Gedanken zur aktuellen Situation

  • Двоє журналістів з РФ вибачилися за те, що брехали про події в Україні

    Журналісти телеканалу міністерства оборони Росії "Звєзда" визнали, що спотворювали інформацію щодо подій на Сході України.

    У розпорядження "5 каналу" потрапили заяви Євгена Давидова та Микити Конашенкова, в яких вони вибачаються перед народом України за відверту брехню російських ЗМІ.
    Давидов і Конашенков зізнаються у тому, що під час роботи в Слов'янську та Краматорську майже вся інформація, яку вони оприлюднювали – вигадана.

    Готові тексти їм надсилали з редакції у Москві. Саме ці двоє розповсюдили матеріал про, нібито, використання фосфорних бомб під Слов'янськом та про використання українською армією установок "Град" проти мирного населення.


    Серед іншого журналіст повідомив: "Про теми для зйомок мені говорило керівництво телеканалу в Москві. У тому числі про фосфорні бомби, які особисто не бачив. Факти невідповідності обстановки тому, що показує російське ТБ, спостерігав неодноразово. У зв'язку з чим вибачаємося перед народом України".

    Як відомо, Євгена Давидова та Миколу Конашенкова затримала Служба безпеки України у Дніпропетровську. Після розмови їх передали російським дипломатам.
    http://www.pravda.com.ua/news/2014/06/18/7029480/

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  • Was von den Separatisten, wie zu erwarten postwendend abgelehnt wurde.

    Er hat Befehl noch nicht abgegeben.

    Vor 10 min habe mit Brüder gesprochen, hat gesagt, Kramatorsk steht unter Artilleriefeuer.

    Poroschenko, ich bin sicher, will Fridenen, aber leider kontrolliert Polizeibataillonen nicht.

    Da in Kiew läuft große Machtpoker, Poroschenko will seine Leute auf wichtige Posten installieren, z.B. Jarema für Generalstaatsanwalt.

    Jarema ist nicht korrupt, zuerst man hat als Minister für Ihnen gesehen, statt Avakov, aber er versteht, dass er für direkte Konfrontation mit Timoschenko Klicke noch nicht Gewachsen.

    Edited once, last by Romanus (June 19, 2014 at 11:18 AM).

  • Unter Foltern kann man alles gestehen.

    Einer von beiden ist hospitalisiert.

  • In Donbass die Russen haben keine Strategie, keine Taktik und kein Plan.

    Das bezweifle ich ganz stark. es gibt Strategie, Taktik und Pläne... die Betonung liegt auf der Mehrzahl.
    Plan A war sicher das Optimum zu erreichen, einen "Aufstand" im kompletten Osten und Süden des Landes mit dem Ergebnis des Anschlusses dieser Gebiete an Russland. Für diesen Jackpot hätte man sicher auch noch einige Sanktionen in Kauf genommen, aber es stellte sich ziemlich zügig heraus, das das so einfach nicht funktionieren sollte.
    Plan B ist wohl der, den wir derzeit erleben, ein permanenter Zustand der Instabilität und des Krieges, der immer die möglichkeit der Anerkennung der seltsamen Volksrepubliken oder bei Bedarf des militärischen eingreifens aus "humanitären Gründen" erlaubt.
    Plan C ist eine "politische Lösung" per Dezentralisierung und Autonomie der Regionen, bei der sich Moskau über seine damit installierten ostukrainischen Vasallen quasi die Oberhoheit über die ukrainische Politik sichern würde.

    .

    OK, Plan B kann sein.

  • werter Romanus, zwei Fragen:


    1. OK, Plan B kann sein.

    was spricht gegen Plan A oder gegen Plan C ? (Erleben wir zB nicht gerade mit Putins Schwenk in Sachen Friedensplan das die Möglichkeiten zur Umsetzung von Plan C ausgelotet werden sollen ?)

    2.

    .. um zu verstehen, wie "patriotischen" Kreisen ticken

    die Frage ist einfach: könntest du bitte erläutern, welches "ticken" welcher patriotischen Kreise ich anhand dieses Textes verstehen soll ?

    Abseits davon noch was zum lesen:

    Wer wird zum Lugansker Kadyrow?

