Selensky /Trump

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    • Selenskyj scheint ein irgendwie gestörtes Verhältnis zur Presse zu haben:
      twitter.com/JulianRoepcke/status/1179077650167582720
      Wenn ich mich recht entsinne, hat seine letzte (und bislang einzige?) Pressekonferenz als Präsident gerade einmal 12 Minuten gedauert. Wollen wir hoffen, dass dies auf seine Politikunerfahrenheit zurückzuführen ist, und sich im Laufe der Amtszeit ändert. Allerdings finde ich diese Haltung bei einem Medienprofi eher befremdlich.
    • 14 Stunden mit Journalisten: So verlief Selenskyjs Presse-Marathon


      Am 10. Oktober hat in Kiew ein rekordverdächtiger Presse-Marathon von Wolodymyr Selenskyj stattgefunden. Das Treffen des ukrainischen Präsidenten mit zahlreichen Journalisten dauerte rund 14 Stunden. Es fand im trendigen Kyiv Food Market statt – in einer ehemaligen Fabrikhalle, die zu einem großen Food-Court umgebaut und erst vor kurzem eröffnet wurde. Auch am Tag des Presse-Marathons konnte man dort wie gewohnt essen. Selenskyj sprach mit Gruppen von sieben bis zehn Journalisten. Alle 30 Minuten kam eine andere an die Reihe. Insgesamt waren es 300 Journalisten.
      In: Ukraine Crisis Media Center,11. Oktober 2019

      uacrisis.org/de/73607-zelenskyipressmarathon (12.10.2019)
    • Ein Wort voraus: Immer wird von der Ukraine-Affäre geredet. Das ärgert mich masslos. Denn bei genauerer Betrachtung ist es nämlich - und das ist unabstreitbar - eine Trump-Affäre. Und diese dauert nun schon gut drei Jahre. Es ist einfach zu hoffen, dass sie bald beendet wird.
      Doch nun zu einem Teil dieser Ukraine-Affäre, die deutlich zeigt, dass obiges eben stimmt. Selenskyj kommt dabei nur sehr am Rande vor:

      Medien: Trump rief Yovanovitch wegen ihrer Ablehnung Untersuchung gegen Biden ab
      US-Präsident Donald Trump hat angeordnet, die Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch, abzurufen, weil sie angeblich seine Autorität im Ausland untergrub und Bemühungen verhinderte, die ukrainischen Behörden zu überreden, die Tätigkeit des ehemaligen Vizepräsidenten Biden zu untersuchen.
      In: Ukrinform, 04.10.2019 12:18

      ukrinform.de/rubric-polytics/2…chung-gegen-biden-ab.html (13.10.2019)

      Ex-Botschafterin wirft Trump falsches Spiel vor
      Im Zusammenhang mit der Ukraine-Affäre hat die frühere US-Botschafterin in Kiew, Yovanovitch, schwere Vorwürfe gegen Präsident Trump erhoben. In einer Stellungnahme, die von mehreren Medien veröffentlicht wurde, wirft Yovanovitch dem Präsidenten vor, sie unter falschen Anschuldigungen von dem Posten verdrängt zu haben. Im Außenministerium sei von einer Kampagne gegen sie gesprochen worden.
      In: Deutschlandradio, 12. Oktober 2019

      https://www.deutschlandfunk.de/ukraine-affaere-ex-botschafterin-wirft-trump-falsches-spiel.1939.de.html?drn:news_id=1058499 (13.10.2019)


      Chronologie
      Von wirren Thesen zum möglichen Machtmissbrauch: Schritt für Schritt durch Trumps Ukraine-Skandal
      Donald Trump schien lange politisch unverwundbar, doch ein brisantes Telefonat lässt seine Absetzung plötzlich denkbar erscheinen. Eine Rekonstruktion

      Donald Trump bleibt zumindest bis 20. Jänner 2021 US-Präsident – bis zur Angelobung seiner Nachfolgerin oder seines Nachfolgers. So hatte es jedenfalls bis vor kurzem ausgesehen. Rassistische Parolen, kaum verhohlene Gewaltaufrufe, Vorwürfe sexueller Übergriffe von 22 Frauen, die Nachforschungen von Sonderermittler Robert Mueller: Nichts konnte ihm etwas anhaben. Doch die Ukraine-Affäre stellt diese Gewissheit nun infrage, ein Impeachment rückt in greifbare Nähe. Begonnen hat alles mit Verschwörungstheorien und einem abgehalfterten Politiker, der in Trumps Beratung seine letzte Chance sah. Rudy Giuliani drängte auf Ermittlungen gegen Trumps Rivalen Joe Biden. Der Präsident folgte ihm – in einen zunehmend unübersichtlichen Skandal.
      (Text: Noura Maan, Manuel Escher; Grafik: Sebastian Kienzl)
      In: derStandard, 12. Oktober 2019, 14:00

      derstandard.at/story/200010976…uer-schritt-durch?ref=rss (13.10.2019)

      Enthält anschliessend eine Chronologie der sogenannten "Ukraine-Affäre" von März 2016 - Oktober 2019
      Es scheint, dass sich amerikanische Präsidenten so ziemlich alles erlauben dürfen

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      Ukraine:Wolodymyr Selenskyj, Donald Trump und der Donbass-Krieg.
      Whistleblower-Affäre und Donbass-Krieg: Selenskyj, plötzlich Statist.
      Er ist Komiker und Schauspieler - und jetzt Präsident der Ukraine.
      Wolodymyr Selenskyj wollte seinem Land Frieden bringen. Doch dann kam Donald Trump ihm in die Quere.

