Krieg in der Ukraine - die Besetzung der Ukraine durch Russland im Jahr 2022

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    • Russische Truppen dringen offenbar in Industriegebiet in Sjewjerodonezk vor
      20.44 Uhr: In der heftig umkämpften Stadt Sjewjerodonezk sind russische Truppen ukrainischen Angaben zufolge in das Industriegebiet vorgedrungen. Dort werde bereits gekämpft, schrieb der Gouverneur des Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, am Montagabend in seinem Telegram-Kanal. Ukrainische Truppen kontrollieren demnach nur das Territorium des Chemiewerks Azot. Auch umliegende Ortschaften stünden unter ständigem Beschuss.

      Im Krieg gegen die Ukraine konzentrieren sich russische Truppen seit einiger Zeit auf die Einnahme des Verwaltungszentrums Sjewjerodonezk im Gebiet Luhansk. Am Montagmorgen räumten ukrainische Behörden den Verlust der Ortschaft Metjolkine südöstlich der Stadt ein.
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      Russland wirft gefangenen US-Bürgern Verbrechen vor
      20.43 Uhr: Die russische Regierung wirft zwei in der Ukraine gefangengenommenen US-Bürgern einem Medienbericht zufolge illegale Aktivitäten vor. Die beiden Männer seien Söldner und müssten die Verantwortung für ihre Verbrechen übernehmen, zitiert die Nachrichtenagentur RIA den Regierungssprecher Dmitri Peskow. Die Genfer Konventionen seien auf sie nicht anwendbar.

      Selenskyj: Keine Fortschritte bei Getreideausfuhr
      18.01 Uhr: Die Verhandlungen zur Aufhebung der Blockade ukrainischer Häfen gestalten sich nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj schwierig. "Wir führen komplexe Verhandlungen auf mehreren Ebenen, um die Blockade unserer ukrainischen Häfen aufzuheben. Aber es gibt noch keine Fortschritte", sagte er in einer Videoansprache bei einem Treffen der Afrikanischen Union (AU) am Montag.

      "Es wurde noch kein wirkliches Instrument gefunden, um sicherzustellen, dass Russland (die Häfen) nicht erneut angreift", sagte Selenskyj. Russland warf er vor, Afrika in dem Konflikt als "Geisel" zu nehmen. "Die weltweite Lebensmittel-Krise wird so lange dauern, wie dieser Kolonialkrieg andauert", sagte der Staatschef. In den ukrainischen Häfen stecken derzeit Millionen Tonnen Getreide fest, die insbesondere für Afrika bestimmt sind. Wegen der Blockade durch die russische Flotte im Schwarzen Meer können sie nicht exportiert werden.

      Ukraine: Lagerhaus in Odessa bei Raketenangriff zerstört
      17.37 Uhr: Bei dem Angriff auf den Schwarzmeer-Hafen Odessa ist nach ukrainischen Angaben ein Lagerhaus für Nahrungsmittel zerstört worden. Die russischen Streitkräfte hätten während eines dreistündigen Bombardements 14 Raketen abgefeuert, teilt das Militär mit. Zuvor hatte das ukrainische Militär nach russischen Angaben Öl-Förder-Plattformen im Schwarzen Meer angegriffen.

      Litauen: Keine einseitigen Sanktionen
      16.03 Uhr: Litauen wehrt sich gegen russische Kritik. Es seien keine zusätzliche Sanktionen gegen Russland verhängt worden, teilt das Außenministerium der russischen diplomatischen Vertretung in Vilnius mit. Nur Waren, die von der Europäischen Union sanktioniert worden sind, seien von dem Transitverbot betroffen. Die Moskauer Regierung hat ein Transitverbot Litauens für bestimmte Waren in die russische Exklave Kaliningrad als beispiellos und illegal kritisiert. Russland werde darauf in den kommenden Tagen reagieren, sagt Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow

      Ukraine: Russland erhöht militärischen Druck vor EU-Entscheidung
      15.54 Uhr: Russland erhöht nach ukrainischen Angaben mit Blick auf die anstehende EU-Entscheidung zur Beitrittsperspektive der Ukraine den militärischen Druck im Osten des Landes. Die Bombardierungen nähmen an den Frontlinien im Donbass im Osten und in der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine zu, teilte das ukrainische Präsidialamt am Montag mit.

      Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Sonntagabend vor noch heftigeren russischen Angriffen "in dieser wirklich historischen Woche" gewarnt. Die EU-Staats- und Regierungschefs beraten ab Donnerstag darüber, der Ukraine den Status eines Beitrittskandidaten zu verleihen. "Natürlich erwarten wir, dass Russland seine feindliche Aktivität in dieser Woche verstärkt", sagte Selenskyj. "Wir bereiten uns vor. Wir sind bereit."
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      t-online.de/nachrichten/auslan…industriegebiet-vor-.html
    • Gesperrtes Oligarchen-Vermögen in der EU seit April fast verdoppelt
      2 Uhr: Russische Oligarchen und Einrichtungen haben infolge der europäischen Sanktionen Zugriff auf Luxusjachten, Hubschrauber, Gemälde, Immobilien und andere Vermögen im Wert von mehr als 12,5 Milliarden Euro verloren. "Der Betrag der eingefrorenen Vermögen von russischen Oligarchen hat sich nahezu verdoppelt von 6,7 Milliarden Euro im April auf aktuell etwas mehr als 12,5 Milliarden Euro", sagt der Sprecher für Justizfragen und Rechtsstaatlichkeit der EU-Kommission, Christian Wigand, der Zeitung "Welt". Der steile Anstieg der eingefrorenen Vermögen sei "maßgeblich" auch darauf zurückzuführen, dass in den vergangenen Wochen besonders in Deutschland zahlreiche Vermögenswerte ausfindig gemacht und gesperrt wurden, zitiert das Blatt aus Kreisen der EU-Kommission, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

      Selenskyj erwartet wegen EU-Gipfel Zunahme der russischen Angriffe
      2.16 Uhr: Nach Einschätzung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wird Russland seine Angriffe in dieser Woche angesichts der Beratungen über das Beitrittsgesuch der Ukraine zur Europäischen Union (EU) verstärken. "Diese Woche sollten wir von Russland eine Intensivierung seiner feindlichen Aktivitäten erwarten", sagt Selenskyj in seiner Videoansprache am Sonntagabend. Hier lesen Sie einen Überblick über die Geschehnisse der Nacht.

      Australien beginnt mit Auslieferung zugesagter Kampffahrzeuge an Ukraine
      05.41 Uhr: Australien hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums die ersten vier der 14 zugesagten gepanzerten Mannschaftstransportwagen des Typs M113AS4 an die Ukraine geschickt. Sie seien vergangene Woche in Queensland in ein ukrainisches Flugzeug verladen worden, erklärt Verteidigungsminister Richard Marles.

      "Australien steht an der Seite der Ukraine und fordert Russland erneut auf, seine unprovozierte, ungerechte und illegale Invasion der Ukraine einzustellen." Die Kampffahrzeuge seien Teil der mehr als 285 Millionen australische Dollar umfassenden Hilfe.

      Militärexperten: Moskaus Artilleriestärke unzureichend für Offensive
      6.20 Uhr: Russlands Überlegenheit bei der Artilleriebewaffnung reicht Militärexperten zufolge nicht für die Einnahme des Verwaltungszentrums Sjewjerodonezk im Osten der Ukraine aus. "Russlands konzentrierte Artilleriekapazität gepaart mit wohl geschwächten Infanterieeinheiten bleibt unzureichend, um russische Fortschritte in Sjewjerodonezk zu erzielen", heißt es in der jüngsten Analyse des Institute for the Study of the War (ISW) vom Sonntagabend. Russische Truppen kämpften zwar weiter um die Kontrolle der Stadt, hätten aber wenig Fortschritte am Sonntag gemacht.

      Russland dürfte den Experten zufolge weiter versuchen, die ehemalige Großstadt einzukesseln und die dort verbliebenen ukrainischen Kräfte, die sich weitgehend im Chemiewerk Azot verschanzt haben, vom Nachschub abzuriegeln. Allerdings seien derzeit wenig Fortschritte bei diesem Vorhaben zu sehen. Zudem bereite Moskau eine Offensive auf Slowjansk vor. Der Raum Slowjansk-Kramatorsk gilt als Zentrum der ukrainischen Verteidigungskräfte im Donbass-Gebiet.
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      t-online.de/nachrichten/auslan…industriegebiet-vor-.html
    • Medwedew will mit USA nicht über atomare Abrüstung sprechen
      Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew lehnt Atomabrüstungsgespräche mit den USA zum jetzigen Zeitpunkt ab. Er begründete dies mit dem erkalteten Verhältnis der beiden Länder: "Wir haben derzeit keine Beziehungen zu den USA. Sie sind auf der Kelvin-Skala bei null", schrieb der Vertraute von Präsident Wladimir Putin und derzeitige Vizechef des nationalen Sicherheitsrates in einem Beitrag auf Telegram. Derzeit gebe es keinen Bedarf, mit den USA über nukleare Abrüstung zu verhandeln.

