Ein muss für alle Putin-Fans

  • Mangelnder Unternehmergeist, hohe Arbeitskosten, zu wenig Flexibilität: Bei Investoren hat Deutschland als Standort mächtig an Reiz verloren. Länder wie Polen und Russland sind einem Ernst & Young-Ranking zufolge wesentlich attraktiver.


    Ohh man Krissa, jetzt wäre ich doch beinah geplatzt vor lachen :brueller: Da hast du was von 2008 rausgesucht. Weißt du was die selbe Bande ein Jahr später schreibt:
    Link

    Quote

    Schwellenländer verlieren an Attraktivität, Westeuropa gestärkt

    Anders als in den vergangenen Jahren ist aktuell kein weiterer Attraktivitätsgewinn der Schwellenländer auf Kosten der Industrienationen zu verzeichnen. Im Gegenteil: Die Attraktivität Westeuropas für ausländische Investoren ist deutlich gestiegen, während China, Indien und Russland zum Teil deutliche Einbußen hinnehmen müssen.

    40 Prozent der befragten Manager bezeichnen Westeuropa als einen der Top-Investitionsstandorte weltweit ...

  • Icke, das olle Schlitzohr im Kreml hält schon immer Kohle zurück. Aber nicht um wie es gern einige andere sehen würden sich selber zu bedienen. Nein er Maximiert die Rücklagen und Power was die Senkung der Auslandsverschuldung angeht !

    Zu Deiner Frage, Spitzfindige könnte dies als Argumentation versuchen aufzunehmen. Dem ist aber nicht so !

    Nein gerade was Russland betrifft, stöhnen die Arbeitnehmer auch etwas. Da die Gesamtabgaben an den Staat ordentlich angezogen haben. Doch zuvor wurden in vielen Bereichen besonders in der Industrie und Forschung die Gehälter satt gehoben. Hiermit mit den Mehreinnahmen werden mit Staatlicher Beteiligung oder nenne es auch Unter Aufsicht Neues Geld in Firmen oder Zukäufe gedrückt. Russland baut zeitgleich kräftig Schulden ab und Reinvestiert aber im Verhältnis zu Europa kräftig.

    Ein Vorteil hat jedoch Putins Vorgehen, im Finanz Sektor , dieser duldet keinen Handel mit " Schein Geld "


    In Russland Analysen , da wird einem fast schlecht und schwarz vor Augen mit welchen Zahlen da gearbeitet wird.


  • Ohh man Krissa, jetzt wäre ich doch beinah geplatzt vor lachen :brueller: Da hast du was von 2008 rausgesucht. Weißt du was die selbe Bande ein Jahr später schreibt:
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    Jepp !!! :thumbup: Und die BERATEN die Bundesregierung !!! :brueller:

    Und es ist ja auch immer wie Du schon richtig festgestellt hast Sache der Betrachtung ! denn mit NUR : 40 Prozent der befragten Manager bezeichnen Westeuropa als einen der Top-Investitionsstandorte weltweit ...komme ich auch auf ein Ergebnis was gewünscht wird. :roflmao:

  • Nun bringen aber Investionen von Internationalen Autobauern, den Automobilbau in Russland wieder in schwung. Also sorgen auch andere Länder für Arbeit in Russland, und nicht nur Herr Putin

    :brueller: Na Klar und der Osterhase kann fliegen...........Die Automobil Industrie der Heiland Russlands :roflmao: :rotfl: Glaubst Du echt an solchen Quatsch oder ist Dir das gerade mal durch den Kopf gesaust ?


    Was machen die Automobile im Verhältnis zur Gesamt Russischen Industrie Produktion aus ! Wieviel Arbeitsplätze sind das im Verhältnis ?

    In Wahrheit kommt aber nicht das alte Leben zurück, sondern ein neues.

    Junge Junge Du bist einfach nur Herzerfrischend :thumbup: :..das ist doch schon längst da und auch ohne Automobilindustrie. :brueller:

    Wer in Russland Vor Ort Produzieren will der hat so einige Auflagen zu erfüllen ! In Bereich Forschung und Entwicklung !!! :lamp: Dreimal kannst Du raten wer der Nutzniesser Langfristig ist ! An JEDEM da Produzierten Teil verdient der Kreml recht ordentlich mit ! Nix mit Gewinn Maximierung der Konzerne. Das hat er ihnen schon ins Stammbuch geschrieben.