    Das Gebiet Lugansk verwandelt sich langsam in ein Schlachtfeld, auf dem nicht nur die Anhänger der Lugansker Volksrepublik gegen die ukrainische Armee kämpfen, sondern auch die Kriegsherren untereinander nicht einig sind. Der Gewinner erhält eine vorübergehende Kontrolle über die Region, zugleich eine wertvolle Chance – aufgrund der Kurzlebigkeit der «Lugansker Republik» – sich in der ukrainischen Politik legalisieren zu können. Waräger statt Einheimische Das Gebiet Lugansk hat, in gewissem Sinne, viel Glück, das klingt für viele Leser erst mal verrückt, die in der Nacht gezwungen sind, das Heulen der Sirenen und Gewehrfeuer zu hören. Dennoch ist unsere Region im Gegensatz zum Nachbarn Donezk in geringerem Ausmaße vom Feuer des Krieges erfasst. Nicht zuletzt wird das Gebiet weitgehend von den Bewohnern der Gegend kontrolliert, für welche viel auf dem Spiel steht. Die Taktik «der verbrannten Erde» ist hier nicht akzeptabel.

    In Donezk und Slawjansk sind Einheimische tatsächlich aus der lokalen Führung entfernt worden. Slawjansks «Volksbürgermeister» Ponomarjow wurde durch den russischen Hobby-Weißgardisten Igor Strelkow-Girkin ersetzt und in Donezk selbst wurden der selbstausgerufene Vorsitzende der Donezker Volksrepublik Dennis Puschilin und der «Volksgouverneur» Pawel Gubarjew in Verlaufe eines unmerklichen Palastputschs von dem russischen Polittechnologen Alexander Borodaj ersetzt. Borodaj kontrolliert vollständig das Bataillon «Wostok», das zum Kern des Widerstands gegen Kiew in der Region Donezk geworden ist. Natürlich besitzen die Waräger und ihre Söldner kein Mitleid für die Zivilbevölkerung. Girkin zum Beispiel hat die seiner Meinung nach «ängstlichen» Bewohner von Slawjansk und Amwrosijewka zum Kämpfen aufgerufen. Nur in einigen Hot-Spots der « Republik Donezk ??« – Kramatorsk und Gorlowka – werden die lokalen Milizen von einheimischen ??«Vätern» befehligt. Diese militärischen Gruppierungen haben nichts dagegen, sich mit den «Kollegen aus Lugansk» zu verbünden.
    ....
    Herkunft: http://ukraine-nachrichten.de/wer-wird-zum-l…nungen-analysen

    passt ja dazu

  • werter Romanus, zwei Fragen:


    1. OK, Plan B kann sein.

    was spricht gegen Plan A oder gegen Plan C ? (Erleben wir zB nicht gerade mit Putins Schwenk in Sachen Friedensplan das die Möglichkeiten zur Umsetzung von Plan C ausgelotet werden sollen ?)


    Gegen Plan A spricht Wirtschaftstrukrur von Donbass, beim Anschluss zu Rußland es wird direkt mit Stahl, Chemie und Kohlekonzern in Rußland konkurrieren. Und Industrie in Donbass einfach Pleite gehen zu lassen ist auch für Putin zu gefährlich, aus politischen Gründen.

    Gegen Plan B spricht nicht Putins verhalten, sondern innenpolitische Verhältnisse und Balance in der Ukraine. Wie ich schon geschrieben habe, da gibt es auch eigene Kriegspartei, sogar zwei, und die lassen nicht zu, solche Plan Durchsetzen.

  • Abseits davon noch was zum lesen:

    Wer wird zum Lugansker Kadyrow?

