Posts by OliHH
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Na klar, Rene. Meine Frau ist bestimmt so dämlich und sagt in der Situation was falsches. (Vorsicht, Ironie...!)
Und die vielen anderen Leute, bei denen wir beobachtet haben, dass sie massive Probleme hatten, reingelassen zu werden sind auch alle dämlich...(?)Meine Vermutung ist ganz einfach: Der hat kurz in seinem PC nachgeschaut, ob es am gleichen oder am nächsten Tag Flüge gibt, die auf die gleichen Namen gebucht worden sind. Da meine Frau mit Tochter reiste (sprich, er musste nach einer Kombination von zwei Namen suchen) ist die Zuordnung ja sehr einfach.
Uns war dieses Risiko vorher natürlich bewusst. Aber gerade wegen der 3jährigen Tochter kam eben nichts anderes in Frage. Bis wir in Warschau waren, waren wir ja bereits alles in allem 18 Stunden unterwegs. (Zug nach Kiew, Taxi an den Flughafen, warten, einchecken, warten, fliegen, etc.) Da kam eine Weiterreise mit dem Auto von Warschau aus nicht in Frage. Nicht, daß es die Tochter nicht überlebt hätte... wir hatten eher Zweifel, daß wir Beide es überleben...
Daher hatten wir für die Situation, dass der Weiterflug entdeckt wird natürlich auch schon eine Strategie ausgearbeitet, wie meine Frau darauf reagieren würde. Genau so hat sie dann reagiert und es hat letztendlich auch funktioniert.
Es bleibt einfach die Tatsache, dass
a) neuerdings auf der Homepage der Botschaft in Kiew ein fettes, rotes Ausrufezeichen zu dem Thema "Missbrauch" von Touristen-Visa für andere Länder erstrahlt
b) Wir beobachtet haben, dass etliche Leute immense Probleme hatten, vom Zoll durchgewunken zu werden und teilweise sogar "zurückgestellt" wurden.QuoteZumal mehr und mehr meiner Bekannten aus Donezk Europareisen über Polen und Tschechien unternehmen.
Eben.
Merkst Du was?
Immer mehr machen das. Meinst Du im Ernst, die fahren eine sehr restriktive Visa-Politik in Kiew und gucken dann gleichzeitig seelenruhig zu, wie Alle das umgehen indem sie sich Touristenvisa für Polen oder Tschechien holen?
Ganz dicht machen die das nicht. Können sie auch gar nicht. Aber ich denke, es reicht, wenn sie zukünftig sehr streng handhaben und ab und zu mal jemand zurückschicken. Das spricht sich (dank solchen Foren wie diesem hier) ja recht schnell rum. Und dann überlegt man es sich eben zweimal, ob man viel Geld ausgibt, für Reiseagentur, Hotelbuchung, Flüge, etc. wenn das Risiko doch nennenswert ist, dass man an der Grenze wieder zurückgeschickt wird. Und ja - die Zöllner dürften das. So viel Handlungsspielraum haben die, daß die auch Jemanden abweisen dürfen, selbst wenn er ein gültiges Visum hat. -
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@ Oli, ich gehe jetzt einfach mal davon aus das ihr zusammen in deinem PKW über die Grenze seid. Sie, ukrainerin, sitzt mit Schengenvisum PL sitzt mit deutschem Mann im deutschen Auto. Das in DE registrierte Fahrzeug allein lässt darauf schliessen dass das Reiseziel Deutschland und eben nicht Polen ist. Selbstverständlich kommen da Fragen auf. Man kann natürlich nicht versuchen das System mit diesem Trick zu umgehen und dann die eigentlichen Absichten so offensichtlich preisgeben.
@ Rene, da gehst Du leider komplett vom Falschen aus. Wir waren mit dem Flieger unterwegs.
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Meine hatte 3 mal in der Woche 2,5std Unterricht. Der Kurs ging über 4 Monate. Prüfung dann in Kiew.Und wie viel hat sie täglich selbständig gelernt? (Vokabeln pauken, Hausaufgaben, etc.)
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Meine Frau nimmt 4x in der Woche Deutschunterricht und lernt täglich ca. 2 Stunden. Mehr ist kaum möglich, wegen der kleinen Tochter. Sie hat eben bei Null (Deutschkenntnissen) gestartet, da geht das nicht mal eben so von jetzt auf gleich.
Wie lange haben eure Frauen denn gebraucht, bis sie fit waren für den Test?
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Jetzt bin ich aber sehr überrascht.
In diesem Dokument: http://www.kiew.diplo.de/contentblob/91…ttennachzug.pdf steht:Bei Antragstellung sind folgende U n t e r l a g e n vorzulegen:
{...}
Nachweis über Grundkenntnisse der deutschen Sprache: grundsätzlich nachzuweisen durch das Zertifikat „Start Deutsch1“ des Goethe Instituts (im Original mit zwei Kopien). Näheres hierzu entnehmen Sie bitte dem Merkblatt „Deutschkenntnisse beim Ehegattennachzug“.
{...}Es werden nur v o l l s t ä n d i g e Anträge angenommen, weil nur so eine ordnungsgemäße Prüfung des Antrags möglich ist.
Für mich bedeutet das relativ eindeutig, bevor nicht der A1 Test vorliegt, nehmen die in Kiew auch nicht den Antrag zur FZF entgegen. Oder verstehe ich was falsch?
Zum ukrainischen Kindsvater: Für ukrainische Verhältnisse schwimmt der im Geld. (Ich glaube, selbst für deutsche Verhältnisse) Finanzielle Forderungen von seiner Seite sind nahezu ausgeschlossen. Und das wichtigste Dokument (Das Kind darf für unbegrenzte Zeit in D leben) haben wir ja bereits. -
Der neue Pass ist schon in Arbeit... Bis wir das Besuchsvisum beantragen, hat sie schon den Neuen.
Aber gut zu hören, daß das Eine nix mit dem Anderen zu tun hat.