  • Dann kannst du uns bestimmt auch die Vertragsbedingungen für die Buchung nennen und erklären. :thumbup:
    Du solltest dir darüber im klaren sein das da immer ein Joint Venture dahinter steckt. :beer:

    ...und das Schlitzohr Putin, Selbstverständlich.

    1. Begriff: spezifische Kooperationsform. Beim Equity Joint Venture handelt es sich dabei um eine rechtlich selbstständige gemeinsame Unternehmung zweier oder mehrere Partner mit Kapitalbeteiligung. Die Partnerunternehmen sind jeweils mit Kapital am Joint Venture beteiligt, tragen gemeinsam das finanzielle Risiko der Investition und nehmen Führungsfunktionen im gemeinsamen Unternehmen wahr. Die Kapitalbeteiligung der Partnerunternehmen kann unterschiedlich hoch sein; i.d.R. beeinflusst die Höhe der Kapitalbeteiligung das Ausmaß der Entscheidungsbefugnis der beteiligten Unternehmen im Joint Venture. Beim Contractual Joint Venture hingegen wird kein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, sondern es bestehen lediglich Vertragsbeziehungen, die Kosten-, Risiko- und Gewinnverteilung regeln. Sobald die Partner oder das Joint Venture und die Partner aus unterschiedlichen Staaten stammen, handelt es sich um ein internationales Joint Venture.

    2. Formen: Joint Venture lassen sich anhand zahlreicher Kriterien unterscheiden. Diese beinhalten die Zahl der Kooperationspartner, den Kooperationsbereich (Beschränkung auf einen Bereich wie z.B. Produktions-Joint Venture vs. gesamtunternehmerisches Joint Venture), den Standort, den geografischen Kooperationsbereich, die Kapitalbeteiligung (gleiche vs. ungleiche Anteile der Partner) sowie den zeitlichen Horizont der Kooperation.

    3. Motive: Wesentliche Motive für eine Joint Venture-Gründung liegen v.a. in der Aufteilung des unternehmerischen Risikos auf zwei oder mehrere Partnerunternehmen und in der Nutzung der lokalen Marktkenntnis des Partnerunternehmens. Die Kombination der Stärken des eigenen Unternehmens mit den Stärken des Partnerunternehmens erlaubt die Realisierung von Synergieeffekten und Wettbewerbsvorteilen.

    4. Probleme: Zu den Problemen von Joint Ventures zählen v.a. wettbewerbsrechtliche Bestimmungen, der hohe Koordinationsaufwand, der Know-How-Abfluss sowie oft interkulturelle Probleme. Außerdem neigen Joint Ventures zur Instabilität. Dies zeigt sich in ihrer häufig begrenzten Lebensdauer.

  • [mbert moderiert] Hier sind eine Menge Artikel von "draußen" gepostet worden. Leider sind eine ganze Reihe davon nicht als solche gekennzeichnet worden. Es ist zwingend notwendig, dass Quellen genannt werden und zitierter Text auch als solcher deutlich gemacht wird. Wer das nicht tut, macht sich potentiell der Uhrheberrechtsverletzung schuldig und kann dafür abgemahnt werden. Alle, die hier geschrieben haben, bitte nehmt Euch Eure Beiträge noch einmal vor und fügt die fehlenden Quellenvermerke hinzu, falls Ihr das noch nicht getan habt.

    Ich möchte Euch auch darum bitten, zitierten Text leichter als solchen erkennbar zu machen. Hierzu benutzt bitte die Zitierfunktion. Wie das aussehen kann, hatte ich ja bereits hier beispielhaft gezeigt. Das macht für alle das Lesen einfacher und auch das Einordnen dessen, was wir von anderen lesen.

    Bitte kümmert Euch darum. Ich behalte mir vor, Beiträge zu verschieben, bei denen der Quellenvermerk bei Zitaten fehlt.

  • Quote from Bernhard,


    Nun bringen aber Investionen von Internationalen Autobauern, den Automobilbau in Russland wieder in schwung.
    Also sorgen auch andere Länder für Arbeit in Russland, und nicht nur Herr Putin

    Sorry Bernhard, Investitionen basieren meist auf der Vorarbeit der regierenden Partei im Land. Die Politiker schaffen eine Basis die eine Investition ermöglicht. Sind gewisse Voraussetzungen nicht gegeben wird sich auch niemand dazu entschliessen zu investieren.

    Diese Voraussetzungen wurden eben von Putin und Medwedew (Putins Sprachrohr) geschaffen.