    Das Gebiet Lugansk verwandelt sich langsam in ein Schlachtfeld, auf dem nicht nur die Anhänger der Lugansker Volksrepublik gegen die ukrainische Armee kämpfen, sondern auch die Kriegsherren untereinander nicht einig sind. Der Gewinner erhält eine vorübergehende Kontrolle über die Region, zugleich eine wertvolle Chance – aufgrund der Kurzlebigkeit der «Lugansker Republik» – sich in der ukrainischen Politik legalisieren zu können. Waräger statt Einheimische Das Gebiet Lugansk hat, in gewissem Sinne, viel Glück, das klingt für viele Leser erst mal verrückt, die in der Nacht gezwungen sind, das Heulen der Sirenen und Gewehrfeuer zu hören. Dennoch ist unsere Region im Gegensatz zum Nachbarn Donezk in geringerem Ausmaße vom Feuer des Krieges erfasst. Nicht zuletzt wird das Gebiet weitgehend von den Bewohnern der Gegend kontrolliert, für welche viel auf dem Spiel steht. Die Taktik «der verbrannten Erde» ist hier nicht akzeptabel.

    In Donezk und Slawjansk sind Einheimische tatsächlich aus der lokalen Führung entfernt worden. Slawjansks «Volksbürgermeister» Ponomarjow wurde durch den russischen Hobby-Weißgardisten Igor Strelkow-Girkin ersetzt und in Donezk selbst wurden der selbstausgerufene Vorsitzende der Donezker Volksrepublik Dennis Puschilin und der «Volksgouverneur» Pawel Gubarjew in Verlaufe eines unmerklichen Palastputschs von dem russischen Polittechnologen Alexander Borodaj ersetzt. Borodaj kontrolliert vollständig das Bataillon «Wostok», das zum Kern des Widerstands gegen Kiew in der Region Donezk geworden ist. Natürlich besitzen die Waräger und ihre Söldner kein Mitleid für die Zivilbevölkerung. Girkin zum Beispiel hat die seiner Meinung nach «ängstlichen» Bewohner von Slawjansk und Amwrosijewka zum Kämpfen aufgerufen. Nur in einigen Hot-Spots der « Republik Donezk ??« – Kramatorsk und Gorlowka – werden die lokalen Milizen von einheimischen ??«Vätern» befehligt. Diese militärischen Gruppierungen haben nichts dagegen, sich mit den «Kollegen aus Lugansk» zu verbünden.
    ....
    Herkunft: http://ukraine-nachrichten.de/wer-wird-z…nungen-analysen

    passt ja dazu

    Ich hab das auch schon gesagt, da gibt es viele Gruppen, die nicht nur gegen Kiew, sondern auch gegeneinander Kämpfen. Das ist übliche Entwicklung in allen Bürgerkriegen.
    Ich muss nur erläutern, dass Gubarjew von Russen Borodaj ersetzt wurde, aber er Kooperiert mit Russen Strelkow-Girkin aus Slavjansk, denn Strelkow hat ihn aus SBU befreit. Strelkow hat aus Slavjansk nicht nur einheimischen Vertrieben, sondern auch tschechenische und kosakische Milizen. Und Ponomarev sitzt in Keller, weil er eigentlich ein Kriminelle und mit Kriminellen in Raum Slawjansk/Kramatorsk/Druzhkovka/Konstantinovka die Bürgewhren hatten sehr kurze Gespräch. Noch ein Pate, Schkrock aus Kramatorsk ist verschwunden in unbekannten Richtung, aber seinen Burschen sitzen in Keller. In Druzhkovka Bürgerwehr hat Netz von Drogenhändler festgenommen, die unter lokalen Polizeichef unterstand.

    Puschilin wurde nicht vertrieben, er sitzt z.Z. in Moskau als Vertreter von Donezk Republik.

    Bolotov in Lugansk ist einheimische Kader (übrigens er hat in Deutschland 6 Jahren gelebt und spricht Deutsch).

    Bewaffnete Flügel gewinnt immer Oberhand.

    Quote

    Nur in einigen Hot-Spots der « Republik Donezk ??« – Kramatorsk und Gorlowka – werden die lokalen Milizen von einheimischen ??«Vätern» befehligt. Diese militärischen Gruppierungen haben nichts dagegen, sich mit den «Kollegen aus Lugansk» zu verbünden.


    Das ist Quatsch. :) Alles in Donezk Gebiet, was Waffen trägt, untersteht Strelkov. In Kramatorsk in Gorlowka auch. Auch sein Kumpel Borodaj in Donezk, samt mit seinem Bataiilon "Wostok".

    Edited 2 times, last by Romanus (June 26, 2014 at 10:13 AM).

