Die Amtszeit Wolodymyr Selenskyjs

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    • Die Amtszeit Wolodymyr Selenskyjs

      Warum die Zustimmungswerte für Präsident Selenskyj sinken
      Nach Monaten konstant hoher Zahlen geriet Mitte Oktober das Vertrauen der ukrainischen Bevölkerung in Präsident Wolodymyr Selenskyj ins Wanken. Laut Umfragen, die vom 9. bis 11. Oktober 2019 durchgeführt wurden, ging die Unterstützung für das Staatsoberhaupt um sieben Prozentpunkte zurück. Auch die Zustimmung für Premierminister Oleksij Hontscharuk und den Vorsitzenden des Parlaments, Dmytro Rasumkow, fällt. Experten erläutern, ob dieser Trend anhalten wird und welche Gründe er hat. Einzelheiten vom Ukraine Crisis Media Center
      In: Ukraine Crisis Media Center, 18. Oktober 2019

      uacrisis.org/de/73686-presiden…s-approval-rating-falling (19.10.2019)

      100 Tage Selenskyj: Ovationen und Verärgerung
      Wolodymyr Selenskyj hat das Präsidentenamt der Ukraine seit 100 Tagen inne. In dieser Zeit gewöhnte er das Land an einen neuen Regierungsstil. Das Staatsoberhaupt trägt keine Krawatten, kommuniziert mit den Bürgern über Videobotschaften, jagt Beamte aus Beratungen und fordert Geld von Politikern für die Reparatur von Straßen. Doch mit dem Inhalt, dem sich die Regierung widmete, schreibt Selenskyj die ukrainische politische Tradition organisch fort – Posten werden an Freunde vergeben, Gesetze zum eigenen Vorteil ausgelegt (oder zum Vorteil von Andrij Bohdan) und die Ovationen der Wählerschaft mit populistischem Verhalten erkämpft
      Diana Buzko
      In: Ukraine Nachrichten, 3. Oktobrt 2019

      ukraine-nachrichten.de/100-tag…vationen-verärgerung_4942 (19.10.2019)

      Originalquelle: Lewyj Bereg. - 28. August 2019. - lb.ua/news/2019/08/28/435683_1…zelenskogo_ovatsii_y.html (19.10.2019)

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    • Ukraine - Der Präsident und sein „Presse-Marathon“
      Wolodymyr Selenskyi, der Präsident der Ukraine, hatte zu einem 14-stündigen „Presse-Marathon“ in einer Markthalle geladen. Es war seine erste offizielle Pressekonferenz nach fünf Monaten im Amt – die Ankündigung gab es erst am Tag zuvor. Viele Journalisten zeigten sich skeptisch.
      Der Mann mit dem Lautsprecher ist hörbar bemüht. Er steht auf dem Vorplatz einer modernen Markthalle, daneben rauscht der Kiewer Vormittagsverkehr vorbei, um den Mann herum hält kaum mehr als ein Dutzend Personen Plakate hoch. „Keine Annäherung an Russland“ lautet eine Forderung.
      Von Peter Sawicki
      In: Deutschlandfunk, 19.10.2019

      deutschlandfunk.de/ukraine-der…ml?dram:article_id=461365

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    • Die Antrittsrede von Präsident Wolodymyr Selenskyj

      Liebe Ukrainer!
      Nach meinem Sieg bei den Wahlen sagte mein sechsjähriger Sohn: „Pa! Im Fernsehen sagen sie, dass ‚Selenskyj Präsident ist …‘ Heißt das, dass ich auch Präsident bin?!“ Damals klang das wie ein Scherz, doch mit der Zeit begriff ich, dass es tatsächlich die Wahrheit ist. Denn jeder von uns ist Präsident. Nicht die 73 Prozent, die für mich stimmten, sondern alle 100 Prozent der Ukrainer. Das ist nicht mein Sieg, sondern unser gemeinsamer. Und das ist unsere gemeinsame Chance. Für die wir gemeinsam Verantwortung tragen. Und gerade eben habe nicht nur ich den Schwur abgelegt. Jeder von uns hat die Hand auf die Verfassung gelegt und jeder von uns hat der Ukraine die Treue geschworen
      [Wolodymyr Selenskyj]
      In: Ulraine Nachrichten, 20. Mai 2019

