Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine - die Besetzung der Ukraine durch Russland in den Jahren 2022 bis 2026

  • Tag 1.664 des russischen Angriffs auf die Ukraine / 14. September 2026

    Zitat aus einem Tweet: Während alle davon sprechen, dass „Putin“ Krieg gegen die Ukraine führt, denken Sie bitte daran, dass es buchstäblich einer Armee bedarf – einer Armee aus russischen Oligarchen, Propagandisten, Akademikern, Journalisten, Diplomaten, Regierungsbeamten und GEWÖHNLICHEN russischen Bürgern – um das zu tun, was Russland in der Ukraine macht.

    Ich werde hier immer wieder weitere Infos hineinsetzen / Seite dann bitte neu laden / alle Zeitangaben in MEZ bzw. MESZ ... Слава Україні та її Воїнам


    Trump fordert von Selenskij Ende der Angriffe auf russische Raffinerien

    Ukraine News: Trump fordert von Selenskij Ende der Angriffe auf russische Raffinerien
    Der US-Präsident macht die Ukraine für eine weltweite Dieselknappheit verantwortlich. Dabei lässt er außen vor, dass die jüngste Energiekrise erst durch den…
    www.sueddeutsche.de
    • mein Zusatz: Russische Raffinerien sind zunehmend weniger Ziele der Ukrainer geworden. Das kann sich schnell ändern und hängt wohl auch davon ab, was die Russen im Winter in der Ukraine angreifen.


    Nach Angriff auf Zug in der Ukraine

    Polen wirft Russland weitere Eskalation vor

    Nach Angriff auf Zug in der Ukraine: Polen wirft Russland Eskalation vor
    Nach einem russischen Drohnenangriff auf einen Zug in der Ukraine nahe Warschau hat Polens Krisenstab getagt. Seit Wochen gibt es Warnungen vor einer möglichen…
    www.tagesschau.de

    Edited 5 times, last by nobody (September 14, 2026 at 9:51 AM).

  • nunja…:

    Putin lässt neue Waffen präsentieren – "Weder Drohne noch Rakete"
    Wladimir Putin lässt in Ägypten seine neuen Waffen zeigen. Sie sind eine Kombination aus zwei Waffen. Doch vieles bleibt offen.
    www.msn.com

    mal sehe, was da kommt! Jedenfalls haben die Ruzzen dafür noch Resourcen…

    und woher… s. unter „Sanktionen gegen Ruzzland“ Post 450


    aber hier gibt es offensichtlich Hoffnung

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    Edited 3 times, last by pustekuchen (September 14, 2026 at 2:56 PM).

  • jetzt frage ich mal: was gehört denn zu Energieanlagen? Und weiss das Ruzzland? Wenn Ölanlagen auch dazu gehören, dann ist ja Russland klar im Vorteil etwas zu behalten! UA hat ja kaum noch intakte Anlagen, die z.B. Strom erzeugen, abgesehen von Ölförderungsanlagen, was ist da noch brauchbar?

    Andererseits hat es die UA unglaublich nötig, das keine Energieanlagen, die zur direkten Stromerzeugung dienen, weiter zerstört werden. Ich glaube, dass so ein „Deal“ für Ruzzland vorteilhaft ist (und für Trumpf).

    Edited once, last by pustekuchen (September 15, 2026 at 9:24 AM).

  • Tag 1.665 des russischen Angriffs auf die Ukraine / 15. September 2026

    Zitat aus einem Tweet: Während alle davon sprechen, dass „Putin“ Krieg gegen die Ukraine führt, denken Sie bitte daran, dass es buchstäblich einer Armee bedarf – einer Armee aus russischen Oligarchen, Propagandisten, Akademikern, Journalisten, Diplomaten, Regierungsbeamten und GEWÖHNLICHEN russischen Bürgern – um das zu tun, was Russland in der Ukraine macht.

    Ich werde hier immer wieder weitere Infos hineinsetzen / Seite dann bitte neu laden / alle Zeitangaben in MEZ bzw. MESZ ... Слава Україні та її Воїнам


    800 Meter entfernt

    Russische Drohne trifft Lastwagen nahe Polens Grenze

    https://www.focus.de/politik/ausland/krieg-in-der-ukraine-drohne-trifft-lastwagen-800-meter-von-der-polnischen-grenze-entfernt-luftalarm-in-sechs-landkreisen_24e5bc8c-17c5-4cc4-ba5d-674902f98661.html

    Edited once, last by nobody (September 15, 2026 at 9:43 AM).

