RSS-Bot Karpaty Lviv: Desna – Karpaty: 0:0

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    Boardstructure

    • RSS-Bot Karpaty Lviv: Desna – Karpaty: 0:0

      Neu auf Karpaty Lviv Nachrichten: Desna – Karpaty: 0:0

      Karpaty Lviv Nachrichten wrote:

      Heute spielten Karpaty ihr sechstes Saisonspiel bei Desna. Der Gegner spielt bisher eine starke Saison und steht auf dem zweiten Tabellenplatz. Karpaty sind immer noch mit nur 4 Punkten a unteren Tabellenende unterwegs.

      desna.jpgfckarpaty.files.wordpress.com/2019/08/desna.jpg?w=150 150w, fckarpaty.files.wordpress.com/2019/08/desna.jpg?w=300 300w, fckarpaty.files.wordpress.com/2019/08/desna.jpg?w=768 768w, fckarpaty.files.wordpress.com/2019/08/desna.jpg?w=1024 1024w, fckarpaty.files.wordpress.com/2019/08/desna.jpg 1260w" sizes="(max-width: 636px) 100vw, 636px">
      Photo: © Informationszentrum «FC Karpaty»

      Bei System und Aufstellung gab es etwas neues: gespielt wurde 3:5:2 mit Pidkivka im Tor, Hall, Kovtun und Vakulenko in der Innenverteidigung, davor Martins und Dubinchak als offensive Außenverteidiger und Klyots, Di Franco und Verbnyj im Mittelfeld. Die Doppelspitze bildeten Hutsulyak und Neuzugang Boiciuc, der gleich in seinem ersten Spiel gegen den Club spielte, der ihn zuvor für nicht gut genug erachtet hatte. Di Franco spielte endlich auf der Position, auf der er erfahrungsgemäß am stärksten ist, der „10“.

      Auf der Bank saßen Torwart Kudryk, Verteidiger Veremiyenko, Mittelfeldspieler Yakimets‘, Kosak und Vojkovic sowie für den Sturm Layous und Jennings.Das Spiel begann ausgeglichen. Karpaty zeigten wieder ihr aggressives Pressing und kamen nach 2 Minuten zum ersten Torschuss durch Hutsulyak, und auch Desna versuchte, ein eigenes Offensivspiel aufzuziehen. Auffällig war gleich in den ersten Minuten Neuzugang Boiciuc, der vorn um jeden Ball kämpfte und dabei durchaus nicht den Eindruck machte, mit dem Spielgerät nicht umgehen zu können.

      Den Hausherren sah man derweil an, dass sie nach dem guten Saisonstart richtig viel Selbstvertrauen hatten: die Angriffe wurden ruhig und überlegt vorgetragen, und die Karpaty-Verteidigung wirkte dabei nicht immer sattelfest. Nach 14 Minuten kam Hutsulyak aus etwa 11 Metern zu einem Kopfball, der Torwart Past eine kleine Parade abverlangte.

      Nach 20 Minuten hatte Desna die bis zu dem Zeitpunkt größte Chance des Spiels – ein hart und präzis geschossener Ball aus etwa 15 Metern, den Pidkivka mit einem großartigen Reflex aus dem Eck herausfischte. Das Spiel hatte sich überhaupt etwas zugunsten von Desna verschoben – Karpaty gelang es nicht mehr, den Gegner durch frühes Stören am Spielaufbau zu hindern, und es gab auch eher wenige Entlastungsangriffe. Fast konsequent war da auch, dass in der ersten Halbzeit mit Kovtun und Dubinchak bereits zwei Karpaty-Verteidiger nach Fouls gelb sahen.

      In den letzten 5 Minuten gab es dann wieder mehr Offensivaktionen von Karpaty zu sehen, die auch nicht ungefährlich waren. Mit dem Wissen, dass ein großer Mittelstürmer wartete, wurde häufiger mal auf hohe Flanken gesetzt, was für mehrere Kopfballmöglichkeiten sorgte. Es blieb zur Pause beim torlosen Unentschieden.