      Krim-Chef: Ukraine beschießt Gasförderplattformen im Schwarzen Meer
      Die ukrainische Küstenverteidigung griff prorussischen Angaben zufolge schwimmende Gasförderplattformen im Schwarzen Meer mit Raketen an. Krim-Chef Sergej Aksjonow sprach von bislang 21 geretteten Menschen. Insgesamt hätten sich auf den Plattformen zuletzt 109 Menschen aufgehalten. Zuvor hatte der ukrainische Parlamentsabgeordnete Olexij Hontscharenko von Raketenschlägen gegen die Förderplattformen berichtet. Das ukrainische Militär kommentierte den Vorgang zunächst nicht. Die Plattformen befinden sich etwa 100 Kilometer von der Küste des Gebiets Odessa und 150 Kilometer von der Halbinsel Krim im Schwarzmeerschelf.

      Getreide-Blockade laut EU-Außenbeauftragten "echtes Kriegsverbrechen"
      Das Problem der in der Ukraine blockierten Getreideexporte wird nach Einschätzung des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell gelöst werden. "Wir kommen voran und (...) ich bin mir sicher, dass die Vereinten Nationen am Ende eine Einigung erzielen werden", sagte der Spanier bei einem EU-Treffen zu den Verhandlungen insbesondere mit Russland und der Ukraine. Es sei unvorstellbar, dass Millionen Tonnen Weizen in der Ukraine noch immer blockiert seien, während im Rest der Welt Menschen Hunger litten. Zum Zeitpunkt einer möglichen Einigung sagte Borrell, er könne sich nicht vorstellen, dass es noch viel länger dauern werde. Wenn doch, werde Russland dafür verantwortlich sein. Die Blockade von Getreideexporten sei ein "echtes Kriegsverbrechen". Man dürfe den Hunger von Menschen nicht als Kriegswaffe missbrauchen.

      Selenskyj: Russland nimmt Afrika als Geisel
      Die Verhandlungen zur Aufhebung der Blockade ukrainischer Häfen gestalten sich nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj schwierig. "Wir führen komplexe Verhandlungen auf mehreren Ebenen, um die Blockade unserer ukrainischen Häfen aufzuheben. Aber es gibt noch keine Fortschritte", sagte er in einer Videoansprache bei einem Treffen der Afrikanischen Union (AU). "Es wurde noch kein wirkliches Instrument gefunden, um sicherzustellen, dass Russland (die Häfen) nicht erneut angreift", so Selenskyj. Russland warf er vor, Afrika in dem Konflikt als "Geisel" zu nehmen. "Die weltweite Lebensmittel-Krise wird so lange dauern, wie dieser Kolonialkrieg andauert", sagte der Staatschef.

      Mehrere Explosionen in Odessa - Nahrungsmittel-Lager laut ukrainischem Militär zerstört
      Die südukrainische Stadt Odessa ist nach Angaben eines Sprechers der Regionalverwaltung von mehreren Explosionen erschüttert worden. Die Detonationen seien nach dem Ertönen von Alarmsirenen zu hören gewesen. Nach Angaben des ukrainischen Militärs wurde ein Lagerhaus für Nahrungsmittel zerstört. Die russischen Streitkräfte hätten während eines dreistündigen Bombardements 14 Raketen abgefeuert, teilte das Militär mit.

      Ukraine verliert Kontrolle über Dorf nahe Sjewjerodonezk
      Die ukrainischen Behörden räumten den Verlust der Ortschaft Metjolkine, südöstlich des Verwaltungszentrums Sjewjerodonezk im Osten des Landes ein. "Die Kontrolle über Metjolkine nahe Sjewjerodonezk ist verloren", teilte der Militärgouverneur des ostukrainischen Gebiets Luhansk, Serhij Hajdaj, auf seinem Telegram-Kanal mit. Das russische Verteidigungsministerium meldete bereits am Sonntag die Eroberung der Ortschaft. Laut Hajdaj sind in der heftig umkämpften Stadt Sjewjerodonezk russische Truppen in das Industriegebiet vorgedrungen. Dort werde bereits gekämpft, schrieb der Gouverneur.
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      n-tv.de/politik/Russen-bombard…chen-article23411588.html
    • Tag 118 des russischen Angriffs auf die Ukraine / 21. Juni 2022

