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In Odessa wurden heute ca. 1500 Demonstranten für die ukrainische Einheit von einigen hundert russischen Separatisten mit Schlagstöcken und Feuerwaffen angegriffen. Natürlich war der Einsatz von Feuerwaffen vollkommen gerechtfertigt, denn es galt ja schließlich einen faschistischen Angriff abzuwehren, nicht wahr?
Entschuldigt meinen Sarkasmus, aber es sind wieder einmal Menschen dafür ums Leben gekommen, weil sie für die Einheit der Ukraine demonstriert haben. Die Ukrajinska Prawda spricht von 3 Toten und 15 Verletzten.
Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch noch mal anmerken, dass auf dem Majdan sowohl bei der orangenen Revolution als auch Ende 2013 / Anfang 2014 Gewalt der Majdan-Demonstranten gegen die meist aus der Ostukraine angekarrten und bezahlten "Gegendemonstranten" praktisch nicht vorkam, sondern im Gegenteil letztere meist noch mit Lebensmitteln versorgt und zum Wärmen ans Feuer gelassen wurden.
Diese "Revolution" des "russischen Separatismus" (ich setze das in Anführungszeichen, weil ich hier eigentlich keine Bewegung von Ukrainern erkennen kann, sondern eine Geheimdienstaktion Russlands, der sich dann einige Ukrainer angeschlossen haben) hat ein ganz anderes Gesicht: in allen Gebieten, wo die "grünen Männchen" auftauchten, war Gewalt gegen Andersdenkende nicht die Ausnahme sondern die Regel. Ich möchte daran erinnern, dass in Luhansk und Donetsk Demonstranten für die Einheit der Ukraine regelmäßig mit Baseballschlägern oder schlimmerem krankenhausreif geprügelt wurden, während die Polizei zusah.
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass, wer diese Tiere in Schutz nimmt, sich mitschuldig macht an dem, was da passiert. Ich spreche hier aber ganz klar von den Schlägern, Mördern und Agenten, die hier Fakten schaffen und die friedliebende Bevölkerung terrorisieren. Was der einzelne Mensch nun über die "Frage" denkt, ist sein gutes Recht und seine Privatsache.



