• das ist mir ein neues Thema wert.

    🥇(😉)

    Rückschlag für Europas Superdrohne – Frankreich steigt aus Projekt aus
    Ein weiteres europäisches Vorzeigeprojekt mit Problemen: Frankreich will sich nicht mehr an der sogenannten Eurodrohne beteiligen. Zurückbleiben Deutschland,…
    www.msn.com

    „…Vereinfacht ausgedrückt soll die Eurodrohne „lange über feindlichem Gebiet kreisen, alles sehen und abhören und Ziele finden – und bei Bedarf präzise zuschlagen“...“ 🫨 🥱

  • Sky Sentinel

    Hallo,

    Sky Sentinel ist ein modernes KI-gesteuertes Abwehrsystem gegen Drohnen aus der Ukraine. Montiert wird es auf einem Geschützturm. Es erkennt, verfolgt und schießt Drohnen oder Raketen selbstständig ab. Dabei soll es auch Ziele mit hoher Geschwindigkeit treffen (bis ca. 800 km/h) können. Jetzt werden diese schweren Maschinengewehre großflächig installiert. Die Operatoren können in der Ukraine von überall aus dann den Feuerbefehl gegen Drohnen und sogar Drohnenschwärme geben. Es wird geraunt, dass die Effektivität äußerst hoch sein soll.

    Es gibt in den Netzwerken dazu ganz aktuelle Infos. Ich setze hier aber bewusst einen älteren Link, wo noch Geld für die Entwicklung und Produktion gesammelt wurde:

    Die Ukraine geht einfache und unorthodoxe Wege - wirksam und kostengünstig muss es sein (mein Link oben gibt da einen Anhalt). Naja, dazu kommt der Wunsch, dass alles möglichst gestern schon einsetzbar sein soll. Die Eurodrohne dagegen kostet Unsummen, kommt seit Jahren nicht aus den Puschen und ist heute selbstverständlich für das vollkommen veränderte Schlachtfeld veraltet.

    Wir sollten besser schnell und viel lernen.

    Gruß nobody

    Edited 4 times, last by nobody (April 11, 2026 at 11:57 PM).

  • Moderne Kriegsführung

    Hallo,

    Frontline / Ben Patton. Der Filmemacher, ein Enkel von genau dem General Patton, ist in der Ukraine unterwegs. Er berichtet in etwa und übersetzt dies:

    • Ich habe mit meinem Team eines der ukrainischen Kommando- und Kontrollzentren besucht. ... Es war sicher, 30 oder 40 Meilen von der Front entfernt. Man geht hinein, und es sieht aus wie der NewYork Airport mal 10. 100 Fuß nur LED-Displays mit Echtzeitstatistiken: Panzer oder Motorrad, verwundet oder getötet, Nordkoreaner oder Russe, Kalaschnikow oder sonstiges. Und Echtzeitvideos von jedem Schlag oder jeder Tötung. Das gesamte Land ist total synchronisiert. Dieses System ist außergewöhnlich, jeder weiß in Echtzeit, was im ganzen Land passiert.
    • Links zu seinem Video: https://www.instagram.com/reel/DW891YSDjcZ/
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    Das haben doch alle Armeen der Welt !??? Die Bundeswehr hat auch lastwagenweise Laptops aufzubieten, ist klar. Das Entscheidende sind allerdings die Infos, welche reinkommen. Ohne diese ist das alles nur Augenwischerei.

    Ein Lagezentrum muss ein möglichst vollständiges und aktuelles Lagebild haben, um zu verstehen, was passiert, wer ist beteiligt, was kann auf einen zukommen und welche Optionen es gibt. Die Infos können durch eigene Einheiten, Aufklärung am Boden, aus der Luft, sogar per Satellit reinkommen. Ich setze hier schon den Schwerpunkt Richtung Gegner, denn das scheint mir der wichtige Aspekt zu sein - bekannte oder vermutete Positionen gegnerischer Kräfte, Fähigkeiten, Bewaffnung und Absichten plus aktuelle Bewegungen und Aktivitäten. Ich vermute mal ganz stark, dass die Bundeswehr mit Satellitenbildern, Drohnenaufklärung und Funk- und sonstigen Kommunikationsmitschnitten größere Probleme haben könnte.