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Ich will mich hier kurz auch einbringen...
... wir sind diesen Weg im März gegangen. (Touristenvisum Polen)
Und: Wir haben es gerade so, mit Hängen und Würgen, über die Grenze geschafft. Der Zöllner hatte verflixt viele Fragen...
Unser Trumpf war meine Frau. Sie erkannte sofort, daß der Zöllner die Sache durchschaut hatte und schenkte ihm
mehr oder weniger reinen Wein ein. Ich bin zimelich fest überzeugt, hätte sie versucht ihm das Blaue vom Himmel zu
erzählen, sie hätte an der Grenze wieder umdrehen dürfen.Wer derzeit auf die Seite der deutschen Botschaft in Kiew geht, der sieht neuerdings rechts unten ein großes Ausrufezeichen.
Dort steht ein Text, der genau dieses Thema behandelt. (Touristenvisum für ein anderes Schengen-Land)Es deutet Alles darauf hin, daß derzeit diesem Weg stark entgegengearbeitet werden soll. Und das wird gemacht, indem der Zoll
in Polen bei der Einreise sehr genau zu prüfen versucht, wer da ins Land möchte und warum. Wir haben - während wir über eine
Stunde in der Schlange standen - etliche Fälle beobachten können, wo es endlose Diskussionen gab und auch ein paar Leute gesehen,
die nicht "durch" durften. Keine Ahnung, was mit denen später noch passiert ist.Ob es mittlerweile auch schwieriger ist, überhaupt ein Touristenvisum zu erhalten, weiss ich nicht.
Ich glaube, dieser Weg nach D von der Ukraine ist in absehbarer Zeit "dicht". Sprich, das Verhältnis von finanziellem Aufwand und Risiko, daß es dann doch scheitert (sei es beim Visum oder in Polen am Zoll) wird sich stark verschlechtern.
Im Grund nix anderes, als früher die Blitzheirat in Holland (oder wo war das nochmal gleich?)
Ne Weile lang ging es, dann wurde es dicht gemacht. -
Hallo krissa,
danke für die raketenschnelle Antwort.