      Ich werde hier immer wieder weitere Infos hineinsetzen / Seite dann bitte neu laden / alle Zeitangaben in MEZ ... Слава Україні та її Воїнам
      Zitat aus einem Tweet: Während alle davon sprechen, dass „Putin“ Krieg gegen die Ukraine führt, denken Sie bitte daran, dass es buchstäblich einer Armee bedarf – einer Armee aus russischen Oligarchen, Propagandisten, Akademikern, Journalisten, Diplomaten, Regierungsbeamten und GEWÖHNLICHEN russischen Bürgern – um das zu tun, was Russland in der Ukraine macht.

      01:18 Ostukraine: Flussüberquerung ist für die Russen schwierig / zudem haben sich Ukrainer immer noch auf der östlichen Flussseite festgesetzt / westliche Flussseite bietet gute Deckung, um Überquerung zu verhindern / Lage hier:
      Lyssytschansk

      01:31 Ostukraine: die eigentliche Gefahr kommt aus dem Süden / im Raum Popasna sind kaum Hindernisse, weshalb die Russen mit immer mehr militärischem Gerät Boden gut machen / Lage hier:
      Popasna

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    • „Katastrophale Zerstörungen“ in der Stadt Lyssytschansk
      In der umkämpften ostukrainischen Stadt Lyssytschansk verschärft sich die Lage weiter. In der strategisch wichtigen Nachbarstadt von Sjewjerodonezk gebe es „katastrophale Zerstörungen“ durch russischen Beschuss, erklärte der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hajdaj, am Dienstag im Messenger-Dienst Telegram.

      In Sjewjerodonezk deutet sich nun an, dass die russische Armee nach wochenlangem Beschuss und Kämpfen den Widerstand gebrochen hat. Russische Truppen drangen ukrainischen Angaben zufolge in das Industriegebiet vor. Dort wird nach Angaben Hajdajs weiter gekämpft. Ukrainische Truppen kontrollieren demnach nur noch das Territorium des Chemiewerks Azot.

      Die „letzten 24 Stunden waren schwierig“ für die ukrainische Armee, wie Hajdaj weiter berichtete. Die Nacht zu Dienstag beschrieb er als „die Ruhe vor dem Sturm“. Russland wolle die Region Luhansk „vor dem 26. Juni“ vollständig einnehmen. „Aber das werden sie nicht in fünf Tagen schaffen“, fügte der Gouverneur hinzu.

      Nach wochenlangen zähen Kämpfen will Russland in dieser Woche endlich ein erstes Kriegsziel in der Ostukraine erreichen – die Eroberung des Oblasts Luhansk. Noch immer ist die Eroberung der Industriestadt Sjewjerodonezk der Schlüssel, damit Russland die fehlenden Territorien von Luhansk unter seine Kontrolle bringen kann.
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      msn.com/de-de/nachrichten/poli…id=mailsignout&li=BBqg6Q9
    • Verbündete und Feinde im Krieg
      Warum auch für die Ukraine Tschetschenen kämpfen


      Wenn es um den Einsatz tschetschenischer Kämpfer im Ukraine-Krieg geht, bestimmen zumeist die berüchtigten Kommandos von Machthaber Kadyrow die Schlagzeilen. Doch zahlreiche seiner Landsleute unterstützen nicht Moskau, sondern Kiew - hier erklären zwei von ihnen, warum.

      Die tschetschenischen Kämpfer in der Ukraine sind leicht zu erkennen: Die Köpfe kahl geschoren, die Bärte lang. Ihr Einsatz an der Seite der ukrainischen Armee ist besonders riskant. "Wenn mich die Russen erwischen, werde ich nicht ausgetauscht, sondern gefoltert und dann im Fernsehen zur Schau gestellt", befürchtet Islam, einer der Freiwilligen, der in der Nähe von Saporischschja kämpft.

      Der 33 Jahre alte Tschetschene floh vor knapp zwei Jahrzehnten aus seiner Heimat nach Polen. Dort könnte er in Frieden leben. Doch nach dem russischen Angriff auf das Nachbarland schloss Islam sich dem Scheich-Mansur-Bataillon an. Die Einheit gründete sich 2014 nach der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim, die meisten Angehörigen sind Veteranen der Tschetschenien-Kriege.
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      n-tv.de/politik/Warum-auch-fue…pfen-article23411981.html
    • Propaganda in besetztem Gebiet
      In Cherson läuft jetzt russisches Staats-TV


      Das Gebiet um die ukrainische Stadt Cherson ist seit Monaten in russischer Hand. Die Besatzer verteilen nicht nur Pässe und führen den Rubel als Zahlungsmittel ein, sondern konfigurieren auch Sendemasten neu. Millionen Einwohner könnten nun Russlands Staats-TV empfangen, heißt es aus Moskau.

