Da der Beitrag schob etwas älter ist, sind die angegebenen Kraftstoffpreise nicht mehr aktuell.
Wir wollten etwas anderes ausprobieren.
Nachdem wir mehrere
Male mit dem Auto in Russland waren, gibt es jetzt wieder eine neue
Herausforderung: Wir werden in Russland Grosseltern und Babysitten
ist angesagt, die Eltern berufstaetig, und fuer die ersten 3 Monate
sollen wir ein wenig aushelfen (ich weniger). Bei unserem Aufenthalt
im November in den USA wurden schon fleissig Babysachen gekauft,
Begruendung: Hier ist alles viel billiger! Das fuer diese
„Billigwaren“ ein neuer Koffer her musste, der den Preis der
Sachen wieder in die Hoehe trieb, spielte natuerlich keine Rolle. 4
Wochen vor Abfahrt begann die Packerei, die Gepaeckstuecke stapelten
sich in der Wohnung nach dem Motto: wir haben ein Auto, da gibt es
genug Platz. Zwei Wochen vor der Abfahrt meldete ich meine Bedenken
an: Wir bekommen nicht alles ins Auto. Antwort: Was Du nur hast? Nun,
ich hatte erst einmal nichts mehr.
Am Tag vor der Abfahrt, am
21.1. begann das Einladen ins Auto (Mercedes A 170 CDI), die hinteren
Sitze vorgeklappt, Gepaeck und Kinderwagen zurecht gestellt, es
regnete schon zwei Tage und sah auch noch nicht nach aufhoeren auf,
also im Regen eingeladen. Natuerlich mussten einige Sachen
zurueckgelassen werden. Meine „geliebte“ Kuehlbox fuer die
Verpflegung war diesmal nicht eingeplant, kein Platz. Fuer die
Lebensmittel gab es eine Tasche, die aus Platzgruenden auf der
rechten Seite vorn an den Fuessen abgestellt wurde. Mein Kommentar
dazu war, dass ich die ganze Strecke selbst fahren werde, mir ist es
rechts zu eng. Nun, jede Luecke war ausgefuellt, so voll habe ich
noch keinen PKW geladen. Im stillen dachte ich nur noch an die
Grenzkontrolle, was da wohl kommen wird. Inzwischen hatten wir auch
die Information, das pro Person nur 35 kg Gepaeck mitgefuehrt werden
duerfen, wir hatten aber insgesamt 170 kg. Und deshalb machten wir es
diesmal ganz anders. Frueher fuhren wir durch die Ukraine nach
Taganrog (Rostover Bezirk), Suedrussland. Diese Route sollte uns
ueber Polen: Stettin, Bydgoszcz, Olsztyn bis nach Mragowo in den
Masuren fuehren. Auf Grund der Schengenerweiterung wollten wir durch
Litauen-Lettland ueber die einzige kontrollierte Grenze nach Russland
einreisen.