Posts by Andreas und Lena

    .....Aber mich beschleicht auch immer mal wieder ein ganz perfider Gedanke: Je länger der Konflikt dauert, desto mehr wird das Heer der Russen aufgerieben. Bei einem kurzen knackigen Schlagabtausch mit geballter Wucht, da müssten sich die Russen zurückziehen. Deren Landstreitkräfte blieben erhalten.

    Der 1. veröffentlichte Gedanke westlicher Entscheidungsträger zum Kriegsbeginn war, dass man Russland militärisch so weit schwächen möchte, sodass die auf absehbare Zeit keinen weiteren Konflikt mehr lostreten können. Von daher gesehen könnte dein perfider Gedanke gelebte Realität sein. Die Ukrainer sind da nur noch Erfüllungsgehilfen der westlichen Strategie. Das Blöde an dieser Strategie ist nur, dass niemand auf dem Radar hatte, dass Russland seine Wirtschaft auf Kriegswirtschaft umstellen kann, Russland selber von diversen anderen Diktaturen unterstützt wird, und man auch keinerlei Probleme damit hat, irgendwelchen Gastarbeitern russische Pässe in die Hand zu drücken, um sie als Soldaten an die Front zu schicken.

    Davon ab ist es grundsätzlich leider so, dass sich die Ukraine in der Vergangenheit nicht nur als Wankelmütig, sondern auch durch und durch korrupt erwiesen hat. Und leider sind auch jetzt noch viel zu viele kleinere und größere Entscheidungsträger in der Ukraine unterwegs, welche in die eigene Tasche wirtschaften. Für den Westen bedeutet das schon ein ziemliches Dilemma, wenn festgestellt wird, dass nur noch Teile der Unterstützungsgelder dorthin gehen, wo sie gebraucht und/oder angefordert werden. Natürlich wird man da dann vorsichtiger und zurückhaltender.

    Ja, leider wird Avdiivka kein Einzelfall bleiben. Nur, dein Wandel in Richtung "Transfergesellschaft" betrifft nicht nur Deutschland, sondern die gesamte EU. Man ist innerhalb der EU ja gerne bereit, mehr Munition und Waffen zu liefern. Aber dazu müssten auch weitere Fabriken gebaut werden. Geht es um das Bauen, wittern die EU-Politiker Arbeitsplätze und Subventionen, und es entbrennt ein Streit, in welchem Land diese Fabriken gebaut werden sollen. Mich hat es ja schon gewundert, dass man es in Deutschland geschafft hat, schon 2 Jahre nach Kriegsbeginn den Bau einer Munitionsfabrik in Unterlüß zu starten. Mit ein wenig Glück werden dort schon zu Weihnachten die ersten Granaten gebaut werden können. Schließlich ist es mit dem bau alleine nicht getan. Eine gesamte Wertschöpfungskette muss umgebaut werden, Personal muss rekrutiert und/oder ausgebildet werden, Maschinen werden benötigt......

    Eigentlich hat man sich hierzulande schon daran gewöhnt, dass Veränderungen unfaßbar viel Zeit benötigen. Das Fatale an der jetzigen Situation: Der Russe wird uns diese Zeit nicht geben, und die Ukraine hat diese Zeit erst recht nicht. Geht es so langam weiter, ist der Krieg zu Weihnachten beendet, und die Ukraine weitestgehend nicht mehr existent. Nun, und da ich mal annehme, dass der Russe seine Wirtschaft nicht mal eben so wieder auf normale Wirtschaft umbauen wird, und so reichtlich Waffen und Munition auf Halde produzieren, wird Russland nach weiteren Möglichkeiten suchen, diese Überbestände los zu werden. Und, nicht nur ich befürchte, dass das dann hier in der EU für blankes Entsetzen sorgen wird.

    Ob das so viele Flüchtlinge werden oder nicht, hängt wohl davon ab, wie weit der Russe im Falle einer ukrainischen Niederlage Richtung Westen vorstoßen würde. Besetzt er nur die theoretisch annektierten Gebiete, oder marschiert er gleich weiter bis nach Kiev, um dort ein Marionettenregime zu installieren? Letzteres dürfte bedeuten, dass auch in der Restukraine über kurz oder lang russische "Schutztruppen" aufmarschieren werden. Ich möchte es nicht herausfinden, und hoffe daher inständig, dass sich die Unterstützerstaaten wieder ihrer Verantwortung bewußt werden, und, wenn möglich, deutlich mehr liefern wie bisher. Alles andere würde aus Putins Sicht bedeuten, dass seine Einschätzung richtig ist, wenn er den "Westen" als schwach und hilflos betrachtet. Die Folgen werden wir dann alle zu spüren bekommen.

    Eigentlich ist es ein erbärmliches, jämmerliches und zugleich grausames Schauspiel, dass die Ukraine sich Opfern darf, damit wir als stark und wehrhaft gelten.