Die Kleine hab ich noch nicht adoptiert (ist wohl ein recht komplizierter und langwieriger Prozess in der UA, das wollen wir in 1-2 Jahren angehen)
aber alle notwendigen Erlaubnisse vom Kindsvater liegen vor und er ist auch sehr kooperativ. Sprich, wenn wir eine Unterschrift benötigen, dann
erhalten wir die auch.Ich denke halt, Kiew schätzt die Rückkehrwilligkeit nicht gerade hoch ein... (Wobei es ja völliger Schwachsinn wäre, sich auf Dauer illegal in D
aufzuhalten, wenn man das mit ein bißchen Wartezeit auch legal haben kann)
Meine Holde ist derzeit noch im Mutterschaftsurlaub, der endet im Juni. Danach arbeitet sie zwar wieder (*räusper* auf dem Papier zumindest)
aber es dürfte Kiew klar sein, daß die Wahl zwischen einem Leben in der UA inkl. arbeiten und einem Leben in D ohne arbeiten wohl nicht
sehr schwer wäre...Als meine Frau letztes Jahr in Kiew war für den ersten Versuch, ein Besuchsvisum zu erhalten (sie wurde damals nach 5 Min. wieder heimgeschickt,
zum Glück ohne Stempel im Pass) hat sie die Situation erlebt, daß ein Mann aus der UA (verheiratet mit einer Frau aus D) ein Visum wollte und am
Schalter eiskalt ins Gesicht gesagt bekommen hat, es sei sowieso eine Scheinehe und er solle sich trollen. (So in etwa)Mir ist klar, daß ich ein Recht auf die FZF habe. (Wäre ja auch noch schöner...!)
Die Frage ist halt ggfs. die Bearbeitungszeit. Die scheint ja irgendwo zwischen 3 und 12 Wochen zu schwanken... Ich überlege halt, ob so ein Stempel
im Pass die Bearbeitungszeit nicht ungünstig beeinflusst. -
Hallo zusammen,
ich muss ja zugeben, daß ich das Forum hier gnadenlos missbrauche, indem ich immer nur auftauche, wenn ich eine Frage
hab. Asche über mein Haupt.
Die Kehrseite ist, daß ja auch andere Menschen meine Fragen lesen können und werden und somit eventuell auch ihre Fragen
in der Zukunft beantwortet werden.Meine Ehefrau (die ich im April in der UA geheiratet habe) lernt derzeit für den A1 Test. Wenn der durch ist, wird die FZF beantragt.
Jetzt fänden wir es
a) nett
b) sinnvoll
wenn sie vor dem A1 Test mal noch 3,4 oder lieber 8
Wochen auf Besuch kommen würde. Inklusive Töchterlein, jetzt 3 Jahre alt.Meine Fragen sind:
Wie stehen die Chancen für eine Ehefrau, ein Besuchsvisum zu erhalten, damit sie ihren Ehemann besuchen kann. (Fast schon sarkastisch, die Frage)
Angenommen, der Antrag wird abgelehnt und sie erhält so einen Abgelehnt-Stempel im Pass. Hat das negative Auswirkungen auf die FZF?Wäre super, eure Meinungen und Erfahrungen zu hören.
Liebe Grüße,
Oli -
Man möge es mir nachsehen, aber vor mir werden Ratschläge, wer wann wen heiraten sollte und wann nicht, von quasi Fremden in einem Internetforum eher mit etwas Skepsis betrachtet. In beide Richtungen.
Niemand kann im Voraus beurteilen, ob eine Ehe gut geht, oder nicht. Schon gar nicht Menschen, die völlig aussen stehend sind.
Ich nehme ja Ratschläge dankbar entgegen, die eventuell darauf ausgerichtet sind, mich davor zu schützen, daß ich eine Enttäuschung erlebe. Aber hier liegt der Fall wohl doch etwas anders. Ich hatte nämlich sowieso vor, sie zu fragen. Von Spielball kann also nicht die Rede sein. Wir haben das Thema auch von Beginn an angeschnitten. Wir wollen das Beide. Nur gab es eben noch nicht die offizielle Frage von mir. Und - so viel habe ich herausgehört - für sie ist es richtig und wichtig, daß ich sie frage.Wie man sich nun kennen sollte, bevor man heiratet... Naja. Sagen wir mal so. Die Scheidungsraten in Deutschland sprechen ja nicht unbedingt dafür, daß wir Deutsche wirklich gut wüssten, wie Ehen funktionieren. Ferner ist es statistisch erwiesen, daß Ehen, die aus langjährigen Beziehungen mit vorherigem Zusammenleben sich ergeben, prozentual öfter geschieden werden, als Ehen, bei denen die Partner vorher nicht zusammen gewohnt haben.
Trotzdem danke.