  • Na die Russen stehen doch auf Maerchen, haben echt eine Menge guter davon. Eventuell ist das damit gemeint, der gute Onkel aus dem Westen oder halt Amerika, nur wir Deppen haben den Tiefgründigen"" Humor nicht erkannt ! :)

  • Na, ob da auch ein russischer Durchschnittsverdiener interviewed wurde?

    Auch russische Durchschnittsverdiener kaufen sich lieber einen-gebrauchten-VW als einen neuen Lada und Co! Nach wie vor kommen ehemalige Arbeitskollegen aus meiner "Moskauzeit" noch zu mir nach Deutschland um sich gebrauchte VW und Ford zu kaufen:Einhellige Begründung ist das ein gepflegter ca. 4-5 Jahre alter deutscher Gebrauchtwagen besser ist als ein neuer Lada!

    Gruß

    Martini


  • Auch russische Durchschnittsverdiener kaufen sich lieber einen-gebrauchten-VW als einen neuen Lada und Co! Nach wie vor kommen ehemalige Arbeitskollegen aus meiner "Moskauzeit" noch zu mir nach Deutschland um sich gebrauchte VW und Ford zu kaufen:Einhellige Begründung ist das ein gepflegter ca. 4-5 Jahre alter deutscher Gebrauchtwagen besser ist als ein neuer Lada!

    Gruß

    Martini

    Auch an der Polnisch / Ukrainischen Grenze stehen etliche dieser Kleintransporter mit Gebrauchtwagen aus Deutschland auf dem Hänger oder einfach nur PKW's mit Ueberführungskennzeichen.

    Ich denke aber das wenn Bernhard vom VW Händler sprach er dann einen Neuwagen Händler meinte.

    Ich kann jetzt nur von Donezk sprechen aber hier dominieren tatsächlich noch die Shiguli usw. das Strassenbild. Es sei denn man hält sich im Zentrum auf. Da sieht man dann die etwas grösseren Schlitten.

  • Natürlich werden mehr Gebrauchtwagen als Neuwagen gekauft. Übrigens ist das auch in Deutschland so.
    Bei den Neuzulassungen liegt Lada aber an der Spitze und ist gaz klar Marktführer. Der Marktanteil Ladas in Russland ist deutlich höher als der von VW hier in Deutschland. Einen richtig großen Schub gabs mit der Abwrackprämie.
    Qualitativ gesehen fahren die Wagen der Konkurrenz meist hinterher. Vielleicht schafft es ja Miteigentümer Renault den Liebchen wieder auf die Sprünge zu helfen. Bei Dacia funktionierts.

    http://www.nzz.ch/magazin/mobil/…1.11667893.html

    Quote

    Wer in Moskau ein Auto benützt, um vom Flughafen in die Innenstadt zu fahren, bekommt ein ziemlich falsches Bild davon vermittelt, was normalerweise über russische Strassen rollt. Grosse Limousinen und Geländewagen der deutschen Luxusklasse brausen dem Ankömmling eifrig um die Ohren. Was sich in der Metropole an PS, Protz und Status tummelt, spiegelt aber ganz und gar nicht den russischen Automarkt wider. Von den 34 Millionen Personenwagen, die Anfang 2011 immatrikuliert waren, sind nämlich 50,7 Prozent älter als 10-jährig; das Durchschnittsalter beträgt satte 13 Jahre. Die einheimische Marke Lada hat einen Anteil von 38,5 Prozent, während Autos ausländischer Marken 40 Prozent ausmachen.

    Die Autodichte beträgt 240 Fahrzeuge auf 1000 Einwohner – in der Schweiz ist der Wert doppelt so hoch. Somit ist das Wachstumspotenzial beträchtlich. Gegenüber dem Vorjahr soll die inländische Autoproduktion 2011 von 1,2 auf 1,7 Millionen Fahrzeuge wachsen. Bei den Verkaufszahlen wird eine Zunahme von 1,91 auf 2,35 Millionen erwartet.
    Engagement seit 1998

    Nach Lada (23,6 Prozent) und Chevrolet (6,6 Prozent) ist Renault mit 6 Prozent Marktanteil derzeit die Nummer drei bei den Autoverkäufen in Russland. Die Allianz zwischen Renault, Nissan und Awtowaz kommt auf einen Marktanteil von 34,4 Prozent. Bis 2016 strebt Renault einen Anteil von 8 Prozent der eigenen Marke und einen von 40 Prozent der gesamten Allianz an.