  • hier ein Artikel dazu:

    Trumpf gegen Trump: USA bekommen die Folgen ihres Ukraine-Kurses jetzt zu spüren
    Trump will Kiews Angriffe stoppen. Doch sein eigener Ukraine-Kurs schwächt seinen Einfluss. Folgen Sie uns schon? Klicken Sie einfach auf das "+…
    www.msn.com

    was bleibt für die Bomben der UA dann ? Brücken, Wohnhäuser, Schulen, Kitas, Krankenhäuser wie es dieses Pack in der UA macht? Ach, ist das alles miserabel

    Edited once, last by pustekuchen (September 15, 2026 at 10:00 AM).

  • Noch 2026 ?

    Hallo,

    ein Ende der großen Kampfhandlungen wird in Kyjiw und und Dnipro herbeigesehnt. Die Ukrainer sind einfach müde. Nun kann gegen Jahresende 2026 oder etwa in der ersten Hälfte des Jahres 2027 ein Ende der großen Kampfhandlungen möglich werden. Das hat ganz entscheidend mit dem schlechter werdenden wirtschaftlichen Zustand der Russen zu tun. An der Front bekommen die Russen seit Jahren nichts mehr auf die Kette. Frieden wäre natürlich noch lange nicht eingekehrt, wenn die Waffen schweigen. Dazu müssten ganz andere Dinge geklärt sein. Da sind die Russen noch weit weg. Doch selbst ein irgendwie gearteter Waffenstillstand wäre ein echter Schritt.

    Ich halte einen begrenzten Waffenstillstand für möglich. Ich spreche hier von "begrenzt", weil das auch nur eine Feuerpause bedeuten könnte, die immer wieder aktualisiert / verlängert wird. Das käme Putin entgegen, denn er hält dadurch die Ukrainer immer weiter unter Druck. Die Frage der russischen Gebietsansprüche bleibt "für später" in der Schwebe. Die Russen können jeden Tag zur Gewalt zurückkehren. Die Ukraine kommt weder in die NATO noch in die EU. Ist das dann der "failed State" ?

    Hybride Angriffe auf EU-Länder werden sich danach häufen. Das versteht sich von selbst. Die Russen werden die Spaltaxt ansetzten. So zumindest ihre Aussagen, wenn man ihnen nur richtig zuhört. Narren, die jetzt bei den Regierungskoalitionsparteien auf BSW- und AfD-Gefasel hereinfallen, mehren sich.

    Gruß nobody

    +++++++++++++++++++++

    Wir im Westen sollten aus dem militärischen Ablauf ein Ding lernen. Kontrollieren feindliche Kräfte erst einmal Gebiete und setzen sich fest, dann bekommt man sie kaum noch weg - das ist auf lange Zeit verloren. Zu Beginn des Konfliktes mussten die Russen aufgrund massiver Gegenwehr der Ukrainer große Gebiete wieder räumen, wo sie bis heute keinen neuerlichen Versuch unternahmen. In der Ost- und Südukraine setzten die Russen sich fest und halten das Terrain. Die Verwüstungen kann ich mir kaum vorstellen. Orte und Gemeinden, wo ich einst durchfuhr, sind ausradiert.

    Edited 7 times, last by nobody (September 15, 2026 at 12:56 PM).

