Posts by Andreas und Lena

    So, es scheint so weit zu sein: Die EU hat allmählich genug von den russischen, hybriden Kampagnen in Westeuropa welche der Destabilisierung, Kompromittierung und Infiltration von Europas Gesellschaft und Wirtschaft dienen sollen. Dementsprechend soll nun zurückgeschlagen werden. So weit, so richtig. Aber, dann kommt da auf einmal so ein Video bei YT auf:

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    Ich meine, wenn man schon offensive, hybride Gegenmaßnahmen Russland gegenüber ergreifen möchte, könnte man das dann nicht bitte schön still und leise machen. Es langt doch voll und ganz, wenn man, völlig im geheimen, Rüstungswerke in Russland still legt, Bahn- und Energieinfrastruktur manipuliert, oder auch nur Nachrichtenkampagnen in Russlands Netzwerken startet, um die Bevölkerung zu beunruhigen. Sollen die Russen doch selber herausfinden, wer, wie und wo das russische Internet infiltriert hat. Da muss man doch nun wahrlich nicht die geplanten Maßnahmen im Internet breittreten lassen. Es langt doch die einfache Schlagzeile, dass die EU nun endlich zurückschlagen möchte und wird.

    Wie es scheint, wird der russische Angriffskrieg und Völkermord auf die Ukraine von China und den USA dazu genutzt, um die eigene globale Machtposition zu verbessern. Wobei China eindeutig die besseren Karten zu haben scheint. Nicht nur, dass sie von den westlichen Wirtschaftsakteuren zur Werkbank der Welt gemacht worden sind, und mittlerweile auch selber eigene Produkte sehr erfolgreich auf den Markt bringen kann, ist China eines der wenigen Länder, welches noch mannigfaltige wirtschaftliche Beziehungen zu Russland pflegt. Allerdings ist es nur China, welches bei diesen Wirtschaftsbeziehungen profitiert. China kauft in Russland Energie und Rohstoffe zu sehr günstigen Konditionen ein, und liefert dafür Fertigprodukte, in vermutlich schlechter Qualität, zu horrenden Preisen. Sie lassen damit Russland ausbluten, und haben, aufgrund des von Russland losgetretenen Krieges und den daraus resultierenden, westlichen Sanktionen dabei ein leichtes Spiel. In der Öffentlichkeit stellt sich China gerne als Partner Russlands dar. In Wirklichkeit betrachtet China Russland jedoch nur noch als Kolonie, welche es nach belieben steuern und lenken kann. Geht es mit der Ausbeutung des russischen Volkes so weiter, kann daraus auch für uns noch ein riesen Problem erwachsen. Der Grund ist einfach: Je mehr das Land ausblutet, desto mehr Russen wird es geben, welche irgendwann nichts mehr zu verlieren haben. Je größer dieser Personenkreis wird, desto höher dürfte die Bereitschaft der Gesamtheit der Russen steigen, weitere Kriege anzuzetteln. Wenn es denn z. B. in chinesischem Interesse sein sollte, die USA zu schwächen, indem sie Europa in einen Kriegszustand bringen, so können die sich dann womöglich Russland als Vasallen bedienen.

    Nicht, dass es da etwas mitzuverstehen gibt: Ich gönne den Russen mittlerweile alles, was denen das Leben schwerer macht, die Friedensbereitschaft erhöht, und es bestenfalls auch auf Jahre hinaus unmöglich macht, andere Länder und Völker anzugreifen. Und wenn es dazu nötig ist, ein paar Millionen Russen verhungern zu lassen, dann ist das eben so. Frei nach Stalin, welcher ja mal feststellte "Keine Menschen, keine Probleme", hätte ich momentan nur wenige Probleme damit, wenn die Zahl der Russen stark dezimiert wird.