      In der Region um die besetzte südukrainische Stadt Cherson werden nun überall russische statt ukrainische Fernsehsender ausgestrahlt. Spezialisten der russischen Armee hätten "den letzten der sieben Fernsehsendemasten in der Region Cherson neu konfiguriert für die Ausstrahlung russischer Sender", teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Rund eine Million Einwohner in dem Gebiet könnten jetzt "kostenlos" die wichtigsten russischen Sender nutzen, darunter insbesondere diejenigen der staatlichen Sendergruppe VGTRK.

      Die russische Armee hatte das an die annektierte Krim-Halbinsel grenzende Gebiet um Cherson bereits kurz nach Beginn des Ukraine-Krieges Ende Februar eingenommen. Seitdem wird das Gebiet immer näher an Russland herangeführt.
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      n-tv.de/politik/In-Cherson-lae…s-TV-article23412359.html
    • Weinen um Gefallene
      Eine letzte Zigarette mit dem toten Soldaten

      Mit dem Mut der Verzweiflung werfen die überfallenen Ukrainer den russischen Invasoren alles entgegen, was sie haben. Doch die Schlacht fordert ihren Tribut. Den Einheiten gehen die Waffen aus, die Reihen der Soldatengräber werden länger. Angehörige und verbliebene Kameraden weinen um die Gefallenen.
      n-tv.de/mediathek/videos/polit…aten-article23411957.html
    • Regierung macht Liste öffentlich
      Diese deutschen Waffen gehen an die Ukraine


      Lange konnte über Art und Umfang der Waffenlieferungen an die Ukraine nur spekuliert werden. Nun sucht die Bundesregierung den Weg maximaler Transparenz und veröffentlicht eine Liste der militärischen Güter, die für jedermann einsehbar ist.

      Die Bundesregierung hat eine Übersicht über die militärischen Güter veröffentlicht, die Deutschland an die Ukraine geliefert hat oder noch liefern wird - darunter 30 "Gepard"-Flakpanzer inklusive 6000 Schuss Munition sowie sieben Panzerhaubitzen 2000. Auf einer Website der Bundesregierung ist eine entsprechende Liste einsehbar, die sowohl Material und Waffen aus Beständen der Bundeswehr als auch Lieferungen der deutschen Rüstungsindustrie umfassen. Damit folge die Regierung der Praxis der Vereinigten Staaten, die ihre Waffenlieferungen an die Ukraine ebenfalls transparent machen, teilt die Bundesregierung mit.

      Der Schritt kommt einigermaßen überraschend, nachdem Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht von der SPD bisher Auskünfte über Waffenlieferungen mit dem Hinweis auf die notwendige Geheimhaltung verweigert hatte. Inzwischen beschränkt sich die Bundesregierung auf eine entsprechende Anmerkung in der online veröffentlichen Liste. Darin heißt es, man sehe aus Sicherheitserwägungen "bis zur erfolgten Übergabe von weiteren Details insbesondere zu Modalitäten und Zeitpunkten der Lieferungen ab".
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      n-tv.de/politik/Regierung-mach…aine-article23412997.html
    • ChristophVIE wrote:

      Regierung macht Liste öffentlich
      Diese deutschen Waffen gehen an die Ukraine

      bundesregierung.de/breg-de/the…eferungen-ukraine-2054514

      Das ist der Ausverkauf der deutschen Moral

      Hallo,

      auch wenn man heute Meldungen im Netz sieht, die das Eintreffen der Panzerhaubitze in der Ukraine bestätigen, das ändert nichts an der makabren deutschen Politik.

      Die Regierung gibt hier selbst bekannt, dass sie die Hände in den Schoß legt und die Ukrainer quasi mit Staubwedeln unterstützt. Scholz und Co. wollen, dass die Russen alles kurz und klein hauen.

      Womit könnte ich denn als deutscher Soldat kämpfen? Was wäre aus der Liste brauchbar ?