  • Kann sich noch jemand an Prigoschin erinnern, jenen grausamen, brutalen, blutsaufenden und menschenverachtenden Kommandanten der Wagner-Söldner, welcher sich trotzdem noch ein paar Fragmente Soldatenehre erhalten konnte. Und diese Ehre führte ja seinerzeits dazu, dass er Richtung Moskau marschierte. Ihm war der Kragen geplatzt, weil von ihm erwartet wurde, dass er seine Söldner einfach so verheizt. Sein Marsch Richtung Moskau, welche im übrigen wohl auch von Teilen der regulären Truppen und deren Kommandanten mindestens geduldet worden ist, löste bei Putin und seiner Entourage offensichtlich große Panik aus. Denen ist klar geworden, dass die Armee deren größter Feind sein kann, wenn sich die Kommandeure nur einig sind. Ergo wurde in der Armee ein perfides System installiert. Viele der Kommandeure wurden wohl gegen kriminelle Subjekte ausgetauscht. Wichtig war nur, dass diese Kommandeure erpressbar waren. Das diese kriminellen Subjekte nun dazu übergingen, sich selber die Taschen mit Rubel vollzustopfen, wird offenkundig vom Kreml toleriert. Scheinbar sieht es so aus, dass es durch die kriminellen Machenschaften jener Kommandeure ganze Geisterregimenter gibt, welche wohl hochoffiziell voll mit Truppen ausgestattet sind, aber leider bis auf einer Handvoll Kriegsversehrter komplett leer sind. Es steht zu vermuten, dass der für die nicht vorhandenen Soldaten der Sold auf spezielle Konten landet. Das alles wird wohl vom Kreml toleriert. Wichtig ist nur, dass sich diese Kommandeure nicht organisiert gegen den Kreml wenden. Und das wird bei jener Klientel, welche primär auf den eigenen finanziellen Vorteil erpicht ist, und dementsprechend den Komandeurskollegen mit reichlich Mistrauen gegenübertreten, wohl eher nicht passieren. Eigentlich sollte man sich vom Begriff Kommandeur trennen, und stattdessen eher den Begriff Warlord einsetzen. Der Kreml nimmt es dabei gerne in kauf, dass die Armee durch diese Warlords einiges an Schlagkraft verliert. Wichtig ist eben nur, dass sich die Soldaten nicht gegen den Kreml wenden. Zeitgleich muss man sich aber auch darüber im Klaren sein, was es für Russland bedeutet, wenn Frieden einkehren, und diese Warlords wieder nach Russland zurückkommen. Der Kreml kann diese Warlords überall gebrauchen, aber eben nicht im Frieden in Russland, wo sie sich womöglich jeglicher Kontrolle entziehen, weiterhin in die eigene Tasche rauben, und ihren Beitrag leisten, dass Russland destabilisiert wird. Ein Frieden ist unter diesem Gesichtspunkt das Letzte, was Russland jetzt gebrauchen kann. Ich finde schon, dass das eine ziemlich unheilvolle Entwicklung ist.

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    Wie es scheint sind die Ukrainer in der Nähe von Lyman nicht 20, sondern mehr als 40 km tief in die russischen Linien eingedrungen. Sie haben es offenkundig erfolgreich geschafft, mittels elektronischer Massnahmen sowohl die russischen Drohnen als auch Geleitbomben erfolgreich zu stören. Der Himmel war soweit von russischen Flugmitteln gesäubert, dass sie auch gepanzerte Fahrzeuge zum Einsatz bringen konnten. Wie es scheint, haben die Ukrainer eine erfolgreiche Taktik entwickelt, welche es momentan möglich macht, die Russen quasi kampfunfähig zu machen. Nun bräuchten die Ukrainer nur deutlich mehr Soldaten, um den Vorteil zu nutzen, und auf breiter Front vorzurücken. So bleibt dann immerhin die Feststellung, dass durch die Zerschlagung des russischen Brückenkopfes bei Lyman die Eroberung des Oblastes Donezk durch die Russen illusorisch geworden ist, und dass die elktronischen Kampfmittel, welche erfolgreich gegen die Drohnen eingesetzt werden konnte, auch andernorts in der Ukraine den russischen Terrorangriffen mehr entgegengesetzt werden kann.

    So nebenbei habe ich den Eindruck, dass die Russen ihre Navigationssatelliten gut ausgebaut haben, und nun bewegliche Ziele tief im ukrainischen Hinterland zu treffen. Vielleicht kann man auch dort mit den elektronischen Störmitteln eingreifen.

  • Tag 1.666 des russischen Angriffs auf die Ukraine / 16. September 2026

    Zitat aus einem Tweet: Während alle davon sprechen, dass „Putin“ Krieg gegen die Ukraine führt, denken Sie bitte daran, dass es buchstäblich einer Armee bedarf – einer Armee aus russischen Oligarchen, Propagandisten, Akademikern, Journalisten, Diplomaten, Regierungsbeamten und GEWÖHNLICHEN russischen Bürgern – um das zu tun, was Russland in der Ukraine macht.