    Quote

    «Brand-Revival» für Lada

    Awtowaz-Chef Igor Komarow nennt es den Beginn einer neuen Ära. Gebaut werde die modernste Auto-Produktionsanlage Russlands. Im Gespräch gibt er sich sehr offen. Es gehe vor allem darum, die Probleme, die Lada mit der Effizienz und Qualität habe, zu lösen. Durch die modernen Produktionssysteme von Renault und Nissan werde das möglich. «Russen lieben nach wie vor russische Autos.» Die Marke Lada müsse aber modernisiert werden, damit sie eine Zukunft habe. Komarow nennt es «Brand-Revival». Derzeit fehlen noch 1200 Ingenieure für das ambitionierte Programm. Drei Jahre seien nötig, um Lada auf eine konkurrenzfähige Qualitätsstufe zu bringen. Durch die Modernisierung bestehe auch die Chance für ein Comeback von Lada in Westeuropa.

    :lol:

  • Für gute Autos hat der kleine Geheimagent also noch nicht gesorgt :brueller:


    Wieso mein Freund Mbert, dafür sorgen doch seine Unterdrückten selber....... :roflmao: :brueller: :brueller: :brueller:




    ......und dafür kann aber mein Putin nun wirklich nichts ! Zitat eines Freundes aus Moskau : " Der Russe als Autofahrer ist ein Zombie ......"

    Aber Typisch Deutsche Sache :rotfl: Definition einer Gesellschaft und Wert über des Deutschen Liebsten Kind , dem Auto ! :brueller:

  • Auch russische Durchschnittsverdiener kaufen sich lieber einen-gebrauchten-VW als einen neuen Lada und Co! Nach wie vor kommen ehemalige Arbeitskollegen aus meiner "Moskauzeit" noch zu mir nach Deutschland um sich gebrauchte VW und Ford zu kaufen:Einhellige Begründung ist das ein gepflegter ca. 4-5 Jahre alter deutscher Gebrauchtwagen besser ist als ein neuer Lada!

    Gruß

    Martini

    Hiermit , hast Du vollkommen recht ! Der Durchschnittsverdiener in Russland geht die Sache , rein Praktisch an ! Und ja Lada und Co haben etwas die Zeit verschlafen. Da ist ein gebrauchter VW immer noch ne bessere Alternative.
    Bin mir aber sicher, das wird auch noch sich ändern ! Gab ja zuvor wichtigere Dinge als sofort sich NUR um die Autoproduktion zu kümmern !

    Und Todgesagte Leben bekanntlich immer länger. Siehe Beispiel Skoda, Dacia usw........Nach der Wende wollte die auch keiner hier im Osten und siehe da mit Weiterentwicklungen und kompletten Neuen Modellen machen diese nun ordentlich Ballet.

    Genau , das macht auch das olle Schlitzohr Putin...........

  • St. Petersburg - (Polskaweb)Mit einem Tiger im Arm hat man ihn schon gesehen, auf dem Pilotensitz eines Kampfjets und auf dem Rücken von Elefanten, aber jetzt zeigte sich der, auf der Forbes Liste der einflussreichsten Menschen der Welt an vierter Stelle rangierende, russische Premier Wladimir Putin auch am Steuer eines Formel1 Boliden der Marke Renault, exakt dem gleichen Auto in dem der Pole Robert Kubica am Sonntag in Brasilien den neunten Platz einfuhr. Sogar mit bis zu 240 Stundenkilometern soll Wladimirowitsch am Rande einer Veranstaltung in der Nähe von St. Petersburg unterwegs gewesen sein.





    Queulle Polskaweb.News


  • Jubel, jubel wann wird Herr P. denn endlich Mister Universum?
    Die Jungs hier haben so ihre Zweifel, ob die ganze Show immer so war wie die Putin-Fans es gerne hätten: Link1
    oder Link2

    Da gab es doch vor Jahren mal so eine Werbung wo die beiden Rennfahrer auf der Tribüne sitzen und per Joystick ihre Boliden steuern :phat:

    Ach ich glaub schon, dass jeder halbwegs normale Mensch so einen modernen Rennwagen steuern kann. Aber wozu so eine Theater?