Und von mir natürlich auch noch - verspätet - herzlichen Glückwunsch, lieber IBN, daß bei euch Alles geklappt hat und Du Deine Holde nun bei Dir hast.

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Würdest Du an meiner Stelle den Eiltermin für ein zweites Interview wahrnehmen?
Jep, die Frage aller Fragen...

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So, heute hatte meine Elena also ihren Termin bei der deutschen Botschaft in Kiew.
Es war ein kurzes Schauspiel.
Die sehr unfreundliche Dame am Schalter guckte sich kurz alle Unterlagen durch (wir hatten wirklich Alles zusammen und noch von einer Visa-Agentur querprüfen lassen) und meinte dann, auf den Protokollen zu unserem Schriftwechsel (E-Mail, SMS, Skype) würde nicht klar hervorgehen, mit wem sie (Elena) da überhaupt kommuniziert hätte.(!!) Dazu sei auch noch angemerkt, daß eine handschriftliche Einladung von mir dabei war, in der ich auf genau diese Unterlagen im Anhang hinweise.
Ferner hatte Elena eine Kopie von meinem Reisepass dabei (wohlgemerkt von jeder einzelnen Seite) mit dem Stempel, der belegt hat, daß ich im Oktober in der Ukraine war. Hier hat die "Dame" in der Botschaft wohl entweder bezweifelt, daß es echt wäre, oder aber sie konnte den Stempel nicht entziffern, daß konnte ich im anschließenden Skype-Gespräch mit Elena nicht ganz verstehen.Nach dem kurzen Durchgucken der Unterlagen meinte die Dame dann, Elena solle es lieber lassen. Die Chancen wären bei 10%, daß sie ein Visum bekommt und wenn sie es lässt, hat sie keinen Stempel im Reisepass, der den Versuch dokumentieren würde.
Nach 10 Minuten war das Gespräch beendet.Elena ist 11 Stunden mit dem Zug nach Kiew gefahren. Und fährt gerade wieder zurück.
Da ist man einfach nur sprachlos.
Die Agentur, die uns geholfen hat ist auch aus allen Wolken gefallen. Wie gesagt, die hatten sämtliche Unterlagen vorab geprüft.
Das Beste: Elena sagte der "Dame", sie könne die Protokolle in der gewünschten Form innerhalb von 15 Minuten besorgen. Das hat die "Dame" aber ohne Begründung abgelehnt. Sie hat jedoch erwähnt, wir könnten vor dem geplanten Reisetermin noch einen Eiltermin für ein zweites Interview wahrnehmen. Die Kosten lägen so bei 130 Euro...
Es scheint mir sehr wahrscheinlich daß die "offiziellen" Gründe (Protokolle der Kommunikation nicht in der gewünschten Form) nur vorgeschoben war. Vermutlich ist das Jahreskontigent an Visas einfach schon verpulvert.
Kaum zu glauben. Da rackert man sich einen ganzen Monat ab, organisiert Dokumente stapelweise und wird dann innerhalb von 10 Minuten abgefertigt.
Jetzt haben wir bis Morgen (Dienstag) Zeit zu überlegen, ob wir so einen Eiltermin haben wollen...
Ich habe da allerdings so meine Zweifel, ob ein zweiter Anlauf sehr viel erfolgsversprechender wäre.Naja, ich fliege jedenfalls am 30. Dezember zu ihr und bleibe wie geplant bis zum 9. Januar. Eigentlich wäre sie dann mit mir zusammen zurückgeflogen und am 18. Januar wieder zurück. Aber scheinbar ist der deutsche Staat damit überfordert, ganze 9 Tage lang etwas Gastfreundschaft zu zeigen.