  • Puschilin wurde nicht vertrieben, er sitzt z.Z. in Moskau als Vertreter von Donezk Republik.

    im deutschen gibt es dafür ein schönes Wort: weggelobt....


    Das ist übliche Entwicklung in allen Bürgerkriegen.


    kein Bürgerkrieg, sondern eine Aggression Russlands....

    Und Ponomarev sitzt in Keller, weil er eigentlich ein Kriminelle...

    dann müsste er in seinem keller reichlich Gesellschaft haben und auf den Strassen dürfte keiner mehr dieser Terroristen zu sehen sein

    Hier gibts die ganze nationalfaschistische, kriminelle Brut in Bild und Schrift:

    http://argumentua.com/stati/marginal…isty-marionetki

    http://argumentua.com/stati/sbrod-no…ty-prodolzhenie

  • kein Bürgerkrieg, sondern eine Aggression Russlands....

    Ja, klar :)

    Hier "russische Aggressoren" blockieren Panzerkolonne in Kramatorsk.

    http://www.youtube.com/watch?v=lKwsFs_qGpc

    Hier bei Ptschelkino

    http://www.youtube.com/watch?v=hciOy3wu56g

    Ukrainische MiG greift "russische Aggressoren" bei Ptschelkino

    http://www.youtube.com/watch?v=t8NSYorc9d4

    "Russische Aggressoren" auf NIva gegen ukrainischen Panzer :)

    http://www.youtube.com/watch?v=6EbE22Z_LAM

    Bei Wolnowacha

    http://www.youtube.com/watch?v=NGIjGwDMKQ0

  • Hier gibts die ganze nationalfaschistische, kriminelle Brut in Bild und Schrift:

    http://argumentua.com/stati/marginaly-no…isty-marionetki

    http://argumentua.com/stati/sbrod-novaya…ty-prodolzhenie

    Solche Trick habe ich schon in Belarus gechört :) Das benutzt Lukashcenko´s Propaganda.

    Wenn Du politische Gegner bist, dann bist Du "natinalfaschistische, kriminelle Brut" :)

    Putinistische Propaganda verwendet das auch.

  • 500 Millionen US-Dollar für syrische Rebellen
    Die USA wollen die Unterstützung für die Assad-Gegner in Syrien massiv ausweiten. Offiziell darf dies natürlich keine Waffenhilfe sein.

    http://www.dw.de/500-millionen-…llen/a-17740503

    Es ist so - wenn jemand in Syrien gegen Damaskus kämpft, er ist Rebell. Aber wenn jemand in Donbass gegen Kiew kämpft, ist er ein Terrorist.

    Rußland darf nicht Kämpfende in Donbass unterstützen, weil die Terroristen sind. Aber in Syrien ist das anders, USA dürfen das, das sind ja Rebellen. :)

    Und wenn syrische Rebellen irakische Grenze übergehen, dann sie sofort keine gute Rebellen, sondern gefährliche Terroristen.

    Und umgekehrt.

  • Dir, Romanus, ist nicht zu helfen. Du tust ja fast so, als hätte der böse Kiever Faschismus seine Truppen auf den guten osten, die armen, unterdrückten Russen dort losgelassen und diese daraufhin zu den Waffen gegriffen um sich zu verteidigen. Die Chronologie war nun aber genau anders herum.... daran sollte man sich angesichts der Kürze der Zeit noch erinnern können.

    Es ist so - wenn jemand in Syrien gegen Damaskus kämpft, er ist Rebell. Aber wenn jemand in Donbass gegen Kiew kämpft, ist er ein Terrorist.

    Dies ist einfach eine dreiste lüge. Eben weil es so unterschiedliche und dabei viele nicht unterstützenswerte Gruppen bei den Rebellen in Syrien gibt tut sich der Westen dort mit Hilfe so schwer und versucht zu unterscheiden. Schlimm genug, das man angesichts des "Typs" vieler der Gruppen dort Assad bald als das geringere Übel ansehen muss.
    Vielleicht sollte man dabei bedenken, das die jetzt verkündete Hilfe der USA auch dazu dienen soll die Position der Kräfte unter den Rebellen zu stärken die man nicht als religiös-extremistisch bezeichnen kann. Sonst gibts nämlich bald nur noch radikale Gotteskrieger und Schergen Assads von Putins Gnaden.. der dort übrigens für sein europäisches Gasmonopol kämpf.
    (Und da ich zunehmend bemerke, das ich mich im Kopf antirussisch radikalisiere wünsche ich den Gegnern Assads natürlich viel Erfolg, auf das wir bald die Gaspipline von Katar nach Europa bauen können....)