    Gruß nobody

    +++++++++++++++++++

    Die Bundeswehr hat die Satelliten der sogenannten SAR-Lupe. Die sollen ordentlich sein. Allerdings hört man augenblicklich nichts von einem Ausbau des Systems.

    Edited 7 times, last by nobody (April 12, 2026 at 5:14 PM).

  • Digitaler Kampf: Ein Experte erklärte, wie „Augmented Reality“ das militärische Management verändert.

    Original Ukrainisch

    Бій у цифрі: експерт розповів, як «розширена реальність» змінює військове управління

    • mein Zusatz: Ich gestehe. Nur die Hälfte von obig verlinktem Artikel kann ich mir vorstellen. Tja, bin mit all diesen Dingen aufgewachsen; sollte zumindest etwas verstehen ... aber nein.

    Edited 2 times, last by nobody (April 13, 2026 at 9:13 AM).

  • Nicht unbedingt. Es ist auch genauso gut möglich, dass auf dem Schlachtfeld der Zukunft primär Drohnen gegen Drohnen kämpfen. Und damit sind nicht nur fliegende Drohnen, sondern auch erdgebundene Drohnen auf Beinen, Ketten oder Rädern gemeint. Es gibt ja mehr als genug Science Fiction Filme, welche durchaus als Blaupause dienen können.

    Was mich an dieser Vorstellung massivst irritiert: Die Wahrscheinlichkeit, dass Kriege ausbrechen, wird unter diesen Vorraussetzungen ungleich höher. Schließlich werden ja nur noch wenige Menschen sterben. Dafür aber viele Drohnen, und natürlich auch Infrastruktur, zerstört werden.

  • was wird also sein? Unsummen werden für Aufrüstung ausgegeben werden, und diese muss ja immer auf dem neuesten Stand oder darüber liegen, wenn man gewinnen oder „nur“ Abschrecken will, Unmengen von Strom für das Betreiben von KI usw. Und - da bin ich anderer Meinung - Menschen werden weiter sterben evtl. sogar noch mehr, denn was will ein kriegslüsterner Staat erreichen? - Grund und Boden erobern und die eigenen Leute dort installieren. Es wird weiter Machthaber geben, die die Weltherrschaft anstreben, möglich wäre das mit der kommenden Technik. Da wäre es evtl. noch von Vorteil, wenn ein Staat schon mal keine seltenen Erden - Bodenschätze etc.(mehr) hat. Es werden also Bomben fallen. Oder schlimmer noch - „Giftbomben“werden eingesetzt. Aber nun soll es gut sein, mit diesen Orakeln. Wir kreieren gerade unseren eigenen Film.

  • Selenskyj: Ukrainische Roboter nehmen russische Stellung ein

    Selenskyj: Ukrainische Roboter nehmen russische Stellung ein | News zum Ukraine-Krieg
    Der russischen Armee gelingt ein neuer Vorstoß auf ukrainisches Gebiet. Der ukrainische Außenminister hebt die Reisewarnung für Ungarn auf. Alle Entwicklungen…
    www.t-online.de


    Was mich an dieser Vorstellung massivst irritiert: Die Wahrscheinlichkeit, dass Kriege ausbrechen, wird unter diesen Vorraussetzungen ungleich höher. Schließlich werden ja nur noch wenige Menschen sterben. Dafür aber viele Drohnen, und natürlich auch Infrastruktur, zerstört werden.

    Ja, die Schwelle wird beim potentiellen Angreifer niedriger. Auf der anderen Seite kann eine Verteidigung mit weniger Soldaten möglich werden. Zumindest kann ein Vormarsch gestoppt, eigenes Gebiet mit weniger Verlusten gehalten werden. Die Ukrainer machen es vor.

    Die Rückeroberung des eigenen Gebietes wird wohl effektiv nur mit dem Einsatz von Mengen an eigenen Kräften und hohen Verlusten gelingen. Die Diskussion über Aufgeben von Regionen versus Opfern eigener Leute bleibt. An der Schrecklichkeit von Krieg und den Auswirkungen wird sich im Kern nichts ändern. Den sauberen Krieg gibt es nicht. (Bitte entschuldigt die oberflächliche Formulierung. Ihr werdet es richtig einordnen.)

    Edited 5 times, last by nobody (April 14, 2026 at 10:15 AM).