      ukraine-nachrichten.de/antritt…-wolodymyr-selenskyj_4910 (22.10.2019)
    • Ukraine-Experte im Interview: "Selenskyj hat keine Strategie für seine Friedensvision"
      In die Friedensverhandlungen für die Ostukraine ist zuletzt Bewegung gekommen. Doch ist der ukrainische Präsident Selenskyj den Verhandlungen mit Russland gewachsen?
      Ein Interview mit Osteuropa-Historiker Wilfried Jilge.
      In: mdr aktuell, MDR AKTUELL RADIO | 15. Oktober 2019 | 01:30 Uhr, zuletzt aktualisiert 03. November 2019, 05:00 Uhr

      mdr.de/nachrichten/osteuropa/p…dlung-ostukraine-100.html (4.11.2019)
    • stephan.r wrote:

      Ein Interview mit Osteuropa-Historiker Wilfried Jilge.
      Ich gebe dem Mann ja recht, sehe die Sache aber optimistischer. Der harte Kurs von Poroschenko war notwendig, damit die Ukraine nicht überrannt wird. Das sollte heutzutage wohl nicht mehr möglich sein. Deshalb sollte so eine symbolische Truppenentflechtung eigentlich nicht weh tun. Die Steinmeier Formel konnte man doch auch fast ohne Risiko unterschreiben. Oder könnt ihr euch vorstellen, dass der Rechte Sektor in Donezk Wahlwerbung betreiben kann? Da muss noch einiges passieren. Dafür hat die Ukraine ihren guten Willen bewiesen, was hoffentlich die westlichen "Partner" bei der Stange hält. Moskau ist ganz schön in Erklärungsnot geraten. Gut, das macht der Labersülzpropaganda und Putin nicht wirklich was aus. Aber immerhin.
      Eigentlich macht es Selenskij nicht schlecht mit seiner Volksnähe, ersten Erfolgen bei Infrastrukturprojekte usw. Was ich nicht mag, ist wenn er auf klein Putin macht. Bei manchen Fettnäpfchen in die er und seine Partei so treten, bin ich mir auch nicht so ganz sicher, ob man da wirklich nur aus Dummheit reingetreten ist. Ich denke da z.B. an die Liberalisierung des Energiemarktes, infolgedessen plötzlich der Import von Elektroenergie aus Russland stark ansteigt.
    • Das neue Bild Selenskyjs: Wie sich das Verhalten des Präsidenten ändert
      Man kann über das Verhalten Selenskyjs an der Kontaktlinie viel diskutieren und sich streiten. Man kann ihn mit Petro Poroschenko vergleichen. Doch sowohl der eine als auch der andere „machten Bilder“ als sie unter den Militärs weilten. Der Unterschied besteht nur in den Emotionen, die diese Bilder hervorriefen, auf wen sie abzielten und welche Instrumente dafür benutzt wurden. Alle wichtigen Fragen werden immer ohne Kameras gelöst und das muss man sich merken.
      Stanislaw Besuschko
      In: Ukraine Nachrichten, 3. November 2019

      ukraine-nachrichten.de/neue-bi…n-präsidenten-ändert_4953 (6.11.2019)

      Daten und Link zum Originalartikel:
      30. Oktober 2019 // Stanislaw Besuschko
      Quelle: Zaxid.net
      Übersetzer: Andreas Stein.
      zaxid.net/noviy_obraz_zelenskogo_n1491954 (6.11.2019)
    • Selenskis Turbopolitik hat ihren Preis
      Die neue Führung in der Ukraine schlägt ein hohes Reformtempo an. Damit erfüllt sie zwar manche Erwartungen. Aber es zeigen sich erste Risse in der Regierungsfraktion, und die politischen Risiken sind hoch.
      Markus Ackeret, Kiew
      In: Neue Zürcher Zeitung, 22.11.2019, 05:30 Uhr
      nzz.ch/international/ukraine-s…at-ihren-preis-ld.1521835 (22.11.2019)
    • Ukrainischer Präsident Selenskyj über Putin und Trump: "Ich will nicht, dass wir wie Bettler wirken"
      Sein Land sei keine "Figur auf dem Schachbrett der Großmächte": Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht über sein geplantes Treffen mit Putin - und über die Auswirkungen des Impeachment-Verfahrens in den USA
      Ein Interview von Christian Esch, Kiew
      In: Spiegel, 2. Dezember 2019

      spiegel.de/politik/ausland/wol…ler-wirken-a-1299175.html (2.12.2019)