    Tja, meine Befrüchtungen treten viel früher ein wie erwartet:

    US-Senat lehnt 60-Milliarden-Paket für Ukraine ab
    Der US-Senat hat ein Hilfspaket von 60 Milliarden Dollar zu Migration und Ukraine-Hilfe abgelehnt.
    www.t-online.de

    Wir, und damit auch die Ukraine, können uns darauf einrichten, dass die USA mindestens dieses Jahr als Unterstützer ausfallen wird. Und da anzunehmen ist, dass die EU oder andere Unterstützer den Ausfall der USA nicht so einfach kompensieren können werden, dürfte es für die Ukraine zusehends schwerer werden, sich gegen Russland zu verteidigen. Immerhin habe ich noch die stille Hoffnung, dass die EU die 60 Milliarden für das amerikanische Ukrainepaket zusammenkratzen kann, um die Unterstützung doch noch zu realisieren. Fraglich ist natürlich, inwiefern auch dabei Trump und seine Republikaner alles zum scheitern bringen können.:dash: Es ist kaum zu glauben, was die alles kaputt machen, nur um einen vermeintlichen Vorteil bei der kommenden Präsidentenwahl zu haben.

    Du musst nicht immer so auf der SPD rumhacken. Denn selbst wenn die jetzt der Meinung wären, mehr Geld in die Aufrüstung zu stecken, wüssten die ja selber nicht, wie und wo das Geld herkommen sollte. Werden weitere Schulden aufgenommen, wird dieses von der CDU und der FDP mit Hinweis auf die Schuldenbremse wehement abgelehnt. Versuchen die dann Geld zu beschaffen, indem Subventionen gekürzt werden, fangen dann die Betroffenen an, sich wehement zu wehren. Davon ab darf man eines nicht vergessen: Seit dem Beginn der jetzigen deutschen Demokratie war in gefühlt 4/5 der Zeit die CDU in Regierungsverantwortung, und hatte dabei weitestgehend das Verteidigungsministerium besetzt. Die haben es in dieser Zeit geschafft, die Strukturen der Bundeswehr soweit zu zerstören, sodass diese eigentlich nicht mehr Handlungsfähig ist, und sich im wesentlichen nur noch um sich selber dreht. Oder glaubst du, dass es der neue Verteidigungsminister Pistorius zu verantworten hat, dass die Bundeswehr für 1 Milliarde € neue Funkgeräte beschafft, welche völlig nutzlos sind, weil man sie nirgendwo einbauen kann? Und sowas ist ja nur die Spitze des Eisberges.


    Naja, und geht es um die Aufrüstung Russlands, darf man 2 Punkte nicht außer Acht lassen:

    1. Die dazu notwendigen Rohstoffe können im eigenen Land gefördert werden, und werden daher mit Rubel bezahlt. Will heißen: Die vom Westen aufgestellten Sanktionen greifen hier nicht.

    2. Sollte Russland den Krieg gegen die Ukraine gewinnen, wird man so ohne weiteres die Kriegswirtschaft nicht beenden können. D. h., es steht dann für mich außer Frage, dass dann weitere Länder mit dem Einmarsch russischer Truppen rechnen dürfen. Dabei fallen mir vorne weg Moldawien und die baltischen Staaten ein. Die NATO wird Putin dabei nicht weiter interessieren.

    Der 3. Punkt ist rein spekulativ, und betrifft die Wahlen in den USA. Sollte Trump tatsächlich wieder gewinnen, und seine Ankündigungen umsetzen, und z. B. aus der NATO austreten, dürfte Europa mit weit heruntergelassenen Hosen darstehen. Putin dürfte dann doppelt und dreifach ermuntert werden, weiter Richtung Westen zu marschieren. Und man kann ziemlich fest davon ausgehen, dass es in den USA eine ziemlich breite Schicht gibt, welche einfach nur kriegsmüde geworden ist, und es lieber sehen würde, wenn sich die Politik mehr den Problemen der eigenen Bevölkerung widmet. Selbst wenn Biden diese Wahl hoffentlich wieder gewinnen sollte, wird auch er sich vorraussichtlich diesem Meinungstrend stellen müssen.

    Es ist doch egal, ob der Kanzler Merkel, Scholz oder womöglich Merz heißt. Keiner der genannten Protagonisten war und wird davon abrücken, Putin mittels Appeasementpolitik oder zurückhaltender Unterstützung der Ukraine zu unterstützen. Keiner der genannten Protagonisten war und wird dazu in der Lage sein, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik in einem Maße zu ändern, sodass wir ernsthaft mit der Bedrohung aus Russland umgehen können. Dazu müssten zu viele Teile der Gesellschaft und Wirtschaft freiwillig verzicht üben. Das Geld, welches der Staat einnimmt, kann schließlich nur 1 Mal ausgegeben werden. Und selbst wenn man mehr ausgeben möchte, kommen die nächstbesten Politiker daher, und wedeln mit der unsäglichen Schuldenbremse. Man wird hier in Deutschland erst dann zu Reformen bereit sein, wenn der Russe an die Tür klopft. Und dann dürfte es schon fast zu spät sein.