      Bei Wiederanpfiff hatte Boiciuc Feierabend, für ihn kam Vojkovic. Karpaty htten gleich zu Beginn eine Chance durch einen Distanzfreistoß von Klyots, der nicht besonders hart geschossen war, aber so unglücklich aufprallte, dass er richtig für Gefahr sorgte. Gleich wenige Minuten später kam Hall nach einem weiteren Freistoß zu einem Kopfball aus 5 Metern, der nur mit Mühe zur Ecke geklärt werden konnte. Gleich im Gegenstoß kam Desna dann zu einem Schuss auf das Tor von Pidkivka, der aber auf der Hut war. Es ging unterhaltsam los.

      Wieder wenige Minuten später gab es wieder einen Freistoß für Karpaty, den Kovtun mit dem Kopf erwischte und somit auch wieder Gefahr. Nach Chancen wäre eine Führung für die Gäste in diesem Moment gar nicht mal unverdient gewesen – aber es blieb vorerst beim 0:0. Es ging auch mit gelben Karten auf beiden Seiten fröhlich weiter: mit Martins war dann der dritte von fünf Defensivspielern bei Karpaty verwarnt, bei Desna hatte es mittlerweile Bohdanov, Favorov und Hitschenko erwischt.

      Die Gäste waren in dieser Phase tonangebend. Di Franco zog geschickt immer wieder Fouls, die dann zu gefährlichen Standards führten, und Desna fand nicht so richtig zum Spielfluss der ersten Hälfte zurück. Nach 70 Minuten ging dann Klyots, der viel gelaufen und offensichtlich erschöpft war, für ihn kam Kosak. Bei beiden Mannschaften ließen spürbar Kräfte und Konzentration nach, was dann zu manchen unverhofften Möglichkeiten führten. Die letzten 10 Minuten wurden dann auch zu so einer Art offenem Schlagabtausch mit kleinen Fehlern – das sah nett aus, und man hatte das Gefühl, dass ganz einfach alles passieren konnte.

      Kurz vor Schluss kam dann noch Jennings für Di Franco. Am Geschehen auf dem Platz änderte das auch nichts. Ein Tor hätte ohne weiteres auf irgendeiner Seite fallen können, und angesichts des Zeitpunkts wäre das dann wohl das KO gewesen. Einen solchen Treffer hatte Kozak nach 90 Minuten auf dem Fuß, als er einen abprallenden Ball an der Strafraumgrenze auf den Fuß bekam, einige Schritte damit noch aufs Tor zulief, dann aber mit einem harten Schuss knapp das Tor verfehlte.

      Es blieb am Ende bei einem leistungsgerechten 0:0 Unentschieden. Beide Mannschaften hatten angedeutet, dass sie wohl nicht bis zum Ende der Saison in ihren jeweiligen Tabellenregionen bleiben dürften. Karpaty haben wieder eine disziplinierte und kämpferisch starke Leistung gezeigt, die dieses Mal durch einen Punkt belohnt wurde.

      Das etwas überraschende Spielsystem zeigte Wirkung. Da Martins und Dubinchak auf ihren Flügeln häufig nach vorn gehen, ist auch bei nur zwei Stürmern für Unterstützung durch Flanken gesorgt. Boiciuc hat eine ordentliche erste Halbzeit gezeigt – er ist groß, aber nicht unbeweglich, und seine Ballbehandlung wirkte ordentlich. Wenn er dann auch noch das Tor trifft, kann man feiern in Lviv. Hutsulyak war heute auch sehr fleißig und auch bissiger als sonst vor dem gegnerischen Tor.

      Die ganze Verteidigung zeigte eine gute Leistung, Pidkivka zeigte wieder einige sehenswerte Paraden, und natürlich besonders auffällig war Dubinchak, der mit seinen Flankenläufen immer wieder für Gefahr sorgte.

      Nun ist erst einmal Länderspielpause, am 14. September geht es zu hause weiter gegen Aufsteiger Dnipro-1.

      Link zum Artikel: karpaty-lviv-nachrichten.com/2019/08/30/desna-karpaty-00/