    Im übrigen ist dein obiger Satz Zeugnis eines nicht gut funktionierenden Kurzzeitgedächtnisses. Im Gegensatz zu Damaskus hat Kiev keine Soldaten losgeschickt um friedliche Demonstranten niederzuschiessen. Jedenfalls nicht nach dem Sieg der "Faschisten" auf dem Maidan.
    Im Osten wurde versucht Massendemos zu inszenieren, aber das ging gründlich schief. Als kaum mehr einer kam, jedenfalls im Vergleich zur Bevölkerungzahl in diesen grossen Städten, waren plötzlich die Männer mit den Gewehren da und eskalierten die Situation. Diesen Krieg hat nicht Kiev oder der Maidan begonnen. Und dort, wo Kiev oder besser die legitime ukrainische Staatsgewalt regiert wird nicht geschossen, entführt, geplündert,geraubt und erpresst, wird keiner wegen seiner politischen Überzeugungen massakriert. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal der putinschen Mörderbanden.
    Im übrigen schrieb ich ja, glaub ich, schon mal,das sich die Mutter meiner Gattin mit den kleinen Kindern der Familie aus Lugansk aufs Dorf in den Norden der Region geflüchtet hat.
    Dort auf den Dörfern gibt es auch Bürgerwehren. Die haben den Terroristen und Separatisten ziemlich deutlich gesagt, das sie dorthin besser nicht kommen sollen....
    Sagen wir es mal so: nach meinen Kenntnissen vertreten die Separatisten vielleicht 25-30% der Bevölkerung der beiden Regionen Donezk und Luhansk.
    Und, werter Romanus, da du ja hier mal schriebst, du bräuchtest keine Nachhilfestunden in Demokratie muss ich dir folgenden Grundsatz der Demokratie ja nicht nahebringen:
    Die Minderheit hat die Entscheidungen der Mehrheit zu akzeptieren, die Mehrheit hat die Rechte der Minderheit zu schützen.
    ( was sich eigentlich auf Meinungsäusserungen per Abstimmung, nicht auf ethnische Grenzen bezieht, dort aber sicher auch zutrifft )

    Aber damit haben die Russen spätestens seit Lenin ein grosses Problem.

  • Poroschenko feiert Assoziierungsabkommen mit EU

    http://www.zeit.de/politik/auslan…uessel-gefechte


    In dem Zusammenhang sollte man wirklich mal den des Nachdenkens werten Fakt erwähnen, das kein Land des ehemaligen Ostblocks, in dem es Parteienpluralität und wirkliche Wahlen und Wahlmöglichkeiten für die Bürger gibt sich für Putins Gesellschaftsmodell, Wirtschaftsmodell oder gar seine Vision der eurasischen Union entschieden hat. Alle, die wenigstens ansatzweise demokratische Strukturen haben wollen in die EU. Scheinbar hat das westliche Gesellschaftsmodell für den Bürger doch eine weitaus höhere Anziehungskraft.
    Viel Glück und Erfolg auf dem Weg für die Ukraine, Moldawien und Georgien!

  • Dir, Romanus, ist nicht zu helfen. Du tust ja fast so, als hätte der böse Kiever Faschismus seine Truppen auf den guten osten, die armen, unterdrückten Russen dort losgelassen und diese daraufhin zu den Waffen gegriffen um sich zu verteidigen. Die Chronologie war nun aber genau anders herum.... daran sollte man sich angesichts der Kürze der Zeit noch erinnern können.

    [...]