    Man sollte den verantwortlichen Entscheidungsträgern, welche in allen Bereichen der Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sitzen, dass uns auch der Umstand nicht schützen wird, dass Russland auf unsere starke Wirtschaft angewiesen ist. Das trifft nämlich keinesfalls zu, und ist darüber hinaus ein ziemlich arroganter, selbstgefälliger und überheblicher Blick auf die Realitäten. Man muss dazu nur einen Blick auf die Sanktionen werfen, und wie Russland damit umgeht und klar kommt.

    .... Gruß nobody, der hier auch mal auf andere Meinungen gespannt ist

    Nein, warum, du hast doch vollkommen Recht.

    Übrigens: Auch wenn voll eingezahlt wird, fällt die Rente so gering aus, dass es sich einfach nicht lohnt. Dementsprechend geht der Ukrainer in Rente, und arbeitet trotzdem weiter.

    Kernproblem der Ukraine war eigentlich schon immer, dass der eine dem anderen nicht über den Weg traut. Deshalb gibt es keine Krankenversicherung, versucht man Rentenbeiträge und Steuerzahlungen zu vermeiden. Zuoft ist es vorgekommen, dass öffentliche Gelder und private Sparguthaben veruntreut worden sind. Die Bösewichter sind dabei eher selten von der Justiz verfolgt worden. Und selbst wenn die Justiz die Klagen angenommen hatte, konnte es vorkommen, dass die Gerichtsvorladung, natürlich aus versehen, an eine falsche Adresse geschickt worden ist. Die Abwesenheit des Klägers führt dann im allgemeinen dazu, dass die Klage abgewiesen wird. Meiner Stieftochter ist sowas passiert.

    Durch den russischen Angriffskrieg ist die ukrainische Bevölkerung sicherlich zusammengerückt. Aber die elementaren Probleme sind offenkundig trotzdem geblieben. Und es dürfte extrem schwer werden, diese Probleme, wie eben das Gegenseitige Misstrauen, welche leider Gottes auf Korruption, Vorteilsnahme, Vetternwirtschaft, und nicht zuletzt auch Gewalt fußen, zu bekämpfen.

    14:24 Russland: auf X gelesen: Boris Alexander Beissner @boris_beissner 2 Std. Die Russen haben aufgehört, der Militärpropaganda zu glauben. Die Z-Kanäle verlieren massenhaft Abonnenten, und die politischen Talkshows verlieren Zuschauer

    Ich denke mal, dass die Russen der Militärpropaganda noch nie voll geglaubt haben. Nur, der Krieg dauert jetzt schon fast 2 Jahre, es ist auch für die Russen weder ein Ende noch ein Sieg sichtbar. Sowas kratzt nicht nur am Image einer selbsternannten Weltmacht, es lässt auch sukzessive reichlich Langeweile aufkommen. Die Russen werden bestenfalls Kriegsmüde. Dazu darf man nicht vergessen, dass dieser idiotische Gnom im Kreml das Land auf Kriegswirtschaft umgestellt hat. Das dürfte ebenfalls so nach und nach im russischen Alltag negative Folgen haben. Die russische Bevölkerung hat sich den Feldzug ihrer hochgerüsteten Armee gegen die Ukraine sicherlich ganz, ganz anders vorgestellt haben. Und, ich kann mir schon ganz gut vorstellen, dass sich bei der, durch die perverse, russische Propaganda hocheuphorisierten Bevölkerung mittlerweile ein hohes Maß an Ernüchterung eingestellt hat. So dürfte sich dann mal wieder beweisen, dass man auf die Dauer nicht alle Menschen belügen kann.

    Trotzdem darf man sich vorerst noch von der Hoffnung verabschieden, dass Russland seine versoffenen Bastarde aus der Ukraine abzieht. Bis der Tag kommt, wird noch reichlich Blut fließen dürfen. Am Ende dürfte es dann einerseits ein total zerstörtes Land geben, wo ich immer noch die Hoffnung hege, dass der Wiederaufbau schnell voranschreiten wird. Andererseits gibt es dann ein wesentlich größeres Land mit einer total zerstörten Gesellschaft und nicht mehr handlungsfähigen Wirtschaft, welches hoffentlich keinerlei Unterstützung erhält.