      Seine Bühnen hat sich Wolodymyr Selenskyj stets selbst ausgesucht: Mal reiste er als Komiker mit seiner Comedytruppe "Kwartal 95" ("95. Wohnblock") durch die Ukraine und zog über die Politiker seines Landes her, mal spielte er in der Fernsehserie "Sluga naroda" ("Diener der Volkes") den anständigen, aber etwas naiven Präsidenten Wassyl Holoborodko, der mit der Korruption aufräumte.

      Eine Analyse von Christina Hebel
      In: Spiegel online, 13.10.2019
      spiegel.de/politik/ausland/ukr…eg-a-1290950.html#ref=rss (14.10.2019)

      Meine Freunde aus dem alten Forum wissen vielleicht, dass ich nicht unbedingt ein Freund von Selenskyj bin. Trotzdem würde ich nicht so weit gehen, ihn mit Trump zu vergleichen wie es in diesem Artikel später gemacht wird. Im Gegensatz zu Trump halte ich Selenskyj für ehrlich und wenn er sagt, er wolle die Ukraine befrieden, dann glaube ich ihm das. Der andere prelaget (Mundart für ausrufen) America first, dabei meint er Trump first. Das ist für mich ein grosser Unterschied. Vielleicht sind sie beide Newcomer, aber Selenskyj hat nicht die Chuzpe des Amerikaners. Vielleicht hätte jemand Selenskyj sagen müssen, dass es nicht gut kommt wenn er mit Trump telefoniert oder mit ihm an denselben Tisch sitzt und wenn der Amerikaner der erste war, der Selenskyj zum Wahlsieg gratulierte. war das sicher nicht Freundlichkeit sondern eiskalte Berechnung.
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      Der "Drogendeal" mit der Ukraine. Donald Trump wollte von Kiew Wahlkampfmunition - das brachte John Bolton, damals Sicherheitsberater, in Rage.
      Der ehemalige Sicherheitsberater von Donald Trump, John Bolton, war offenbar extrem verärgert darüber, dass einige Vertraute des US-Präsidenten versucht haben, die Ukraine zu Ermittlungen gegen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden zu drängen. Das sagte Medienberichten zufolge Fiona Hill, die früher für Europa und Russland zuständige Mitarbeiterin im US-Sicherheitsrat, am Montag in einer geschlossenen Sitzung vor dem Kongress aus
      In: Süddeutsche Zeitung, 15. Oktober 2019, 18:49 Uhr

      sueddeutsche.de/politik/usa-de…mit-der-ukraine-1.4641593 (15.10.2019)
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      Ukraine Trump hat Militärhilfen offenbar doch gezielt zurückgehalten
      Lange hatte Donald Trump abgestritten, der Ukraine im Gegenzug für Ermittlungen gegen die Familie Biden Finanzhilfen vorenthalten zu haben. Nun bestätigt das Weiße Haus das Vorgehen zumindest teilweise. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses hat bestätigt, dass US-Präsident Trump mit finanziellen Mitteln Druck auf die Ukraine ausgeübt hat. Es seien Finanzhilfen teilweise zurückgehalten worden, da Trump zunächst Aufklärung über einen Computerserver der Demokraten in der Ukraine gefordert habe. Das bestätigte der Stabschef des Weißen Hauses, Mick Mulvaney, laut übereinstimmenden Berichten.

      In: Spiegel online, 17.10.2019 22:22

      spiegel.de/politik/ausland/ukr…rn-a-1292111.html#ref=rss (18.10.2019)
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      Wenn ein enger Vertrauter von Präsident Trump plötzlich zugibt, Druck auf Kiew ausgeübt zu haben
      Stabschef Mick Mulvaney hat am Donnerstag offenherzig über die Rolle Auskunft gegeben, die er in der Ukraine-Affäre spielt – und, dass amerikanische Hilfsgelder an Kiew aus politischen Gründen auf Eis gelegt worden seien. Stunden später zog der Berater von Präsident Donald Trump dieses Eingeständnis wieder zurück.
      Ruf, Renzo
      In: NZZ Neue Zürcher Zeitung, 18.10.2019, 05:10 Uhr

      nzz.ch/international/ukraine-a…k-auf-kiew-ein-ld.1516186 (18.10.2019)

      Trumps Stabschef gibt Einsatz von Druckmitteln gegen Ukraine zu
      Die Ukraine-Affäre spitzt sich weiter zu: US-Präsident Trump hat Militärhilfen nach neuen Angaben aus dem Weißen Haus doch als Druckmittel zurückgehalten. Der in die Affäre verwickelte US-Energieminister Rick Perry gibt sein Amt ab.
      In: Die Welt, [18.10.2019], 08.12

      https://www.welt.de/politik/ausland/article202085050/Trumps-Stabschef-gibt-Einsatz-von-Druckmitteln-gegen-Ukraine-zu-US-Energieminister-tritt-zurueck.html?wtrid=newsletter.politik..politik..%26pm_cat%5B%5D%3Dpolitik&promio=81501.1263069.5902308&r=27170261302784469&lid=1263069&pm_ln=5902308 (18.10.2019)

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