Ukraine Städe Informationen

  • Nikolaew

    ist das Gebietszentrum Flotten- und Schiffstadt an der überraschend malerischen Halbinsel, das liebste Kind von Fürst Potemkin. Nikolaew befindet sich in 80 Kilometer vom Schwarzen Meer. Es ist ein Stadt-Werft, die Wiege der Schwarzmeer-Flotte, die Stadt, ein Zentrum des Schiffbaus und der Rüstungsindustrie. Schiffbau wird in Nikolaew durch drei großen Schiffbauwerken der Ukraine vertretet, die fähig sind die Schiffe aller Arten zu bauen und liefern. Diese Besonderheit beeinflusste das Schicksal, Charakter und auch Aussehen des Nikolaews. An die Geschichte des Schiffbaus kann heute das Museum des Schiffbaus und der Flotte erinnern, das früher das Hauptquartier des Befehlshabers der Schwarzmeer-Flotte war (1793).

    Nicht weit von Nikolaew ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Ukraine - griechische Stadtstaat Olwia, 6. Jh. V.u.Z. (jetzt - ein archäologisches Schutzgebiet) - eine unerschöpfliche Schatzkammer der wissenschaftlichen Entdeckungen. Das Territorium umfasst etwa 330 Hektar. Und in der Blütezeit war die Bevölkerung von 20-25 Tausend Menschen. Die Stadt wurde in Werke von Herodot, Dion Christus erwähnt. Die Stadt trat die Athenischen Seeunion. Hier wurden viele hoch künstlerischen Werken gefunden, die heute nicht nur in Museen der Ukraine sich befinden, sondern auch in Museen von Berlin, London, Paris, St. Petersburg. Im Schutzgebiet gibt es auch Museum, Lapidarium, Fondsbehälter, wissenschaftliche Bibliothek.

    Altes Nikolaew. UkraineEine weitere Sehenswürdigkeit der Stadt ist Zoo. Er wurde im Jahre 1901 gegründet. Zoo zählt heute 370 Arten der 2.700 Individuen, etwa 80 Arten von denen das Internationale Rote Buch treten. Das ist die größte Sammlung in der Ukraine. Mehr als 50 Arten von Tieren der ukrainischen Zoos sind nur in Nikolaew vertreten. Im Jahr 1993 wurde er in der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien (EAZA) angenommen. Er nimmt an 18 europäischen Zuchtprogrammen von seltenen Arten (EEP) teil. Im Zoo gibt es ein Museum, wo die Besucher eine Sammlung von Schädeln und ausgestopften Tiere sehen können, die einmal im Zoo lebten, Sammlungen der Eier, Karten und Führer der anderen Zoos. Dies ist das einzige Museum in den Zoos der Ukraine.

    Das ungewöhnliche Gebäude der Stadt ist Hyperboloid Wasserturm (1907). Er wurde beim Projekt von Vladimir Schuchow gebaut. Dies ist ein der ersten Hyperboloid Struktur der Welt, die ein durchbrochene Stahlturm darstellt. Es gibt nur 11 solche von Schuchow gebaute Türme von mehr als zweihundert in der Welt.

    Unter Nikolaew befindet sich eine eigenartige unterirdische Stadt - Nikolaew Katakomben - ein Netz der unterirdischen Tunneln und Labyrinthen unter der Stadt, die mehr als 2 km Klappbrucke in Nikolaew. Ukraineziehen.

    Das ist nicht die ganze Liste der interessanten Plätze der Stadt. In Nikolaew gibt es das Observatorium der Schwarzmeer-Flotte, 1821 gebaut, in dem eine einzigartige Sammlung der Instrumenten sich befindet, die die Gestirne beobachten lassen. Es gibt sogar ein vom Krim-Observatorium entdeckte Asteroid, der im Ehren der Stadt benannt wurde.

    http://ua-traveling.com

  • Joa Rainer, doa hoasst sich Recht aber im Endeffekt läufft es darauf hinaus welchen Schlag Frauen Du bevorzugst und welchen nicht. Soa oanfach isses :)

  • Oder theoretisierst Du nur ?