    meine Meinung: In obigem Artikel wird eine Zahl genannt. Zitat: "Nach Angaben der Weltbank übersteigen die von Russland angerichteten Schäden in der Ukraine inzwischen 400 Milliarden Dollar."
    Ich zweifel das an, denn die Unterbringung und Verköstigung von Millionen Flüchtlingen aus der Ukraine kostet jeden Monat Geld. Also entstehen auch außerhalb der Ukraine "Schäden". Ich glaube auch nicht, dass die eingebrochene Wirtschaft in der Ukraine durch die Weltbank berücksichtigt wurde. Noch zwei Beispiele: Versehrtenrenten sind auch über viele Jahre zu zahlen. Selbst der Aufwand für militärisches Gerät und Munition würde ohne die Russen nicht anfallen.
    Der Westen sollte den Russen kurz und bündig die Zahl von 1.000 Milliarden US-Dollar (sprich eine Billion) um die Ohren hauen. Das müssen alle Russen für die Zukunft wegen ihrer Beteiligung am Angriffs- und Vernichtungskrieg gegen die Ukrainer auf ihren Schultern tragen.

    Hm, deine pauschale Schätzung von 1 Billion US-Dollar dürfte, wenn man alle innerhalb und außerhalb der Ukraine aufgelaufenen Schäden und Kosten addiert, sicherlich immer noch viel zu kurz greifen. Trotzdem denke ich, dass es richtiger und vernünftiger wäre, tatsächlich nur die in der Ukraine angerichteten Schäden und aufgelaufenen Kosten zu bewerten, um Reparationsforderungen an Russland zu richten. Wobei ich auch dabei schon locker auf 1 Billion US-Dollar kommen würde. Und ich zähle zu den Schäden nicht nur die zerstörte Infrastruktur, Gebäude und Wirtschaftsunternehmen, Versehrtenrenten, Munitions- und Waffenkosten, sondern auch die Flüchtlinge, welche die Gelegenheit genutzt haben, die Ukraine in Scharen das Land zu verlassen und vorraussichtlich nicht mehr zurückkehren werden. Dadurch dürfte der Ukraine ein nicht unerheblicher Verlust an Arbeitskräften nebst verminderter wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit entstehen. Zumindestens gehe ich mal davon aus, dass jene Flüchtlinge, welche sich innerhalb der EU integrieren konnten und nicht mehr auf Transferleistungen angewiesen sind, nicht mit Gewalt in die Ukraine zurückgeschickt werden.

    Es wird wohl wahr noch ein richtig dickes Brett zu bohren sein, wenn der Krieg beendet wird, und Russland als Verlierer da steht. Die europäische Geschichte hat schon mehrfach gezeigt, dass es keinen Sinn macht, der Verlierernation mittels überbordener Reparationsforderungen die Luft zum Atmen zu nehmen. Dadurch wurde bisher immer die Saat für den nächsten Konflikt ausgebracht. Nur, zuerst muss tatsächlich die Ukraine den Krieg gewinnen, und Russland die Niederlage akzeptieren. Und das dürfte noch extrem schwierig werden. Schließlich kann sich das Schlachten, Zerstören und Morden noch über Jahre hinziehen. Und da dürfte es für die Ukraine sehr, sehr schwierig werden, über so eine lange Zeit genügend Truppen an der Front zu unterhalten, und zwar ohne das die Restwirtschaft darunter leidet.

    Ich denke, da hat der Nabokoff den Hals ein wenig voll genommen. Was auf jedem Fall klar sein sollte: Verliert die Ukraine diesen Krieg, wird der gesamte Westen darunter leiden. und, nicht nur das. Das Leben auf dem gesamten Globus dürfte um ein vielfaches gefährlicher werden. Schließlich gibt es überall mehr oder weniger heftig schwelende Konflikte, welche dann durchaus richtig heiß werden können. Das Abschreckungspotential des Westens dürfte durch eine Niederlage der Ukraine erheblich leiden. Und das werden sich so einige Verrückte nicht entgehen lassen, und danch trachten, Grenzen mit Militärgewalt zu verschieben.

    P. S.: Es wird ja ständig rumgemosert, dass die deutsche Rüstungsproduktion nicht richtig anläuft. Ich selber bin momentan noch als Metaller (CNC-Fräser) unterwegs. Und, was ich so nebenbei von Kunden und Mitbewerbern mitbekomme, ist schlicht und ergreifend, dass jedermann massive Probleme hat, freie Stellen mit Facharbeitern zu besetzen. Und dabei ist es schon beinahe egal, ob es sich um einen kleinen 3-Mannbetrieb oder einem gut zahlenden 25000-Mann Konzern handelt. Es gibt kaum noch Facharbeiter. Und, da steht schon zu befürchten, dass sich diesem Problem auch die Rüstungsindustrie stellen darf. Typischerweise handelt es sich dabei um Schwerindustrie, wo die Tätigkeit der Facharbeiter eher nicht durch Robotertechnik zu ersetzen ist. So langsam aber sicher dürfen wir die "Dividende" einstreichen, welche einerseits per Dumpinglöhne im Werkerbereich und andererseits durch Geburtenrückgang (Stichwort: Kinder sind ein Armutsrisiko) verursacht wird. Immerhin gibt es in Russland ähnlich gelagerte Probleme, welche durch die hohen Verluste an Soldaten im Ukrainekrieg auch noch verschärft werden.