    Ich werde hier immer wieder weitere Infos hineinsetzen / Seite dann bitte neu laden / alle Zeitangaben in MEZ bzw. MESZ ... Слава Україні та її Воїнам


    So nebenbei habe ich den Eindruck, dass die Russen ihre Navigationssatelliten gut ausgebaut haben, und nun bewegliche Ziele tief im ukrainischen Hinterland zu treffen. Vielleicht kann man auch dort mit den elektronischen Störmitteln eingreifen.

    Ich habe aufgeschnappt, dass die Ukrainer GPS und die Ableger* stören können. Die Russen nutzen eher Mobilfunknetze (LTE-Netze und Relaisstationen) und da spielt Belarus eine ganz entscheidend üble Rolle. Die Iraner liefern die Drohnentechnik, die Chinesen die Elektronik, die Weißrussen stellen die Sendeanlagen. Sie alle machen sich die Hände schmutzig ... Nun stecke ich allerdings nicht tief genug in diesem Thema. Selbst wenn, dann gäbe es immer noch die Klippe, dass ich es auch verstehen müsste ;)

    *Alternativen zum GPS der Amis:

    • Galileo: Das europäische Satellitensystem. Es gilt als sehr präzise und arbeitet oft Hand in Hand mit GPS.
    • GLONASS: Das russische Pendant zu GPS. Viele moderne Smartphones nutzen GLONASS zusammen mit GPS für einen besseren Empfang.
    • BeiDou: Das globale Satellitensystem aus China.
    • A-GPS: Unterstütztes GPS mit mobilen Daten und WLAN.
    • (das im Münsterland zusammengebaute Smartphone Gigaset GX30 nutzt nach eigenen Angaben Galileo | GPS | Glonass | Beidou)


    Ende vom Ukraine-Krieg: Kreml nennt Trump-Vorstoß eine „sehr gute Idee“

    :hmm:


    „Geh zurück und stirb dort“

    Putin lässt komplette Stadt aushungern

    In Oleschky ist der Tod das einzig Sichere

    Putin lässt komplette Stadt in der Ukraine aushungern
    In Oleschky sind Tausende eingeschlossen: Hunger, Minen und russische Angriffe bestimmen den Alltag. Lesen Sie, warum Evakuierung und humanitärer Korridor…
    www.bild.de

    Lage des Ortes: https://www.google.com/maps/place/Ole…SoASAFQAw%3D%3D

    Edited 13 times, last by nobody (September 16, 2026 at 11:53 AM).

  • Die Ukraine hat nun veröffentlicht, dass im Donbas eine Operation namens "Vivaldi" angelaufen ist, ohne jedoch weitere Fakten und Planungen zu nennen. Nur so viel: Vivaldis 4 Jahreszeiten besteht aus 4 Akten. Genauso soll auch die Operation aufgebaut sein, wobei der 1. Akt nun wohl mit großer Wahrscheinlichkeit abgelaufen ist. Vorbereitend hatte die Ukraine den russischen Nachschub mittels Drohnen schwer zugesetzt, sodass diese jetzt die Verteilzentren auf russischem Territorium zurückgezogen haben. Die dadurch stark verlängerten Versorgungswege scheinen der russischen Armee stark zuzusetzen, und deren Handlungsspielraum sehr einzuschränken.

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    Naja. Und Trump hat sich mal wieder als Putinfreund geriert, indem er, wie in letzter Zeit des öfteren passiert, nur die Ukraine und ihre Angriffe gegen die russischen Raffinerien für die stark gestiegenen Kraftstoffpreise verantwortlich macht. Kein Wort zu seinem desaströsen Krieg gegen den Iran, und natürlich kein böses Wort gegen Russland und insbesondere Putin.

    Nebenbei durfte der Militärblogger Rybar zur scheinbar besten Sendezeit im Fernsehen Putins Lügen im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine entlarven, und hat eindringlich vor der kommenden Mobilmachung gewarnt

  • wollten diese Bewohner nicht evakuiert werden?

