr schwer tun, dieses Problem gemeinschaftlich zu lösen. Die Finanzkrise hat schon dafür gesorgt, dass immense Fliehkräfte entstanden und EU-Skeptiker auf dem Vormarsch sind.
    • Solidarität muss auf Gegenseitigkeit beruhen - und ist keine "Einbahnstrasse"!
      Wer von uns Solidarität in Form von EU-Fianzausgleich - also Geld - erwartet, sich selbst aber nicht solidarisch zeigt, wenn es um Flüchtlinge oder andere Bereiche geht, der darf sich nicht wundern, wenn er ebenfalls keine Solidarität mehr gewährt bekommt!

      Das Geld brauchen wir nun selber für die Integration der Flüchtlinge!
      Keine Zahlung mehr an Polen, Ungarn und andere Oststaaten, die sich so wie beschrieben verhalten!
      Dann würden viele nur noch "doof aus der Wäsche schauen"... und das fände ich dann auch gut so!
    • ChristophVIE schrieb:

      Keine Zahlung mehr an Polen, Ungarn und andere Oststaaten, die sich so wie beschrieben verhalten!
      Dann würden viele nur noch "doof aus der Wäsche schauen"... und das fände ich dann auch gut so!
      Meine Vorstellung von Solidarität sehen da irgendwie anders aus.
      Wie heißt es so schön:
      Пока толстый сохнет, худой сдохнет
    • Natürlich! Die dummen Deutschen sollen ruhig weiter zahlen - und alle Flüchtlinge aufnehmen - und sich weiter verarschen lassen!
      Wenn du das anders siehst, ist das ok. Hauptsache, die zuständigen Politiker sehen das ähnlich...
      Und das scheint ja endlich der Fall zu sein:

      t-online.de/nachrichten/auslan…ufnahme-verweigerern.html


      Berliner Politiker drohen Aufnahme-Verweigerern
    • Naja, ich kann mich andererseits auch daran erinnern, dass eben jene deutschen Politiker von Solidarität nichts wissen wollten, als an Italiens Küsten 100e tote Flüchtlinge angespült worden sind. Damals hiess es, wir haben den Schengen-Raum und "Dublin II". Dort steht geschrieben, dass solcherlei Probleme vom "Frontstaat" zu tragen sind. Die Italiener zeigten sich damals über so viel Unsolidarität nicht sonderlich begeistert.

      Kaum jedoch öffnet Deutschland unter Merkel seine Grenzen für die Flüchtlinge, wodurch sowohl das Schengen-Abkommen als auch "Dublin II" im grunde genommen aufgekündigt worden ist, fordern unsere Politiker quasi bedingungslose Solidarität ein. Führt man sich dann noch vor Augen, wie unsere Politiker mit den EU-Schuldenstaaten ungesprungen ist, nimmt es nicht weiter wunder, dass insbesondere die südlichen Länder mittlerweile reichlich genervt und empört sind, wenn deutsche Politiker mal wieder den Hals aufreissen.

      Nichts desto trotz steht für mich ausser frage, dass die Aufnahme der Flüchtinge richtig ist. Nur, die Aufnahme ist eben unser Problem. Und im Sinne des Schengenasbkommens müssen unsere Politiker auch dafür sorge tragen, dass die Flüchtlinge nicht frei und wild in Europa herum reisen. In meinen Augen wäre der schlimmste Skandal, wenn sich innerhalb der Flüchtlinge Terrosisten rekrutieren, welche irgendwo in Europa weitere Anschläge durchführen.

      Grundsätzlich war es im übrigen schon immer so, dass derjenenige, welche Deutschland beherrschte, auch gleichzeitig weite Teile Europas beherrschen konnte. Im Sinne der Europäischen Union, deren Fortbestand und Weiterentwicklung, haben jedoch alle bisherigen deutschen Kanzler weitestgehend darauf verzichtet, diese Machtposition auszuüben. Unter Merkel ist das jedoch gänzlich anders geworden. Sie neigt dazu, diese Machtposition mit Nachdruck auszuüben, und bringt damit sowohl die politischen als auch gesellschaftlichen Systeme in den betroffenen Ländern gehörig durcheinander. Nur vergisst sie dabei, dass 1. die Europäische Union eine demokratische Vereinigung ist, und sie es 2. mit souveränen Staaten zu tun hat. Ich würde es daher begrüssen, wenn sie sich ein wenig zurück nehmen würde.
    • Na dann mal ein paar konkrete Fragen:

      Wie viele "Flüchtlinge" soll denn die EU/Deutschland aufnehmen? 1 Mio. jedes Jahr oder gehen auch 2 Mio. oder schaffen wir auch 5 Mio.?

      Wie sollen diese Menschen integriert werden? Woher kommen die Jobs, die Wohnungen, Schulen usw.?

      Wie viel ist denn jeder bereit abzugeben?

