"Geld stinkt nicht", das erlebten wir bereits 2023 im Süden Frankreichs. An der Côte d’Azur tummelten sich Russen wie die Fische im Wasser und zeigten offen uns und auch ihren eigenen Kindern, dass man doch quasi anerkannt und willkommen sei. Wir waren gelinde gesagt pikiert, denn wir saßen fast überall im Restaurant Seit an Seit mit denjenigen, deren Väter, Söhne, Onkel zur gleichen Zeit unseren Familienmitgliedern das Leben zu nehmen versuchten und unser persönliches Eigentum vernichteten.
Wir müssen reden über Moral und Anstand im Umgang mit Russen im Allgemeinen und Speziellen.
Das "Problem" gab es doch schon immer im Krieg. Im 2. WW haben amerikanische Firmen Geschäfte mit den Deutschen gemacht, und sich dabei dem neutralen Schweden und der Schweiz bedient, um Geld und Waren transferieren zu können. Sie haben sogar erfolgreich die US-Regierung auf Schadensersatz verklagt, weil die US-Bomber die "falschen" Firmengebäude zerstört haben. Geld hat eben noch nie gestunken, oder sich ethischen oder gar moralischen Prinzipien unterworfen.
Geht es um die russischen Touristen in der EU, werden wir uns glücklich schätzen dürfen, wenn da nicht so viele Geheimdienstleute oder sanktionierte Personen dabei sind. Ansonsten dürfte es für die wohl kein so großes Problem sein, via Türkei, Ägypten oder Israel in die EU zu kommen. Wobei, keine Frage: den ärmeren Russen dürften diese Routen verschlossen bleiben.