    Hallo pustekuchen, wenn es um die Bewohner von Oleschky geht, so können die nicht weg. 2022 konnten die Russen in gewaltigen Schritten die Südukraine erobern. Es gab kaum Zeit zur Flucht. Diejenigen, die von den ehemals 5.000 Einwohnern in Oleschky verblieben sind, leben seither im russisch besetzten Gebiet. Der Dnjepr trennt sie von Cherson, welches zwar ukrainisch kontrolliert ist. Aber Cherson hat selbst nur noch wenige Einwohner, und die Russen gehen dort mit ihren Drohnen auf Menschensafari. Als damals der Staudamm durch die Russen zerstört wurde, ging die ganze Gegend stromab quasi unter. Das haben die Menschen in Oleschky auch schon in den Knochen. Die Russen lassen sie nicht Richtung Melitopol tiefer ins besetzte Gebiet rein. Alles Mist ... Gruß nobody

    Edited 2 times, last by nobody (September 17, 2026 at 8:54 AM).

  • Tag 1.668 des russischen Angriffs auf die Ukraine / 18. September 2026

    Zitat aus einem Tweet: Während alle davon sprechen, dass „Putin“ Krieg gegen die Ukraine führt, denken Sie bitte daran, dass es buchstäblich einer Armee bedarf – einer Armee aus russischen Oligarchen, Propagandisten, Akademikern, Journalisten, Diplomaten, Regierungsbeamten und GEWÖHNLICHEN russischen Bürgern – um das zu tun, was Russland in der Ukraine macht.

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    Parlamentswahl in Russland

    „Gewählt wird erstmals auch in den von Russland besetzten Teilen der Ukraine“

    https://www.welt.de/politik/ausland/video6aacdc8f708e760b5e062a0c/parlamentswahl-in-russland-gewaehlt-wird-erstmals-auch-in-den-von-russland-besetzten-teilen-der-ukraine.html

    Edited once, last by nobody (September 18, 2026 at 9:48 AM).

  • Wie es scheint, ist die bei Lyman gestartete ukrainische Gegenoffensive doch größer wie gedacht. So sollen die Ukrainer nun auch Gebiete in der Oblast Lugansk zurückerobert haben. Wie russische Militärblogger berichten, sollen die ukrainischen Truppen den russischen regional 2 : 1 überlegen sein. Es ist schon überraschend, dass die Ukrainer so starke Truppenkontingente trotz der allgegenwärtigen Drohnenüberwachung durch die Russen zusammenziehen konnten, um ihre Gegenoffensive zu starten. Zugleich scheint offenkundig zu sein, dass die nun seit über einem Jahr andauernden Drohnenkampagne gegen den russischen Nachschub eine ziemlich negative Wirkung auf die Versorgung der russischen Truppen hat. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich diese Drohnenkampagne vorzugsweise gegen die in der Südukraine gegen die von den Russen besetzte Oblaste Zaporizhzhya, Cherson und natürlich der Krim gerichtet hatte. In diesen Bereichen ist es aber bezüglich einer ukrainischen Gegenoffensive ziemlich ruhig.

    Achtung, Verschwörungstheorie: Man könnte schon glauben, dass die Ukrainer ihr Schweigen beendet haben, um den Russen dabei zu helfen, der Offensive im Donbas deutlich mehr Aufmerksamkeit zu schenken, in der Hoffnung, dass die Russen mehr Reserven in diese Region zu verlegen, wodurch dann auch die südlichen Regionen geschwächt werden könnten. Sind die Reserven im Süden dann weg, wird dann im Oblast Zaporizhzhya in Richtung Süden vorgestoßen, mit dem Ziel, den Nachschub der Russen Richtung Oblast Cherson und Krim noch mehr abschneiden zu können. Nur, so ganz traue ich dem Braten nicht. Aber diese Vorgehensweise würde schon irgendwie Sinn machen.

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    Kleine Anekdote am Rande: Selenskyj ist den USA mittlerweile deutlich beliebter wie Trump. Trump hat es sich aufgrund seiner vielen Lügen und seinem Hang zur Selbstbereicherung ziemlich mit den unabhängigen US-Wählern verscherzt. Es steht zu Erwarten, dass die Demokraten die Midterm-Wahlen abwarten, um dann, sofern denn die Wahlen entsprechend ausgefallen sind, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump anzustrengen. Mal schauen, wie es in den USA weitergeht, und ob die es schaffen, wieder sowas wie einen Normalzustand zu erreichen. Nebenbei haben die Demokraten, zusammen mit Teilen der Republikanern, ein neues Sanktionspaket gegen Russland durchgedrückt. Trump muss sich diesem Votum beugen, hat jedoch das Recht, sich die Rosinen rauszupicken, welche im genehm erscheinen. Mal schauen, wie er das seinem Kumpel Putin verkaufen wird.