    Theorien! Aber mir sind deine Ansichten noch bekannt daher meine Aussage das es immer auf jeden selbst ankommt und in welchen Kreisen man sich seine Bekannten sucht.



    Der Punkt ist nämlich, daß ich sogar aus dem berufenen Munde einer Ukrainerin (na ja, aus Cherson, aber ist ja nicht so weit) eine eindringliche Warnung vor den "ukrainischen Frauen" bekommen habe. Fand ich sehr lustig :)

    Siehe oben.

    Ich werde auch ständig davor gewarnt in die Ukraine zu reisen. Stellt sich heraus das die Ukrainer doch nicht alle nur klauen und schlechtes im Schilde führen :thumbup:

    Aber all das ist OT

  • Hallo an Alle,

    War jemand vielleicht schon im Kamjanec’-Podil’s’k? Anfang August fahre ich
    nach Ukraine mit meiner Familie. Wir möchten dieses Jahr zwei Tage im
    Kamjanec’-Podil’s’k verbringen. Obwohl die Stadt nur 180km von meinem Heimatsort
    entfernt ist, war ich noch nie da. Mich interessiert die
    Übernachtungsmöglichkeit (besser Appartement), aber auch wo man gut Essen kann
    und interessante Sachen, die man besuchen und sehen kann, außer “Fortecja” und
    übliche Touristenattraktionen.
    :ua:

    "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind."
    Matthäus 5:3

  • Mich interessiert die
    Übernachtungsmöglichkeit (besser Appartement), aber auch wo man gut Essen kann
    und interessante Sachen, die man besuchen und sehen kann, außer “Fortecja” und
    übliche Touristenattraktionen.
    :ua:


    Eine gute Freundin von mir stammt von dort. Ich werde ihr mal eine Mail schreiben, die weiß sicher etwas!


  • Ich bin gerade zurück aus der Ukraine. Schreibe einen kleinen Reisebericht,
    vor allem zum Thema “Kamjanec-Podil’sk”.

    Wir fuhren mit dem Auto durch Tschechien (Prag, Brno) und kurz Polen,
    nahmen Grenzübergang Kortschowe-Krakivec. Am Montag Früh (etwa 5.00-6.00 Uhr)
    ist der Übergang immer leer. Schon seit 5 Jahren fahren wir da durch, immer zur
    gleicher Zeit und Tag. Die Autobanen unterscheiden sich in jedem Land. Im
    Tschechien fährt man immer links, man benutzt rechte Seite nur, um Platz für
    überholendes Auto zu geben. Sonst bleiben alle links fahren, weil rechte Spur
    regelmäßige Wellen hat
    und fahren schon mit 80 km ist ein Qual. Eine nicht große Strecke auf polnische
    Seite war für uns regelrecht eine Katastrophe (wie hin und noch mehr zurück).
    Unser Navi zeigte Straßen und Autobane, die eigentlich noch nicht gebaut sind,
    immer wieder fuhren wir im Kreis. Straßenschilder – Fehlanzeige. Dank Polizisten
    konnten wir noch richtigen Weg finden, dabei über eine Stunde Zeit verloren.

    Von Krakivec war die Straße bin nach Lviv super, nur mit DAI überfüllt
    (drei Posten). Und die Strasse nach Ivano-Frankivsk (durch Bibrka) erlebte
    wahrscheinlich in letztem Jahr Meteoritenregen. :phat: So schlechte Strecke sah ich
    noch nie. :patsch: Wir brauchten für grobe 170 km ganze 5 Stunden. Später hat sich
    rausgestellt, dass es eine gute Straße doch noch gibt, durch Stryj, die wir
    zurück fuhren. Ab Stryj ist sie sogar perfekt, man darf da 110 km fahren.

