Grundbesitz und Haus in der Ukraine

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    • Grundbesitz und Haus in der Ukraine

      Hallo zusammen!

      Kennt sich einer von euch aus mit dem Besitz von Grund- und Boden und einer Eigentumswohnung in der Ukraine?
      Meine Frau hat 50% an einer Eigentumswohnung in der Ukraine (zusammen mit Schwiegervater) sowie ein Grundstück mit Datscha.
      Diese lief (und läuft immer noch?) unter ihrem Mädchennamen(!) und soll jetzt an die Schwester verkauft werden.
      Hierzu muss wohl die Heiratsurkunde (wegen der Namensänderung in Deutschland; im Pass ist das auch schon lange erfolgt) apostilliert und ins Ukrainische übersetzt werden? Richtig?
      Außerdem muss man noch was bedenken bzw machen..? Es kommen sonst wohl horrend hohe Steuerzahlungen auf uns/meine Frau zu..?
      Wer kennt sich aus oder kennt jemand, der sich auskennt?
      Danke vorab für jede hilfreiche Antwort!
      Gruss,
      ChristophVIE
    • Wir hatten ähnliches vor 4 Jahren. Damals waren die Eltern meiner Frau innerhalb kürzester Zeit verstorben. Sie besassen damals eine Wohnung, auf welche jedoch mehrere Familienmitglieder angemeldet waren. Mit Ausnahme meiner Frau wollten jedoch alle die Wohnung verkaufen. Also machten wir uns daran, die Familienmitglieder auszubezahlen. Eigentlich war das ein relativ unkomplizierter Vorgang. Schliesslich gibt es kein Grundbuchamt, sondern einfach nur eine Besitzurkunde. Die Familienmitglieder wurden in bar ausbezahlt, die Besitzurkunde bei einem Notar geändert, von den Familienmitgliedern jeweils eine notariell beglaubigte Verzichtserklärung abgeben, dass sie keine Ansprüche mehr auf die Wohnung erheben. Steuern sind dabei so gut wie keine angefallen. Der Trick dabei: Wir haben die Wohnung nicht gekauft, sondern die Familienmitlgieder haben uns ihre Wohnungsanteile geschenkt. Nur, dass ist jetzt 4 Jahre her, wobei sich der Prozess ca. 2 Jahre hinzog. Schliesslich können wir nicht ständig in der Ukraine sein, oder nach belieben dort hinfahren. Sofern ich mich noch richtig erinnere, bekam der Notar ca. 400 €, und das war es eigentlich.

      Nur, dass ist jetzt eben etwas her. Ich weiss nun mal nicht, inwieweit es jetzt schon ein Grundbuchamt in der Ukraine gibt, sowas war ja in der Planung. Und da könnte der Aufwand durchaus grösser werden.