      • 3.000 Patronen „Panzerfaust 3“ zuzüglich 900 Griffstücke
      • 14.900 Panzerabwehrminen
      • 500 Fliegerabwehrraketen STINGER
      • 2.700 Fliegerfäuste STRELA
      • 100 Maschinengewehre MG 3 mit 500 Ersatzrohren und Verschlüssen
      • 100.000 Handgranaten
      • 5.300 Sprengladungen
      • 7 Panzerhaubitzen 2000
      • 54 M113 gepanzerte Truppentransporter
      • Luftverteidigungssystem IRIS-T SLM*
      • 3 Mehrfachraketenwerfer MARS mit Munition
      Alles andere in der veröffentlichten Liste ist Blablabla und macht sie nur optisch länger.

      Und von dem, was ich hier zusammengestellt habe, da ist alles nur auf die Abwehr anstürmender Gegner gemünzt. Hundert Meter Gelände kann man damit nicht zurückgewinnen. "Chef, mit dem Zeug werden wir ausgehungert", das würden deutsche Kampfkompanien zu ihren Hauptmännern brüllen und sich geordnet zurückziehen.

      Gruß nobody

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    • Tag 119 des russischen Angriffs auf die Ukraine / 22. Juni 2022

      Ich werde hier immer wieder weitere Infos hineinsetzen / Seite dann bitte neu laden / alle Zeitangaben in MEZ ... Слава Україні та її Воїнам
      Zitat aus einem Tweet: Während alle davon sprechen, dass „Putin“ Krieg gegen die Ukraine führt, denken Sie bitte daran, dass es buchstäblich einer Armee bedarf – einer Armee aus russischen Oligarchen, Propagandisten, Akademikern, Journalisten, Diplomaten, Regierungsbeamten und GEWÖHNLICHEN russischen Bürgern – um das zu tun, was Russland in der Ukraine macht.


      Scholz aide’s comments on future links with Russia trigger dismay
      German foreign policy adviser Jens Plötner said relations with Moscow as big an issue as arms to Kyiv ft.com/content/e1deaa1d-e87f-4…155a284?shareType=nongift

      Übersetzung:

      Äußerungen von Scholz-Berater zu künftigen Verbindungen zu Russland lösen Bestürzung aus
      Der deutsche Außenpolitikberater Jens Plötner sagte, die Beziehungen zu Moskau seien ein ebenso großes Thema wie Waffen für Kiew


      Deutschlands Rolle im Ukraine-Krieg
      "Damit unterwirft sich Scholz Putins Spiel"
      t-online.de/nachrichten/auslan…scholz-putins-spiel-.html

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    • Tag 120 des russischen Angriffs auf die Ukraine / 23. Juni 2022


      Ich werde hier immer wieder weitere Infos hineinsetzen / Seite dann bitte neu laden / alle Zeitangaben in MEZ ... Слава Україні та її Воїнам
      Zitat aus einem Tweet: Während alle davon sprechen, dass „Putin“ Krieg gegen die Ukraine führt, denken Sie bitte daran, dass es buchstäblich einer Armee bedarf – einer Armee aus russischen Oligarchen, Propagandisten, Akademikern, Journalisten, Diplomaten, Regierungsbeamten und GEWÖHNLICHEN russischen Bürgern – um das zu tun, was Russland in der Ukraine macht.
    • msn.com/de-de/nachrichten/poli…d9f7641558abc6b91435ce75c

      darunter:

      Putin intensiviert Verbindungen zu BRICS-StaatenG7-Gipfel: USA wollen Druck auf Russland verstärkenEU entscheidet über Beitrittskandidatur der UkraineMelnyk möchte sich bei Scholz persönlich entschuldigen
      Der russische Staatschef Wladimir Putin setzt angesichts der westlichen Sanktionen gegen sein Land auf engere Beziehungen zu den sogenannten BRICS-Staaten, zu denen neben Russland auch Brasilien, Indien, China und Südafrika zählen. "Geschäftsleute unserer Länder sind gezwungen, ihr Geschäft unter schwierigen Bedingungen zu entwickeln, da westliche Partner die Grundprinzipien der Marktwirtschaft, des Freihandels sowie die Unverletzlichkeit des Privateigentums vernachlässigen", erklärte Putin anlässlich des virtuellen BRICS-Wirtschaftsgipfels, der an diesem Donnerstag beginnt.
      Der Kremlchef kritisierte "die dauerhafte Umsetzung neuer politisch motivierter Sanktionen". Diese widersprächen "dem gesunden Menschenverstand und der elementaren wirtschaftlichen Logik". Russland lenke deshalb seine Wirtschaftskontakte und Handelsströme "aktiv auf zuverlässige internationale Partner um, zuvorderst die BRICS-Staaten", führte Putin weiter aus. So nehme das Volumen der Lieferungen von russischem Öl nach China und Indien merklich zu. Zudem gab Putin an, dass Russland mit seinen BRICS-Partnern "alternative internationale Transfermechanismen" und eine "internationale Reservewährung" entwickele, um die Abhängigkeit von Dollar und Euro zu verringern…
    • Sanktionen nicht größtes Problem
      "Ein wichtiger Teil der Zukunft hat Russland verlassen"