      Wie sollen die Außengrenzen gesichert werden? Zäune, Schußwaffen oder "Verträge"?

      Was machen wir mit den "Einheimischen", welche nicht wollen, das sich ihr Land verändert? Und Deutschland, ich wohne in einer Kleinstadt, verändert sich schon.

      Was passiert mit den "Flüchtlingen", welche sich nicht integrieren wollen? Was passiert mit Radikalen, Kriminellen, Verweigerer?



      Ach so, ich habe mit Flüchtlingen beruflich zu tun, und ich sehe ganz dunkle Zeiten auf Europa zukommen, wenn es so weitergeht. Und nein, der Großteil flieht nicht vor Krieg und Umweltzerstörung, sondern erhofft sich einfach ein besseres Leben. Kann ich ja verstehen, aber ich möchte auch verstanden werden, dass ich dieses Leben nicht organisieren, finanzieren oder mein Leben dafür einschränken möchte.
    • Eine Ergänzung noch:
      Je mehr Menschen zu uns kommen, desto weniger Zeit & Mittel haben wir für den jeweiligen Einzelnen, um ihn zu integrieren..
      Und: Diejenigen, die sich nicht integrieren lassen können oder wollen, müssen zurück!
      Wer hier bei uns ein "Kalifat" oder eine Art "islamischen Staat" gründen will, der hat sofort UNSER Land zu verlassen - ohne Wenn und Aber -- und ohne mir/uns einreden zu wollen, dass wir dann nur "(Neo-)Nazis" seien.
    • 0815 schrieb:




      1 Wie viele "Flüchtlinge" soll denn die EU/Deutschland aufnehmen? 1 Mio. jedes Jahr oder gehen auch 2 Mio. oder schaffen wir auch 5 Mio.?

      2 Wie sollen diese Menschen integriert werden? Woher kommen die Jobs, die Wohnungen, Schulen usw.?

      3 Wie viel ist denn jeder bereit abzugeben?

      4 Wie sollen die Außengrenzen gesichert werden? Zäune, Schußwaffen oder "Verträge"?

      5 Was machen wir mit den "Einheimischen", welche nicht wollen, das sich ihr Land verändert? Und Deutschland, ich wohne in einer Kleinstadt, verändert sich schon.

      6 Was passiert mit den "Flüchtlingen", welche sich nicht integrieren wollen? Was passiert mit Radikalen, Kriminellen, Verweigerer?
      zu 1: Weiss ich nicht, wie viele. Ich weiss nur, dass Israel seinerzeits bei knapp 5 Millionen Einwohnern ca. 1 Million russische Juden aufgenommen hat. Das sind 20 % der Bevölkerung gewesen, und es hat funktioniert. Schweden hat jetzt nach ca. 500000 Flüchtlingen die Grenzen dicht gemacht. Schweden hat ca. 10 Mio Einwohner, hat also 5 % aufgenommen. Deutschland hat ca. 80 Mio Einwohner. Und, nicht zu vergessen, Deutschland musste schon mal 16 Mio Bürger aufnehmen, finanzieren und integrieren. Und es hat eigentlich relativ gut geklappt.

      zu 2: Das weiss ich auch nicht. Es muss halt viel genaut werden. Zum Thema Jobs: Die hiesige Wirtschaft hat sich schon mehrfach weiterentwickelt. Durch Einsatz von digitaler Technik und Roboter sind viele Jobs überflüssig geworden, einige Branchen sind fast gänzlich verschwunden, und trotzdem haben wir nur knappe 2,7 Mio Arbeitslose. Ich glaube daher, dass man in Sachen Jobs durchaus der deutschen Wirtschaftsstärke vertrauen kann.

      zu 3: Niemand gibt gerne freiwillig ab. Allerdings glaube ich, dass Deutschland mehr als genug Steuereinnahmen hat. Es muss eben ein wenig umgeschichtet werden.

      zu 4: Aussengrenzen lassen sich nicht 100 %ig sichern. Ich, für meinen Teil, kenne keinen demokratischen Staat, der dieses geschafft hat.

      zu 5: Natürlich gibt es immer Menschen, welche keine Veränderungen wollen. Nur, egal ob mit oder ohne Flüchtlinge, Deutschland hat sich stets verändert. Sowas fällt unter die Rubrik Fortschritt. Tja, es ist eben so, dass Veränderungen auch zum individuellen Leben dazu gehören. Wer sich dem nicht stellt, bekommt früher oder später Probleme.

      zu 6: Diese geschürten Ängste gehören mit zu den Totschlagargumenten. Fakt ist nun mal, dass sich die Mehrheit der bisherigen Ausländer integrieren konnten. Fakt ist jedoch auch, dass es zu Gettobildungen kommt. Das ist eigentlich kein sonderliches Phänomen, schliesslich bringen die Ausländer und Flüchtlinge ihre eigene Kultur, ihre eigenen An- und Einsichten mit, welche sie nicht gänzlich löschen wollen. Sie wollen eben nicht ihre Identität verlieren. Gerade diese weiss ich ziemlich genau, schliesslich bin ich mit einer Ausländerin verheiratet. Und, das gilt nicht nur für Ausländer, welche in Deutschland leben, sondern auch für Deutsche, welche im Ausland leben.
    • Wir müssen sowieso gar keinen Flüchtling rein lassen - von mir aus können wir diese Politik einschlagen, damit alle beruhigt sind, die Angst vor Fremden, vor Überfremdung, vor heimlichen Terroristen und vor Schmarotzern haben.

