Filmtipp: "Sommer 1943" - die Zeit von 1943 aus der Sicht der Bewohner von Wolhynien

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    • Filmtipp: "Sommer 1943" - die Zeit von 1943 aus der Sicht der Bewohner von Wolhynien

      gefunden auf n-tv.de:



      Dienstag, 05. März 2019

      Das Ende der Unschuld mit FSK 18 "

      "Sommer 1943" zeigt Weltkriegs-Gräuel



      Im Mittelpunkt von "Sommer 1943" steht Wolhynien oder Wolhyn, ein Gebiet im Nordwesten der heutigen Ukraine. Als die junge Polin Zosia (Michalina Labacz), die eigentlich einen jungen Ukrainer aus ihrem Dorf liebt, einen älteren Polen mit viel Land heiraten muss, ist sie zwar unglücklich. Gleichzeitig weiß sie aber, dass ihr und auch ihrer Familie dadurch ein besseres Leben beschieden ist. Doch dann erreichen die Wirren des Zweiten Weltkriegs auch Zosia, ihr Heimatdorf und die gesamte Region.



      hier die ganze Filmvorstellung nachlesen und (wer mag) den Trailer anschauen :
      n-tv.de/leute/dvd/Sommer-1943-…euel-article20887284.html

    • Ich sehe diesen Film eher kritisch. Natürlich waren die ethnischen Säuberungen in Wolhynien ein großes Verbrechen, daran gibt es überhaupt keinen Zweifel.

      Nur ist der Film weder Fisch noch Fleisch: für einen historischen Film ist er zu ungenau (bzw. enthält verzerrte und mitunter falsche Angaben), während er für ein einfaches Drama zu sehr den geschichtlichen Kontext in den Mittelpunkt stellt. So muss sich der Regisseur doch den Vorwurf gefallen lassen, dass er einen stark emotionalisierenden Schocker geschaffen hat, der zwar auf wahren historischen Begebenheiten basiert, aber durch die Art der Darstellung am Ende nationale (bzw. völkische) Klischees bedient.

      Es ist die Art Film, wo Leute herausgehen und fest davon überzeugt sind, nun wirklich über das Thema bescheid zu wissen - aber letztlich nur sehr wenig Handfestes erfahren haben.