      Bisher trotzt der Rubel den Sanktionen und Russland scheint mit seinen Energieexporten im Wettstreit mit dem Westen am längeren Hebel zu sitzen. Doch die Lage ist nicht so rosig, wie es Putin gerne darstellt. ntv-Korrespondent Rainer Munz berichtet über die russische Perspektive im Wirtschaftskrieg mit dem Westen.
      n-tv.de/mediathek/videos/polit…ssen-article23416270.html
    • "Donbass, Krim konsolidieren"
      Ex-General Kujat entschlüsselt Russlands Kriegsstrategie

      Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und ehemalige Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Harald Kujat, sieht die militärische Lage der Ukraine kritisch. Wie er im ntv-Interview erläutert, seien die ukrainischen Streitkräfte leichte Ziele für Russlands Armee.
      n-tv.de/mediathek/videos/polit…egie-article23415389.html
    • Stärkung der BRICS-Gruppe
      Putin und Xi wenden sich vom "egoistischen" Westen ab

      Mit der BRICS-Gruppe versucht Präsident Putin ein Gegengewicht zu westlichen Bündnissen zu schaffen. Russland will zusammen mit Brasilien, Indien, China und Südafrika eine neue Weltordnung kreieren. Aber so geeint, wie sie erscheinen, sind die fünf Staaten nicht.

      China und Russland haben den diesjährigen BRICS-Gipfel für deutliche Kritik am Westen genutzt. Die BRICS-Länder, zu denen auch Brasilien, Indien und Südafrika gehören, sollten mehr "Verantwortung übernehmen" und sich für "Gleichheit und Gerechtigkeit" in der Welt einsetzen, forderte der chinesische Präsident Xi Jinping in seinen Eröffnungsworten zum virtuellen Gipfel. "Einseitigen Sanktionen" müsse man sich entgegenstellen. Die fünf sogenannten BRICS-Staaten - benannt nach ihren Anfangsbuchstaben - treffen sich seit 2009 einmal pro Jahr. Der diesjährige Gipfel findet wegen der strengen Corona-Maßnahmen in China, das formeller Gastgeber ist, jedoch nur als Videoschalte statt.

      Russlands Präsident Wladimir Putin warf dem Westen Egoismus vor. "Nur auf der Basis einer ehrlichen und gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit können wir Auswege aus der Krise suchen, in die die Weltwirtschaft geraten ist - wegen der undurchdachten egoistischen Handlungen einzelner Länder, die mittels finanzieller Mechanismen ihre eigenen Fehler in der Makroökonomie auf die ganze Welt abwälzen", sagte Putin. Der Kremlchef wies in dem Zusammenhang der BRICS-Gruppe eine besondere Rolle zu. Die Organisation müsse vorangehen bei der Schaffung einer "multipolaren Welt", in der die Beziehungen der Staaten untereinander auf dem Völkerrecht beruhten.

      Anders als die großen Industrienationen (G7), die am Sonntag in Bayern unter deutschem Vorsitz zu ihrem diesjährigen Gipfel zusammentreffen, haben die BRICS-Mitglieder Kritik an Russland bislang vermieden und die Sanktionen des Westens wiederholt verurteilt. Indien etwa nimmt in dem Konflikt eine neutrale Haltung ein, weil das Land lange und enge Beziehungen zu Russland hat und ein Großteil seiner Militärausrüstung von dort kommt. Zuletzt hat es genau wie China seine Öl-Einfuhren aus Russland deutlich erhöht. Auch Brasilien hat sich wegen der negativen Auswirkungen auf Handel und Wirtschaft gegen Sanktionen ausgesprochen.
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      n-tv.de/politik/Putin-und-Xi-w…n-ab-article23419088.html
    • Generalmajor Österreichs zu Ukraine
      "10.000 Soldaten stehen vor Einschließung in 'Beule'"