    „Ernüchternde Ergebnisse“: Mehr als die Hälfte der Ukraine-Flüchtlinge scheitert offenbar in Integrationskursen

    Der Bundesrechnungshof kritisiert laut „Spiegel“ einen Misserfolg bei der Integration geflüchteter Menschen aus der Ukraine. Dabei standen 2023 fast eine Milliarde Euro für Kurse zur Verfügung.

    „Ernüchternde Ergebnisse“: Mehr als die Hälfte der Ukraine-Flüchtlinge scheitert offenbar in Integrationskursen Der Bundesrechnungshof kritisiert laut „Spiegel“ einen Misserfolg bei der Integration geflüchteter Menschen aus der Ukraine. Dabei standen 2023 fast eine… http://www.tagesspiegel.de

    Zusatzinfo: Die ersten Teilnehmer gingen noch von einer baldigen Rückkehr aus. Zudem haben Ämter und Behörden in meiner Region jede Menge "native Speaker" eingesetzt. Niemand kam freiwillig her. Das alles trägt zu einer verminderten Motivation bei.
    Natürlich haben engagierte Deutschlehrer auf die mögliche Länge des Aufenthaltes und auf die Schwierigkeiten einer Rückkehr in ein zerstörtes Land hingewiesen, waren aber dadurch gleich die "Spielverderber". Dazu kommt das Bildungssystem in der Ukraine - von wegen "hoher Ausbildungsstand". B1 ist das Muss, wenn es später um einen Daueraufenthalt (eigentlich korrekt Niederlassungserlaubnis) geht. Einzig Syrer kommen mit A2 durch. Für eine Einbürgerung ist dann später der "Leben in Deutschland"- Test (gemeinhin auch als Politik-Test bekannt) nötig.
    Überengagierte "Helfer" starteten in der frühen Phase mit Übersetzungen auf ihren Arbeitsblättern. Das war gut gemeint; sie haben aber damit den Profis in die Suppe gespuckt, weil sich Kursteilnehmer auf die alleinig vorgeschriebene Unterrichtssprache Deutsch nicht so einfach mehr einlassen wollten. Aber letztendlich ist nicht Übersetzen, sondern Sprechen das Ziel. Erzählt das mal Laien.
    Zugegeben, eine Milliarde ist eine stattliche Summe, die da ausgegeben wurde. Man sollte bitte beachten, dass das Niveau A2 und/oder B1 abgeprüft wird. Das hat der Rechnungshof nicht auf dem Schirm. Integrationskurs prüft einzigartig am Ende zwei Niveaustufen ab. Allerdings umfasst die Stundenzahl in etwa das, was ein Realschüler bis zur 10. Klasse auch hat. Der sollte dann zumindest auf Niveau B1 an einem einfachen Gespräch noch fehlerbehaftet teilnehmen können. Aber ein Integrationskurs ist mehr als nur Sprache. Man macht erste Schritte zum Ankommen in einem fremden Land.

    Meine nicht repräsentativen Erfahrungen:

    Ukrainerinnen, welche planen, in Deutschland zu bleiben, schaffen sehr wohl den Integrationskurs und streben teilweise auch B2 an, bzw. haben diesen Kurs schon erfolgreich abgeschloßen. Teilweise haben die auch schon eine Tätigkeit gefunden und tiefergehende Bekanntschaften mit der deutschen Bevölkerung geschaffen.

    Jene ukrainischen Flüchtlinge, welche planen, wieder in ihre Heimat zurück zu kehren, nehmen den Integrationskurs als notwendiges Übel mit, arbeiten auch nicht vernünftig an ihren Deutschkenntnissen und stören dabei den Unterricht. Witzig dabei: Die haben z. T. trotz der sprachlichen Barriere schon eine Arbeit in Deutschland gefunden, und nehmen dabei auch schwierige Anfahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr inkauf. Hauptsache, die müssen sich nicht mehr mit den Behörden rumstreiten. Oder die sind schon wieder in die Ukraine zurückgekehrt. Heimweh und die Sehsucht nach den zurückgebliebenen Familienangehörigen ist einfach zu groß geworden.

    Was meiner Meinung nach bemerkenswert ist: Währenddessen die hoch und höher qualifizierten ukrainischen Flüchtlinge keine Probleme damit haben, eine minderwertigere Arbeit aufzunehmen, wehren sich die mittelprächtig qualifizierten ziemlich hartnäckig dagegen, eine ihrer Qualifikation entsprechende Arbeit aufzunehmen. Eigentlich geben die Flüchltinge aus meinem Bekanntenkreis keine so schlechte Figur ab.