    Angekommen begrüßte uns schon Verkehrschaos von Frankivsk. Stau, Stau und
    noch ein Mal Stau. Die Stadt ist überfüllt von Autos. Im allgemeinem gefählt mir
    Ivano-Frankivsk am besten, sogar mehr, als Lviv, Kijew, Tschernivsi oder Odessa,
    Cherson zusammengenommen. Nirgendwo ist es so kompakt alles auf einer Stelle und
    gemütlich, wie hier. Man hat alles, aber wirklich alles und man muss keine lange
    Strecke von A bis nach B fahren – laufen. Außerdem es gibt keinen Anonymität, wie es in riesen Städten üblich ist,
    alles läuft noch "familiär". :eis:

    Eine Woche später wollten wir Kamjanec-Podils’k anschauen. Die Stadt
    befindet sich im Chmelnic’ka Oblast und ist ein Rajonnyj Center. Es ist eine
    bezauberte Stadt, sehr sauber mit renovierter Altstadt und ziemlich auf
    Touristen eingestellt. Als erstens die alte Fortecja (10 Jahrhundert)
    beeindruckt. Man fühlt sich da drin, wie im Mittelalter, die Mitarbeiter sind
    alle auch Mittelalterich angezogen. Man hat da drin praktisch dass Leben von
    damals wiederhergestellt. Töpferei, die im Funktion ist, nach Wunsch kann man
    selbst ein Topf mit Händen zaubern, Glasbläserei im Funktion, ein Folterkammer
    (nicht im Funktion), aber Recht interessant, auch ein Restourant passent zu
    alter Festung... Durch die ganze Stadt verstreckt sich der alter Mauer. Manche
    bauen schon ihre Häuser auf alten Steinen. Zwischen Altstadt und neuen
    Schlafbezirk liegt eine Brücke, aus der beeindruckende Landschaften zu sehen
    gibt. Wir haben uns 2 Zimmern gemietet mit Blick auf Fortecja. In der Nacht
    sieht sie weniger schön aus... Die rote Beleuchtung macht aus stolzen Türmer ein
    Disneyland :envy: . So geschmacklos muss man noch machen können.

    Obwohl Ehepaar, das uns Zimmer zur Verfügung gab sehr liebe und nette
    Leute waren, kann ich die Wohnung nicht empfehlen. Erstens 2 letzte Kilometer
    bis zum Haus waren schon katakombenmäßige Straße (wenn man sie noch als Straße
    bezeichnen kann). Die Wohnung war nicht ganz sauber und noch weniger gemütlich.
    Kostete ein Zimmer 250 Griven.

    Auf dem Rückweg besuchten wir noch Chotyn’ (Tschernivec’ka Oblast). Es war
    noch schöner, weil diese Fortecja auf dem Ufer von Dnister liegt. Das muss man
    einfach sehen.

    Am gleichen Tag waren wir noch auch im Ternopils’ka Oblast in
    Kristallhöllen. Ternopil’ska Oblast hat über 100 verschiedene Höllen, manche von
    denen kann man besuchen mit einem Führer. Kristallhölle ist 25 km lang, wir
    durften 2,5 km mit Führung drin laufen. Die Gesteine glitzern, daher der Name
    Kristall, das innen Temperatur ist stets 15 Grad, wie im Sommer, genau so
    im Winter. Es was sehr interessant, auch mein Mann war sehr begeistert. Es
    werden immer 15 Leute reingelassen und es dauert 1,5 Stunden. Das heißt auch,
    wenn sie kurz nach dem Beginn kamen, dann müssen sie über eine Stunde warten.
    Vor der Hölle ist ein Parkplatz, Kaffes und ein kleiner ethnischer Basar. Ich
    kann dieser Ausflug sehr empfehlen.


    Mein Mann durfte noch etwas aufregendes erleben. Er war echt begeister. :phat: Wir fuhren (im Frankivsk) mit
    Stadtbus durch die Stadt, plötzlich unter einer Brücke bleibt der Bus stehen und
    nichts geht weiter. Hinter uns sammelt sich eine Menge Autos... Der Busfahrer
    bittet höfflich alle Männer (es waren mit meinem Mann gerade 4 da),
    rausgehen, um den Bus zu schupsen. Mein Mann und andere gaben alles und wir
    konnten weiter fahren. Als Lohn durften die Männer ihr Gelt für Busfahrt
    zurückbekommen. So sparten wir 2 Griven. :walklike:

    "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind."
    Matthäus 5:3