      Die russischen Streitkräfte rücken im Osten der Ukraine langsam, aber stetig vor. Um die ukrainischen Verteidiger schließt sich ein Kessel. Bruno Hofbauer, Generalmajor des österreichischen Bundesheers, schildert die strategischen Vorgänge und was den etwa 10.000 ukrainischen Soldaten in der "Beule" droht.
      n-tv.de/mediathek/videos/polit…ule--article23417643.html
    • Tag 121 des russischen Angriffs auf die Ukraine / 24. Juni 2022

      Ich werde hier immer wieder weitere Infos hineinsetzen / Seite dann bitte neu laden / alle Zeitangaben in MEZ ... Слава Україні та її Воїнам
      Zitat aus einem Tweet: Während alle davon sprechen, dass „Putin“ Krieg gegen die Ukraine führt, denken Sie bitte daran, dass es buchstäblich einer Armee bedarf – einer Armee aus russischen Oligarchen, Propagandisten, Akademikern, Journalisten, Diplomaten, Regierungsbeamten und GEWÖHNLICHEN russischen Bürgern – um das zu tun, was Russland in der Ukraine macht.



      Die Ukrainer geraten in der Ostukraine immer mehr ins Hintertreffen. Der Gefahr eines großen Kessels konnte bislang unter Verlusten abgewendet / aufgehalten werden. Aber die Russen setzen nun auf die Salamitaktik und werden die kleine Ortschaft Zolote einschließen.
      Die wenigen westlichen Artillerielieferungen reichen nicht, um sich wirkungsvoll zu verteidigen. Selbst die 7 hochmodernen Panzerhaubitzen aus Deutschland sind, auf die gesamte Frontlinie betrachtet, kaum wiederzufinden.



      Nach 4 Monaten Abwehr des russischen Vernichtungskrieges in der Ukraine zeichnet sich ab, dass die angreifenden Russen die besetzten Gebiete halten und bezüglich Donbas noch ausbauen werden. Dann schätze ich die Situation so ein, dass es eine fast statische Frontlinie geben wird, was wir ja bereits schon über Jahre mit den von russischen Terroristen besetzten Gebieten DNR und LNR gesehen haben.
      Der am gestrigen Tage festgelegte Kandidatenstatus für einen Beitritt der Ukraine zur EU ist als politisches Statement sicher wichtig. Das sollte allerdings nicht über die desolate Gesamtlage der Ukraine hinwegtäuschen. Ich kann mir nicht im Entferntesten vorstellen, dass ein Land, geteilt und mit schwelendem militärischen Konflikt, jemals in die EU aufgenommen werden wird. Das ist weder auf EU-Ebene noch vom Kanzler Scholz in Berlin bis zum Ende durchdacht.




      ENTFESSELTE GEWALT ALS NORM
      dekoder.org/de/article/krieg-ukraine-gewalt-folter-armee

      "... Gewalt ist der russischen Gesellschaft in Fleisch und Blut übergegangen, sie ist zum Erkennungscode für das Sozium geworden, das auf Hierarchie und Unterwerfung gründet, auf dem Wegnehmen und Aufteilen von Ressourcen, in dem die rohe Gewalt über der Moral steht und die Macht über dem Gesetz.
      Diese Ordnung wird abgesegnet durch das Verhalten der regierenden Schicht, die das einfache Volk mit ihren Blaulicht-Limousinen zu Tode fährt, die immer ungestraft davonkommt; sie wird abgesegnet durch die Reden von Präsident Putin, der lehrt, dass man „die Schwachen haut“ und man „als Erster zuschlagen muss“, und dafür tosenden Applaus erntet."

      10:52 Ostukraine: gerade auf Twitter gelesen: Norbert Röttgen @n_roettgen 39 Min.
      Die[Flagge Ukraine] Armee zieht sich aus #Severodonesk zurück. Ohne moderne Artillerie können sie gegen die [Flagge Russland] Übermacht schlicht nichts ausrichten. Wir haben diese Waffen & können liefern. Die Union fordert das in einem neuen Antrag. Liebe @GrueneBundestag
      & @fdpbt , bitte handelt jetzt!

      11:18 Ostukraine: Paul Ronzheimer und sein Team sind vor Ort / im Moment die beste deutsche Quelle / sie gehen als Journalisten hohes Risiko ein / Sjewjerodonezk wird nicht mehr gehalten / Lyssytschansk, die Nachbarstadt, ist quasi eingekesselt und steht vor dem Fall / dort sind noch viele Einwohner / Stadt ist von den Russen in Grund und Boden geschossen worden

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