    Grundsätzlich denke ich jedoch, dass man hierzulande den Flüchtlingen mit einer zu großen Erwartungshaltung begegnet ist. Man hatte wohl schlicht und ergreifend vergessen, warum die Flüchtlinge in Scharen die Ukraine verlassen haben. Vergessen darf man dabei auch nicht, dass die Flüchtlinge nicht nur nach Deutschland geflohen. So haben wir Kontakte zu Flüchtlingen, welche aufgrund der weniger hohen sprachlichen Barriere lieber nach Polen oder die Tschechei. Dort müssen sie arbeiten, um Geld zu bekommen, und kommen damit eigentlich recht gut klar. Dagegen werden die Flüchtlingen hierzulande, zumindestens sofern Kinder dabei sind, recht großzügig mit Geld und Unterstützung ausgestattet. Im Laufe der beinahe 2 Jahre dürfte sicherlich der eine oder andere Gewöhnungseffekt eingetreten sein, welcher der Integration oder Arbeitsaufnahme im Wege stehen könnte. Aber, wie schon erwähnt, die meisten der mir bekannten hiesigen Flüchtlinge hat sich hier eigentlich recht gut integriert.

    Der ukrainische Führerschein wird mittlerweile ohne weitere Prüfung auf einen deutschen Führerschein umgeschrieben. Meine ukrainische Stieftochter wird dieses demnächst durchführen, aber, weil sie sich reichlich unsicher fühlt, trotzdem noch ein paar praktische Fahrstunden in der Fahrschule nehmen.

    Natürlich ist es möglich, dass sich die ukrainischen Männer in ihren Bonzenautos vom Wehrdienst freigekauft haben. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie vor Kriegsbeginn außerhalb der Ukraine beruflich tätig waren. Mein Schwager war z. B. als technischer Direktor eines ukrainischen Flugmotorenherstellers in Indien tätig. D. h., er ist dort immer noch als solcher tätig. Allerdings hat sein Unternehmen die wirtschaftliche Tätigkeit momentan eingestellt. Er erhält also kein Gehalt oder sonstige Zuwendungen. Ergo hat er die dortige Dienstwohnung aufgekündigt, ist nun nach Europa gekommen, und wird den Teufel tun und in die Ukraine fahren. Auf irgendwelche sozialen Zuwendungen ist er definitiv nicht angewiesen, und wird sich auch nicht darum bemühen. Andere Männer haben mehr als 2 Kinder, und durften seinerzeits, zusammen mit den Frauen, die Ukraine verlassen. Andere haben schon Dienst an der Front geleistet, und sind vom Wehrdienst befreit worden, bzw. werden, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr berücksichtigt.

    Aus unserem Bekannten- und Familienkreis ist nicht bekannt, dass den Einberufungsbescheiden nicht nachgekommen wird. Allerdings sind die jüngeren, männlichen Familienmitglieder ständig in der Ukraine auf Achse. Primär um eine Möglichkeit zum Geldverdienen zu finden, sekundär sicherlich auch, um sich dem Krieg zu entziehen. Die ukrainische Regierung hat dieses wohl auch schon längst mitbekommen, und bietet offenkundig "interessante" Arbeitsstellen an, um diesen Männern habhaft zu werden. So zumindestens die Ausführungen unseres Neffens, welcher verständlicherweise kein Interesse hat, an die Front zu kommen, und welcher viele Stellenangebote mit sehr viel Argwohn betrachtet. So nebenbei: Es gibt auch viele Stellenanbieter, welche die Not ausnützen, die Arbeitskraft der jungen Männer in Anspruch nehmen, aber kein Gehalt zahlen.

    P. S.: Bei uns sind ebenfalls einige "Bonzenautos" mit ukrainischem Kennzeichen unterwegs. Dort sitzen jedoch üblicherweise Frauen am Steuer.

    Manchmal lag ich richtig. Doch ich schaue mir auch meine Fehleinschätzungen und Fehlurteile an. Manchmal war ich eben auch naiv.

    Tja, die wenigsten haben damit gerechnet, dass Russland tatsächlich die Ukraine angreifen wird. Genauso wenige haben damit gerechnet, dass sich die Ukraine Russland gegenüber so lange halten können wird. Zu groß erschien die technische und quantitative Überlegenheit der russischen Armee. Nicht umsonst kamen die Unterstützungsleistungen aus dem Westen anfänglich eher zögerlich. Mittlerweile jedoch jedoch ist der russischen Militärapparat ziemlich entzaubert worden. Die auf den vielen russischen Paraden gezeigten neuen Wunderwaffen haben sich als relativ wirkungslos erwiesen oder sind gar nicht erst an der Front erschienen. Die auf den Paraden zackig marschierenden Soldaten erwiesen sich im Einsatz als demotivierter, marodierender, versoffener Sauhaufen, welcher mit viel Brutalität, Unmenschlichkeit und Rücksichtslosigkeit vor allen Dingen jene Leute drangsalierten, welche sich nicht wehren konnten. Das die Russen so viel in der Ukraine besetzen konnten, habe die eher dem Umstand zu verdanken, dass die Ukraine anfänglich einfach nicht genügend gut ausgerüstete Truppen hatten, um alle Angriffskeile zurückzuhalten.

