Hmm..
Die letzten Jahre waren wirklich heftig. Wir nutzen normalerweise immer Dohorusk für die Ausreise.
Habe wirklich jedes Szenario versucht..
- wir waren morgens um 2 Uhr an der Grenze - Kilometerlange Schlange.
Die tollste Ansage war dann: "Bis vor 2 Stunden war hier noch nichts los..."
ALso das nächste Jahr um 22 Uhr an der Grenze - Kilometerlange Schlange
Mal war es ein gescheiterter Schmuggelversuch, der angeblich die Grenze lahmlegte, mal war es der altbekannte Schichtwechsel...
Wir sind dann immer auf den kleinen Grenzübergang Ustyluh ausgewichen. Hier kämpft man zwar mit den üblichen "löcherhüpfern" aber es geht voran.. Die letzten Wartezeiten waren 5 und 8 Stunden..
Bei der EInfahrt ist es eher unproblematisch.. Kurz nach Sonnenaufgang richtung Ukraine gefühlte 10 Minuten Wartezeit..
**** UPDATE *****
Bei der Reise in die Ukraine am 09.07.2016 gegen 07:00 Uhr fiel uns - wie eigentlich jedes mal - auf, dass die Schlange bei der Ausreise aus der Ukraine eigentlich gar nicht vorhanden war.. Ursprünglich hatten wir das auf die Uhrzeit geschoben.. aber nun fassten wir den Entschluss, den Wochentag dafür verantwortlich zu machen und für die Ausreise den Samstag zu nutzen.
Normalerweise hatten wir aufgrund der Tatsache, dass wir Montags immer direkt wieder Arbeiten gehen davon Abstand genommen, heimwärts am Samstag die Grenze zu überqueren.
Nun also fuhren wir Samstag früh um 3:30 Uhr Richtung Grenze (Dohorusk)... ein mulmiges Gefühl im Bauch ob nicht wieder stundenlanges Warten vor uns haben...
Ankunft an der Grenze war dann 6:30 Uhr... und es war - bis auf die üblichen 20 KM LKW-Stau keine PKW´s vor der eigentlichen Grenzstation.
Die Abfertigung auf Ukrainischer Seite war recht zügig.. aber auch Chaotisch. Die Ukrainischen Landsmänner wirkten auf mich Nervöser als sonst.. kurze Sprinteinlagen zu den Fahrzeugen mit Lückenhüpfen vor den Passhäuschen war ich so nicht gewohnt.
Anschliessend ging es dann Pichtung Polen... Der Ukrainische "Schluss-Posten" fragte uns, ob wir EU-Pässe besitzen würden.. wir könnten dann die rechte Spur nutzen...
Also in der rechten EU-Spur gemütlich an den gefühlt hunderten Ukrainischen PKW´s vorbeigefahren..
An der Polnischen Grenze dann nur 5 PKW´s aus Deutschland vor uns.. Kurze Kontrolle der Pässe... Und die Einzige Frage der etwas kurz angebundenen Grenzdame war.. "Diesel?"
Und dann wurden wir nach sage und schreibe nur 1h 20 Minuten auf die EU losgelassen...
Fazit:
- Freitags katastrophal, viele Privatreisen in die EU
- Samstag früh: Beste Aussichten auf eine schnelle Durchreise
- Sonntag ganztags ebenfalls katastrophal... (Rückreise?)
Aufgefallen sind uns die kurzen Warteschlangen Samstag früh schon sehr oft...sollte also relativ beständig sein...