  • Ihr seid doch noch nur neidisch weil Merkel mit ihrem Hintern erst gar nicht in so einen Boliden reinpassen würde :D

  • Quote

    Minuteman: "Da ist nix Kontroverses dran, es sei denn man biegt sich das so hin.
    Schon kurz nach dem 2.Weltkrieg hat man erkannt das bei einer militärischen Auseinandersetzung nicht mehr in breiten Fronten gekämpft wird, sondern das sich die Kämpfe vor allem im urbanen terrains (MOUT) konzentrieren und entscheidend sind.
    Die Militärs haben darauf reagiert und die Waffenhersteller sind den neuen Anforderungen gefolgt. Das sich aber große Kampfpanzer in engen Gassen und Städten nicht sonderlich wohlfühlen, weil sie eben da am verwundbarsten sind, dürfte auch klar sein.
    Deswegen ist eine Weiterentwickling, nicht nur beim Leopard absolut nix neues."

    Generell kann man jeden Sachverhalt in Richtung seiner Argumentation biegen. :phat:

    Ich glaube, wir reden von 2 unterschiedlichen Dingen. Mir ging es nicht um die selbstverständliche Modifikation von Panzern, sondern um den Zeitpunkt der Lieferung.

    Solche Panzer werden von Nationen wie die U.S.A z.B im Irakkrieg gebraucht > Besserer Bodenschutz gegen Strassen-Minen und Räumung von mit Sprengstoff präparierten PKWs in Großstädten usw.

    Saudie Arabien ist aber nicht in einen Präventionskrieg im Ausland verwickelt und/oder befindet sich dort im Stadtkampf!

    Rein von seiner militärischen Ausrichtung, was momentan eigentlich nur die Landessicherung sein kann, machen solche Panzer keinen Sinn.
    Außer man sieht die Gefahr von Aufständen und Revolutionen in der eigenen Bevölkerung - solche Aufstände/Revolten gehen gewöhnlich von den Großstädten aus.

    Und zufällig fällt die Lieferung gerade in den Zeitraum, in dem der halbe Nahe Osten/Nordafrika brennt und sich das Volk gegen ihre alten Regierungen erhebt. Das wären für mich zu viele Zufälle. :hmm: :lamp:

    Und das ist meiner Ansicht nach genau die Kontroverse.

    "Übertriebene Toleranz ist ein Beweis des Misstrauens gegen das eigene Ideal"
    Friedrich Nietzsche

  • Generell kann man jeden Sachverhalt in Richtung seiner Argumentation biegen. :phat:

    Jo, sie muß halt dann bloß den Gegenargumenten standhalten :phat:

    Ich glaube, wir reden von 2 unterschiedlichen Dingen. Mir ging es nicht um die selbstverständliche Modifikation von Panzern, sondern um den Zeitpunkt der Lieferung.

    Ja, erkannt!

    Rein von seiner militärischen Ausrichtung, was momentan eigentlich nur die Landessicherung sein kann, machen solche Panzer keinen Sinn.
    Außer man sieht die Gefahr von Aufständen und Revolutionen in der eigenen Bevölkerung - solche Aufstände/Revolten gehen gewöhnlich von den Großstädten aus.

    Naja, man braucht eigentlich bloß die Schaufel vorne abbauen und hat dann wieder einen ganz normalen Panzer, der auch zur Landesverteidigung oder dafür ein anderes Land zu überfallen taugt.
    Gerade für so Staaten wie Saudi Arabien eignet sich so eine Modifikation, da hier die Gestzgebebung den Einsatz des Militärs gegen Aufstände im Lande durch Zivilbevölkerung oder Rebellen erlaubt.
    In Deutschland geht das bekanntermaßen nicht, daß man einfach einen Kampfpanzer so modifiziert und bei Demos einsetzt. Hier müssen halt speziell gekennzeichnete Fahrzeuge her. Auch die (Bundes)-Polizei hat ja gepanzerte Fahrzeuge. Allerdings sind die halt speziell als Fahrzeuge der Polizei gekennzechnet und tragen keine so marterialistische Bewaffnung.

    Und zufällig fällt die Lieferung gerade in den Zeitraum, in dem der halbe Nahe Osten/Nordafrika brennt und sich das Volk gegen ihre alten Regierungen erhebt. Das wären für mich zu viele Zufälle.

    Hier wäre es mal interessant wieviele solcher Panzer gekauft wurden, und vor allem wann die bestellt wurden.
    Die Aufstände begannen Anfang des Jahres 2011. Ich weiß ja jetzt nicht wie die Lieferzeiten von Krauss-Maffei für ein Kontingent Leo's sind!