    Nächstes Jahr dürfte extrem schwierig werden. Nicht das ich glaube, dass die Russen auf einmal so viel neue motivierte Truppen an die Front bringen können, um die Ukrainer signifikant zurücktreiben zu können. Vielmehr befürchte ich, dass auf dem Globus noch so einige weitere Konflikte aufbrechen, durch welche der Westen, und insbesondere die USA, irgendwann an ihre Leistungsgrenzen stoßen. Dazu kommen noch die Wahlen in den USA, und die herbeigeredete Instabilität in Deutschland und der EU.

    Wollen wir mal das Beste hoffen.

    .....

    Nun sollte aber weiteres noch Wichtigeres gehackt werden. Oder nutzt das ruzz. militärische Gewusel keine Computertechnik?

    Da es auf Weihnachten zugeht, und ich bisher, mit Ausnahme von Frieden in und dem Abzug der Russen aus der Ukraine, keine weiteren Wünsche habe, möchte ich jetzt gerne meinen Wunschzettel erweitern: Sofern es machbar ist, sollten die Ukrainer oder andere Hacker, dass russischen Rentensystem löschen, die Auszahlung Beamtengehälter in Ruzzland verhindern, und auch ansonsten nichts unversucht lassen, um dem zivilen Leben in Ruzzland das Leben so schwer wie irgend möglich zu machen. Wäre doch gelacht, wenn man auf diesem Wege nicht Chaos und Unordnung ins Land bringen kann. Die russischen militärischen Horden lassen sich dann schon wie einen reifen Apfel wegpflücken.

    Ein wenig Träumen wird man ja wohl dürfen, oder? (Seufz)

    Diese ukrainischen Überläufer stehen selbstverständlich im Verdacht, dass sie im Vorfelde des Krieges für die Russen spioniert haben. Trotzdem glaube ich, dass die Ukraine nicht gut daran tut, diese Leute mit russischen Methoden zu bestrafen, sprich: diese umzubringen. Sinnvoller, und auch, um der Methodik eines demokratischen Staates gerecht zu werden, wäre es, dass Wirken dieser Überläufer aufzuklären, und diese bestenfalls in Abwesenheit vor Gericht zu stellen, abzuurteilen, und dann darauf zu warten/hoffen, dass man jener verurteilten Personen irgendwie habhaft zu werden, damit diese ihre Strafe antreten können. Dem Töten wohnt mir zu sehr der Gedanke der Rache inne. Und auch wenn ich die Motivation durchaus nachvollziehen kann, so will er, aus meiner Sicht, einfach nicht zu einem demokratischen Staat passen.

    mein Zusatz: den baltischen Ländern droht Destabilisierung und weitere Bedrohung in den kommenden Jahren / ich bin auch noch nicht wirklich überzeugt, dass das NATO-Bündnis sie wirklich schützen kann, wenn die Bevölkerung in einzelnen Bündnisstaaten nicht mitzieht

    Die baltischen Staaten können auch nicht überzeugend beschützt werden. Dazu ist deren geografische Lage zu exponiert. Das einzige, was als "Sicherheitsversprechen" ziehen könnte, ist der Umstand, dass sich ein möglicher Aggressor mit der gesamten NATO anlegt. Allerdings, schaut man sich an, wie zerstritten die NATO teilweise ist, steht die Frage im Raum, wieviele Mitgliedstaaten sich dann tatsächlich daran beteiligen werden, die Beistandsverpflichtungen einzulösen.

    Darüber hinaus sollte man sich im klaren sein, dass allen NATO-Mitgliedstaaten destabilisierende Szenarien drohen können. Schließlich gibt es in so ziemlich allen Staaten eine erhebliche russische Minderheiten und weitere einheimische Bevölkerungsgruppen, welche, aus welchen Gründen auch immer, mit den Russen sympathisiseren. Ich stelle mich darauf ein, dass es Moskau schaffen wird, genügend Leute aus diesen Bevölkerungsgruppen für die eigenen Interessen zu mobilisieren.

    .....Die SPD hatte ein grundlegendes Problem mit der damaligen SED, den Brüdern im Kreml, hat heute selbe verworrene Haltung zu Russland und anderen unterdrückenden Regimen. Wenn das nicht so wäre, dann hätten die Ukrainer längst Taurus und ausreichend Munition, Leos etc.