    Und, werter Romanus, da du ja hier mal schriebst, du bräuchtest keine Nachhilfestunden in Demokratie muss ich dir folgenden Grundsatz der Demokratie ja nicht nahebringen:
    Die Minderheit hat die Entscheidungen der Mehrheit zu akzeptieren, die Mehrheit hat die Rechte der Minderheit zu schützen.
    ( was sich eigentlich auf Meinungsäusserungen per Abstimmung, nicht auf ethnische Grenzen bezieht, dort aber sicher auch zutrifft )


    Worte von großer Weisheit, die man täglich lesen sollte. Leider nützt es bei manchen Leuten nicht wirklich, was man u.a. an Diskussionen in sozialen Netzen täglich nachlesen kann. Was kümmern mich Fakten, wenn ich mir ein ideologisches Weltbild zusammengezimmert habe, das mit denen nicht übereinstimmt? Dann verzichte ich doch lieber auf Fakten 8)

    Traurig, aber wahr...

  • aus einem Artikel des Schriftstellers Alexander Prochanow für die „Iswestija“

    „Als die Erde auf den Gräbern von 30 Millionen gefallener Helden noch nicht eingesunken war, gab Stalin den Befehl, Gärten zu bauen. Diese Gärten blühten von Meer zu Meer. Aber langsam haben die Würmer diese Gärten aufgefressen. Die hinterhältigen Nagetiere haben unsere Apfel- und Birnbäume zugrunde gerichtet. Feinde, die uns hassen, haben unser sowjetisches Land getötet. Und Territorium abgenommen, die Armee. Die großartigen Fabriken ausgeraubt. Den Willen des Sieger-Volkes gebrochen.

    Und sogar den Sieg wollten sie beschmutzen, der für uns das höchste Heiligtum ist. Aber den Würmern gelang es nicht, unser Heiligtum zu zerstören. Wir haben uns wieder erhoben. Die Armee gestärkt. Der Sieg blieb unser. Und als Belohnung für unsere Geduld und Ausdauer hat Gott uns die Krim geschenkt.
    Aber das schwarze Sperma des Faschismus hat sich auf Kiew ergossen, die Mutter der russischen Städte. In der goldenen Sophien-Kathedrale, inmitten der Heiligen, ist ein missgestalteter Embryo mit Haaren im Gesicht und mit schwarzen Hörnern gewachsen. Der Faschismus. Er hat Kiew überfüllt und kriecht über die ganze Ukraine.
    Seine Panzer speien Feuer über Slawjansk, seine Hubschauer fliegen über den Stadtrand von Donezk. Seine Priester haben eine rituelle Hinrichtung in Odessa vollzogen: 40 russische Märtyrer sind lebend verbrannt unter dem Jubel und Gelächter der Henker. Das war ein faschistischer Gottesdienst für die Hölle, ein Memorial für Himmler, Lob für Hitler. Nach dem Krematorium von Odessa riechen Obama und Merkel nach verbranntem Menschenfleisch. Timoschenko, dieser bösartige Krüppel, hat sich ihren Zopf aus den Haaren von Auschwitz-Gefangenen geflochten. Ein neuer Kampf mit dem Faschismus ist unausweichlich. Unausweichlich ist auch ein elfter Stalinscher Schlag.“


    Und hier "mein Kampf" in der Version von Dugin, der ja kürzlich erst von Putin mit akademischen Weihen geadelt wurde:

    http://www.4pt.su/de/content/eur…ischen-bewegung

    das sollte man sich wirklich mit Sorgfalt zu Gemüte führen, nicht das man wieder sagen muss: wir haben es nicht gewusst....


  • Und hier "mein Kampf" in der Version von Dugin, der ja kürzlich erst von Putin mit akademischen Weihen geadelt wurde:

    http://www.4pt.su/de/content/eur…ischen-bewegung

    das sollte man sich wirklich mit Sorgfalt zu Gemüte führen, nicht das man wieder sagen muss: wir haben es nicht gewusst....


    Der Artikel ist von Januar 2001 - und dann erzähl mir noch einer, Putin reagiert HEUTE so, weil er die letzten Jahre von Westeuropa nicht ernst genommen wurde.