Plan B wird somit sehr viel wahrscheinlicher.
Dazu muss ich dann Elena bei meinem nächsten Besuch mal ein ganz bestimmte Frage stellen...
Da kommt einem schon die Galle hoch. Ein Glück war ich nicht dabei, ich hätte mich bestimmt ein klein wenig im Ton vergriffen...
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Hallo zusammen,
ich möchte gegen Ende Dezember wieder nach Melitopol. Diesmal würde ich gern mit dem Zug fahren. Entweder von Kiew, oder von Dnepro aus, je nachdem, welchen Flug ich mir raussuche.
Wie bucht ihr denn die Zugtickets immer? Macht ihr das selbst von Deutschland aus? Elena und ich sind da seit ein paar Tagen dran und langsam fast am Verzweifeln...
Falls da Jemand einen Link hat, wäre ich echt dankbar. -
Wir wissen bereits, daß es viel schwieriger wird mit der Tochter. Aber die Tochter ist 2,5 Jahre alt, da ist es nicht so einfach, die mal eben für 3 Wochen allein zu lassen...
QuoteMöchte aber eines zu Bedenken geben. Du hast sie bis jetzt erst ein mal besucht. Das sie jetzt zu Höchstform aufläuft, mit der Aussicht, mit ihrer Prinzessin einen Besuch in die große weite Welt zu unternehmen, ist auch klar. Nur beachte auch bitte wie tief der Fall ist, wenn das Visa abgelehnt wird.
Daß sie jetzt zu Höchstform aufläuft kann man so nicht sagen. Es geht noch etwas mehr von mir aus, als von ihr. (Was nicht heissen soll, daß sie nicht auch will) Ich will, daß sie mich auch in meiner Umgebung kennenlernt, meine Heimat kennenlernt. Das gehört irgendwie dazu, wenn man einen anderen Menschen kennenlernt, finde ich. Das Bild ist sonst nie ganz komplett.
QuoteNa ihr seid ja ganz schön flott.
Einerseits magst Du damit recht haben.
Andererseits: hätte ich eine deutsche Freundin und die würde nach einem halben Jahr zum ersten Mal zu mir nach Hause kommen, fänden das Alle schon wieder komisch lang, oder nicht?
Nur weil sie in einem anderen Land lebt muss ich doch nicht gleich alle Maßstäbe anders ansetzen?Ich denke, ich versteh schon, in welche Richtung Deine Überlegungen gehen.
Aber ich bin bei Weitem nicht so doof und naiv, wie ich aussehe...
Wie auch schon an anderer Stelle geschrieben, ist mein nächster Besuch ja schon fix. Ich werde Sylvester und Weihnachten mit ihr und ihrer Familie verbringen.
Leider hab ich als Angestellter einer schweizer Firma gerade mal 20 Urlaubstage pro Jahr. Das schränkt meine Möglichkeiten für umfangreiche Besuche bei ihr stark ein.
Wenn sie bei mir ist, kann ich den Anfang des Besuchs frei nehmen und dann von zuhause aus am PC arbeiten. Da sie sich sowieso viel um die Kleine kümmern muss, wäre das eine recht gute Lösung für Alle. (Sie würde also nicht gelangweilt herumsitzen, meine ich damit)QuoteAlso mal ehrlich. Warum es nicht auf die naheliegenste Weise mit dem Besuchsvisum versuchen?
Weil bisher die Aussage im Raum stand, daß bei einer Ablehnung dann erst mal 2 Jahre lang Essig ist mit Besuchsvisum.
Wobei da ja tatsächlich http://www.kiew.diplo.de/Vertretung/kie…onstration.html eher nicht darauf hindeutet.
Sehe ich das richtig und ich sollte lieber noch mal so eine Verpflichtungserklärung ausstellen lassen, diesmal mit nur 3 Wochen Laufzeit?
Wobei dabei noch das Problem wäre, daß meines Wissens nach ich ein Startdatum angeben muss und ab da laufen die 3 Wochen dann. Und wir wissen eben noch nicht genau, an welchem Datum sie kommen kann/soll.In jedem Fall schon mal vielen Dank für eure Hilfe!