    Derweil scheint in Russland, so die IEA (internationale Energieversorgungsagentur) die Eigenversorgung mit Treibstoffen auf mindestens unter 30 % des notwendigen Bedarfes gesunken zu sein. Das ist eine Größenordnung, welche auch mittels Importe nicht ausgeglichen werden kann. Und die Drohnenkampagne gegen die russische Energieversorgung geht ja weiter, und wird Dank steigender Reichweite der ukrainischen Drohnen auch noch stetig ausgeweitet. Die Versorgungslage der russischen Bevölkerung mit Gütern aller Art dürfte dadurch zusehends schlechter werden, dementsprechend der Wunsch nach Frieden steigen. Nur, schon klar: Russland wäre ja nicht Russland, wenn Putin die Sache nicht in den Griff bekommen könnte, nicht wahr.

  • Der Unmut der russischen Bevölkerung scheint in der Tat zuzunehmen. Immer mehr Russen scheinen sich aus der Deckung zu wagen, und, natürlich im Internet, offene Kritik gegen Putin, den Krieg und die "Regierung" als solche zu äußern. Teilweise habe die wegen ihrer Kritik "Besuch" vom FSB (in der Ex-DDR heiß dieser Apparat StaSi, in Nazideutschland GeStaPo), dem russischen Inlandsgeheimdienst, bekommen, und wirkten dann schon ein wenig eingeschüchtert.

    An den Tankstellen raufen sich nach wie vor die Russen. Sie stehen da teilweise tagelang an, um ein wenig Benzin oder Diesel zu ergattern. Sie verteidigen die Zapfpistole einer offenkundig leeren Zapfstelle, und warten auf die nächste Treibstofflieferung.

    Zusammengetragen wurden diese Infos auf russischen Internetplattformen von russischen Exil-Journalisten, welche in verschiedenen Ländern im Untergrund aktiv sind. Sie haben Angst vor dem russischen Auslandsgeheimdienst, und wollen daher unerkannt bleiben.

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    Kleine Anmerkung von mir: Viele der im Video gezeigten Personen werden vor nicht allzu langer Zeit glühende Befürworter des russischen Angriffskrieges gewesen sein. Nur jetzt, wo sie persönliche Verluste erlitten haben, oder das Alltagsleben unter zu vielen unangenehmen Einschränkungen leidet, oder sie, etwas besser informiert, erfahren mussten, dass es mit der russischen, militärischen Überlegenheit nicht so sonderlich weit her ist, und die eigenen Verluste unfaßbar groß sind, da hat sich dann wohl die Einsicht eingeschlichen, dass etwas mehr Frieden doch etwas Schönes sein kann. Mein Mitleid für die Russen hält sich daher in einem sehr überschaubaren Rahmen.

  • Tag 1.670 des russischen Angriffs auf die Ukraine / 20. September 2026

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    Massiver Drohnenangriff

    Ukraine landet schweren Treffer

    Raffinerie in Flammen – Angriff kommt für Trump zu brisantem Zeitpunkt
    Bei einem mutmaßlich ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau ist die Ölraffinerie im Stadtteil Kapotnya beschädigt worden.
    www.t-online.de

    Edited once, last by nobody (September 20, 2026 at 10:06 AM).

  • ich fragte mich sowieso immer mal wieder, wo und wie die Verletzten in den besetzten Gebieten versorgt werden . Hier ein Artikel, allerdings rät man, wofür diese Lazarette dienen könnten:

    Russland soll Tausende zusätzliche Krankenhausbetten für verwundete Soldaten bereitstellen
    Während Nato-Staaten im Ostseeraum ihre Verteidigungsfähigkeit trainieren, soll Russland laut einem Medienbericht zusätzliche Kapazitäten für die Versorgung…
    www.msn.com
  • Ich hoffe mal, dass Donald Tusk seinerzeits mit falschen Infos versehen worden ist. Denn, es würde einfach nicht zum aktuellen Verhalten der Ukrainer passen, dass sie grundsätzlich geheime Infos auch ihren Partnern geben:

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