    “Wer ein wirklicher Sucher nach der Wahrheit werden will, muss mindestens einmal im Leben möglichst alles angezweifelt haben.” – René Descartes

  • Im übrigen schrieb ich ja, glaub ich, schon mal,das sich die Mutter meiner Gattin mit den kleinen Kindern der Familie aus Lugansk aufs Dorf in den Norden der Region geflüchtet hat.

    Toto66, Sie erzählten früher über die pro-russische Einstellung der
    Verwandten Ihrer Frau. Hat sich jetzt etwas verändert? Wie sehen sie es jetzt?

    "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind."
    Matthäus 5:3

  • Teils, teils. Die Risse in den Familien werden immer tiefer. Krieg radikalisiert die Menschen, auf der einen wie auf der anderen Seite, unentschlossene und unentschiedene entscheiden sich.

    Eine Cousine ist aus Rostov zurück nach Luhansk gekommen. Sie hat erzählt, das sie in der Flüchtlingsunterkunft tagtäglich förmlich bedrängt wurde Papere auszufüllen, die sie offiziell als Flüchtling ausweisen. Das würde auch einen russischen Pass bedeuten auf kurze Sicht. Wenn sie iwas nicht will dann das. Also sagt sie: ich lass mich besser in Luhansk erschiessen als das ich Russin werde.
    Naja, nun wird sie sich versuchen per Bus nach kiev durchzuschlagen, wenn das gelingt holeich sie da iwo ab mit ihren Kindern.

    da ich ja von Luhansk schreibe verlink ich mal wieder einen Artikel:

    „Lugansk wird nie wieder sein, wie es einmal war!“ - ein Blogger reflektiert über seine Heimatstadt

    Während der zweimonatigen Besetzung durch Separatisten und dem anschließenden militärischen Kampf der Regierung flüchteten Tausende aus der ostukrainischen Stadt Lugansk in andere Teile des Landes. Die Besetzung der Krim durch russisches Militär und die anschließenden Kämpfe im Osten der Ukraine zwangen, Schätzungen des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (United Nations High Coimissioner on Refugees, UNHCR) zufolge, zehntausende Zivilisten zur inländischen Flucht. Diskutieren Sie dieses und andere Themen im Ukraine-Forum. Werbung abschalten? Mindestens ein Drittel der Flüchtlinge sind Kinder und einige von ihnen sind nach der Flucht von der Halbinsel Krim in den Osten des Landes bereits zweifach vertrieben worden, so das UNHCR. Fünfundvierzig Prozent von ihnen haben sich im Zentrum der Ukraine niedergelassen, wohingegen sechsundzwanzig Prozent in den Westen der Ukraine flüchteten. Maxim Eristavi schreibt in „The new Republic“ das Problem sei nicht wahrnehmbar, da inländische Flüchtlinge sich einfach unter die Bewohner Kiews mischen. Sergej IwanowRFE/RL’s russischer Service führte am 6. Juni ein Interview mit dem Blogger und Publizisten Sergej Iwanow, welcher aus seine Heimatstadt Lugansk flüchtete und nun in Kiew lebt.
    RFE/RL: Gibt es eine Amtsgewalt in Lugansk Oblast oder herrscht dort eine komplette Anarchie?
    Sergej Iwanow: Rechtlich gesehen gibt es eine Amtsgewalt: Gouverneurin (Irina) Weregina, die Chefs der Sicherheits- und anderer Organe, welche das alltägliche Leben der Region regulieren und garantieren. Allerdings wird ihre Arbeit gelähmt, da sich die Region de facto unter der Kontrolle der „Volksrepublik Lugansk“ befindet, welche bei der Generalstaatsanwaltschaft als terroristische Organisation gilt. Dadurch ist es schwierig zu sagen, dass in Lugansk ukrainische Gesetze gelten. Das Gebiet Lugansk befindet sich im Zustand einer Binnenokkupation durch Terroristen, von welchen viele russische Staatsangehörige, Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen der kaukasischen Republiken, die für den Kreml arbeiten, sind und einer wilde Mischung aus Söldnern. Es gibt viele kriminelle Elemente, die von den sogenannten «Verteidigern des Donbass» aus den übernommenen Gefängnissen freigelassen wurden.
    .....
    Herkunft: http://ukraine-nachrichten.de/lugansk-wird-n…29_gesellschaft