      Wenn der Rückstau groß genug ist, überrennen die unsere Grenzen einfach - ohne uns zu fragen.

      Wer sich jetzt noch nicht an Klassenkameraden seiner Kinder mit typisch deutschen Namen wie Murat, Aishe usw gewöhnt hat, sollte es schleunigst tun. Die Realität ist sonst schneller als unsere Gewöhnung.

      Hoffen können wir eigentlich hauptsächlich, dass unsere "Gäste" möglichst schnell für ihre Kinder eine möglichst gute Zukunft schaffen wollen. Meistens nimmt die erste Generation nämlich unabhängig ihrer Qualifikation aus genau diesem Grund jegliche Arbeit an, auch die, die kein Deutscher mehr machen will. Für uns positiv, sorgt sie doch für weiterhin gute Erwerbsquoten und nebem finanzierbaren Sozialleistungskosten auch weiterhin wachsende Steuereinkünfte, von enen wir einen Teil wieder über Quoten in nicht so "offene" EU-Länder ausschütten können (oder vielleicht besser zukünftig in neue Flüchtlinge reinvestieren - falls "blockierende" Länder zukünftig weniger Fördergelder erhalten sollten)

      Ja, es ist sicher nicht einfach, wenn plötzlich um einen rum lauter schwarzgebrannte sitzen oder ganze Stadtteile eher dem Bazar in Kairo als der gewohnten Vorstadtidylle ähneln - aber Völkerwanderung ist so alt wie die Menschheit und lässt sich nicht aufhalten. Und unterm Strich profitieren wir auch davon...
    • Andreas und Lena schrieb:

      Und, nicht zu vergessen, Deutschland musste schon mal 16 Mio Bürger aufnehmen, finanzieren und integrieren. Und es hat eigentlich relativ gut geklappt.
      Was ist denn das für ein Vergleich? Diese 16 Millionen hatten eine menschenwürdige Unterkunft und großteils behielten sie sogar ihre Arbeit.
      “Wer ein wirklicher Sucher nach der Wahrheit werden will, muss mindestens einmal im Leben möglichst alles angezweifelt haben.” – René Descartes
    • pippie schrieb:

      Was ist denn das für ein Vergleich? Diese 16 Millionen hatten eine menschenwürdige Unterkunft und großteils behielten sie sogar ihre Arbeit.
      Naja, Du darfst dabei aber nicht vergessen, dass Deutschland mehr als 2 Billionen € aufgewandt hat, um die neuen Bundesländer komplett auf westlichen Standard zu bringen. Ich schätze mal, dass uns die Asylbewerber wesentlich weniger kosten werden.

      Und, nein, dass sollte hier jetzt nicht der Start für eine innerdeutsche Diskussion werden. Solcherlei gibt es schon zur genüge in anderen Foren, und sie führen aufgrund unterschiedlichen Anspruchsdenken, nihilistischen Tendenzen, den Realitäten und zerstörten Hoffnungen stets ins nichts.
    • Es ist müßig darüber zu diskutieren, wieviel in den Osten floss, da sich daran auch immer Leute eine goldene Nase verdient haben. Und 2 Billionen für einen ganzen Staat mit allen Immobilien - nicht schlecht ;) Aber da Syrien nunmal nicht an Deutschland angegliedert wurde, hinkt der Vergleich.
      “Wer ein wirklicher Sucher nach der Wahrheit werden will, muss mindestens einmal im Leben möglichst alles angezweifelt haben.” – René Descartes
    • Syrien wird ja auch nicht eingegliedert, es werden nur die Flüchtlinge aufgenommen. Und, sofern ihre Asylanträge bewilligt werden, was sicherlich ziemlich wahrscheinlich sein wird, werden sie so lange bleiben, bis sich die Lage in Syrien wieder beruhigt hat. Ich habe keine Probleme damit. Einer der Gründe ist auch, dass man hierzulande endlich wieder gezwungen ist, neuen Wohnraum zu schaffen. Nächtes Jahr dürfte die Situation auf dem Wohnungsmarkt schwieriger werden, aber die Situation dürfte sich in 2 oder 3 Jahren wieder entspannen.