    Ja, leider ist dem so. Und die Haltung dieser SPD-Mitglieder wird wohl noch auf der Politik von Willy Brand und seiner Ost-West-Annäherung fußen. Nur, was dabei gerne außer Acht gelassen wird: Das damalige sozialistische System in der UdSSR hatte noch tatsächlich das Wohl des Volkes und den Erfolg der Wirtschaft im Fokus. Wobei selbstverständlich erwartet wurde, dass sich das Volk der politische Doktrin zu unterwerfen hatte. Heutzutage hat man in Russland jedoch eine brutale und unterdrückende Diktatur, wo eine Handvoll Oligarchen (besser: unehrenhafte, mafiöse Gruppierung) Land und Bevölkerung ausplündern. Es könnte auch ein diktatorisch regiertes Land irgendwo in Afrika, Lateinamerika oder Asien sein. Der kleine, aber feine Unterschied: Es verfügt über Nuklearwaffen, grenzt am typischerweise demokratischen Europa, und verfügt damit über reichlich Einfluß auf die dortige Politik.

    Wenn ich dann mal zusammenfassen und ein wenig spekulieren darf: In diesem Krieg soll also weder die Ukraine noch Russland verlieren. Erstere sollen nicht verlieren, damit das westliche Werte- und Gesellschaftsmodell und gewisse, in der UN hart errungene Abkommen, nicht in Gefahr geraten. Und letzere sollen nicht verlieren, weil die Folgen einer russischen Niederlage unberechenbar und fatal sein können. Das bedeutet dann natürlich, dass aus dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ein Fass ohne Boden wird. Das ist selbstverständlich keinesfalls hinnehmbar. Ergo setzt man darauf, dass die Ukraine, in Person des Präsidenten Selenskjy, von alleine auf die Idee kommt, dass eine Verhandlungslösung her muss, damit der Krieg beendet werden kann. Man kann davon ausgehen, dass dann auch die Gebietsverluste festgeschrieben werden dürften, was darauf hinausläuft, dass Russland, nicht nur aus russischer Sicht, den Konflikt gewinnen wird.

    Mal davon abgesehen, dass ich nicht glauben kann, dass es zwischen der Ukraine und Russland zu einer Friedenslösung kommen kann, ohne das es weiterhin kleinere Grenzscharmützel geben wird, muss auch mal die Frage gestellt werden, was passieren kann, wenn andere Despoten auf dem Globus feststellen, dass man schwelende Konflikte erfolgreich militärisch lösen und Grenzen nach belieben verschieben kann. Auf dem Globus dürfte es dann eindeutig ungemütlicher und unberechenbarer werden.

    Ich sehe ja absolut ein, dass Russland mit seinem Angriffskrieg die Büchse der Pandorra geöffnet hat. Nur wird man die in der Büchse enthaltenen Übel niemals wieder einfangen, indem man dem Aggessor auch nur ansatzweise sowas wie Erfolg anbietet. So leid es mir tut, und so gefährlich es auch sein mag, aber es führt einfach kein Weg daran vorbei, dass Russland den Krieg verliert. Und wenn der Preis eben ist, dass Russland schlimmstenfalls zerfällt, und die Kontrolle über das Nuklearwaffenpotential verloren geht, dann ist das eben so. Nur deshalb, weil die Kontrolle verloren geht, bedeutet ja keinesfalls, dass alles gleich ins Chaos stürzt. Wie wir aktuell feststellen können, kann Chaos auch dann entstehen, wenn jemand die Kontrolle behält, aber dafür seinen Allmachtsphantasien freien Lauf lässt.

    Washington und Berlin limitieren die militärische Unterstützung für die Ukraine aus Furcht vor Eskalation. Das Dumme ist nur, dass genau diese Haltung Putin ermutigt, den Krieg weiter zu eskalieren. Appeasement führt nicht zum Frieden.

    Mein Horrorszenario ist, dass in der EU und den USA tendentiell eher rechts stehende Kräfte in die Regierungsverantwortungen gewählt werden. Das sind nicht unbedingt alles Sympatisanten Russlands, aber ziemlich häufig Feinde des bestehenden Establishments. Und als solche werden diese Leute die Unterstützungen, u. a. auch die für die Ukraine, ganz gewaltig in den Fokus nehmen und sicherlich kürzen. Vor dem Hintergrund, dass man jetzt schon am überlegen ist, wie man den soeben von Israel, sicherlich zurecht, zerbombten Gazastreifen wieder aufbauen kann, kann man es den Wählern, insbesondere aufgrund unserer eigenen Probleme und Zukunftssorgen, nicht verübeln, dass entsprechend gewählt wird. Mit Appeasementpolitik hat das nur wenig zu tun. Aber dafür mit der Erkenntnis, dass das verdiente Geld nur 1 Mal ausgegeben werden kann. Und, wenn schon, denn schon, soll das Geld eben für die eigenen Zwecke genutzt werden. Der Gedanke, dass auch die Ukraine unmittelbar unseren Interessen dient, wird jene Leute jedoch nicht erreichen.