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Tja, es scheint, als fällt für uns die Option mit Prag flach.

Grund dafür ist die kleine Tochter. Für die hat Elena nur die Besuchs-Erlaubnis für Deutschland.
Das ist ein Dokument, das sie besorgen musste. Der leibliche Vater der Tochter musste seine Zustimmung geben. -
Nur, daß ich das jetzt richtig verstanden habe...
Wenn Elena sich für ein Besuchsvisum für Deutschland bewirbt und abgelehnt wird, dann kann sie für 2 Jahre nicht nach Deutschland einreisen? Auch nicht über "Tricks" via Prag/Warschau?
Und hab ich das auch richtig verstanden, mit dem Reisebüro? Elena geht in ein Reisebüro vor Ort, bucht eine Reise nach Prag inkl. Schengenvisum. Sie fliegt dann nach Prag und von dort nach Deutschland? Und der Weg zurück muss auch wieder über Prag gehen. (Oder eben das gleiche Spiel via Warschau)
Die Flüge Kiew => Prag => Deutschland und zurück könnte ich von Deutschland aus buchen? Oder müsste die Reise nach Prag so erfolgen, wie über das Reisebüro gebucht. Sprich, würde man da gleich eine Flugreise buchen?Und das mit den 3 Wochen bei der ersten Reise ist, weil man, nachdem man schon einmal so ein Visum bekommen hat, zukünftig ein Visum einfacher bekommt, weil man dadurch quasi vertrauenswürdiger ist?

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Erst mal Danke für eure zahlreichen Antworten und Tipps!

Den Vorschlag, über ein Reisebüro zu gehen werden wir wohl mal ernsthaft in Betracht ziehen.
Der Besuch bei mir ist ja erst im Frühjahr nächstes Jahr geplant. Vorher werde ich sie auf jeden Fall noch mal besuchen, Sylvester und Weihnachten sind schon so gut wie fix.

Könnten wir denn den jetzt eingeschlagenen Weg (deutsche Botschaft in Kiew) mal ausprobieren und dann immer noch auf die Möglichkeit mit einem Reisebüro zurückgreifen, oder wäre das damit dann versperrt?

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mbert: Am Russisch-Büffeln bin ich dran. Aber eine Überraschung wird das nicht. Elena weiss das.
bernhard: Das Taxi hat mich USD $150 gekostet. Also $75 pro Strecke. Waren jeweils so 125 km. Man muss dazu sagen, dass die erste Fahrt bis nachts um 23 Uhr gedauert hat und wir bei der zweiten Fahrt um 5:30 wieder los sind. Ein gewisser Nachtaufschlag kann da also durchaus dazugerechnet werden. Ferner war es ein komfortabler Opel mit recht guter Mucke aus dem MP3-Player.
IBN: Meine Eindrücke? Schwer wiederzugeben. Wobei ich da vermutlich auch nicht repräsentativ bin. Mein Apartment z.B. hätten die meisten meiner deutschen Bekannten/Freunde vermutlich kaum betreten. Ich fand es aber okay und hab mich mit Allem, was defekt und/oder dreckig war arrangieren können. Und das war eigentlich so gut wie Alles.
Aber es gab z.B. warmes Wasser, was von Elena eindeutig als Luxus eingestuft wurde. Heizung hat auch funktioniert.
Fotos von der Mühle hab ich lieber keine gemacht. Ich hatte Angst davor, nachträglich noch in Ohnmacht zu fallen.