    Nur, man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass die letzten mittlerweile 4 Jahre Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine Entwicklungen mit sich gebracht haben, welche eine ziemliche unheilvolle Zukunft erahnen lassen. Und diese Entwicklungen möchte ich nicht nur ausschließlich an Trump festmachen. Dieser Idiot weiß ja, dass er nur 4 Jahre Zeit hat, um seine Ziele umzusetzen, und setzt daher nur auf kurzfristige Erfolge. Wobei ihm keine der über die letzten 80 Jahre entstandenen Entwicklungen, Verträge oder Partnerschaften irgendwie tabu sind. Stehen sie seinen kurzfristigen Zielen im Wege, werden sie eben aufgekündigt oder beiseite geschoben. Dazu gehört dann sicherlich auch, dass sich, neben China, auch die USA ein russisches Auslandsinvestment nach dem anderen unter den Nagel reißen. Auch auf diesem Wege wird russlands Machtstellung in der Welt zerstört.

    Wenn dieser Oberidiot Putin im Kreml geahnt hätte, welche Folgen sein Angriffskrieg gegen die Ukraine nach sich ziehen werden, er wäre wohl trotzdem einmarschiert. Zu groß war und ist seine Eitelkeit, eine besondere historische Person zu werden. Man wird sich auch über Jahrhunderte hinaus an ihn erinnern. Aber eben nicht so, wie er es sich vorstellen wird.

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    Naja, und wie man diesem Video entnehmen kann, bombt die Ukraine weiterhin erfolgreich gegen die russische Energieinfratstruktur, währenddessen die Russen weiterhin in den Medien damit prahlen, wie erfolgreich die in der Ukraine ihren Angriffskrieg fortsetzen können. Das sie sich nun seit teilweise 6 Monaten immer wieder damit brüsten, dass immer wieder gleiche Trümmerfeld, wie z. B. Prokowsk oder Kupjansk, eingenommen zu haben, welches von den Ukrainern stets dementiert und mit Bildern bewiesen wird, dass gehört dann wohl zum aufgeblasenen russischen Wesen dazu.

    Wenn du mich fragst, wird es Selenskyj irgendwann selber egal sein, wie die Wahlen durchzuführen sind. Wichtig für ihn wird nur sein, dass er die Verantwortung nicht mehr tragen muss. Man muss sich nur mal in seine Lage versetzen. Von den Westeuropäern kommen irgendwie nur noch Durchhalteparolen. Die sind offenkundig auch selber darüber geschockt, wie sich die USA in den letzten 6 Monaten geändert hat, und wissen auch ziemlich genau, dass die sich alleine gegen Russland ziemlich schwer tun werden. Dazu kommt dann noch, dass Trump ständig auf Selenskyj einprügelt. Nicht nur das. Trump hat sich ja auch so einige Aussagen Putins zu eigen gemacht. Und Putin hat ja nun mal festgestellt, dass Selenskyjs Amtszeit abgelaufen ist, und er daher kein legitimierter Verhandlungspartner mehr ist. Das Schlimme dabei: Allen treibenden Protagonisten ist absolut klar, dass die Ukraine jetzt, mit seinen vermutlich Millionen an unregistrierten Binnenflüchtlingen, weiteren Millionen Flüchtlingen, welche sich überwiegend in Europa, aber zum Teil eben auch auf dem gesamten Globus verteilt haben, keine verlässlichen Wahlen durchführen kann. Nüchtern und sachlich betrachtet versuchen Trump und Putin Selenskyjs Dilemma auszunutzen, um ihn in die Kapitulation zu treiben. Und, es dürfte wohl noch Schlimmer kommen: So wie ich Putin einschätze, wird er, sofern Selenskyj auch nur ein wenig zu lautstark über eine Kapitulation nachdenkt, eine bedingungslose Kapitulation einfordern. Und Trump wird Putin vermutlich dahingehend ebenfalls unterstützen. Momentan sehe ich richtig schwarz für die Ukraine. Denn, es ist abzusehen, dass die Ukraine die Amtszeit Trumps nicht überleben werden kann, und wenn es einen neuen US-Präsidenten geben sollte, steht auch noch nicht fest, welche Richtung er einschlagen wird.;(

    Wenn der Preis sprich die Verluste nur hoch genug sein würden, dann werden die Russen von ihrem Krieg ablassen, ihn zumindest nicht weiter vorantragen. Dabei stellte ich die Menschen, die Opfer und die russische Lebenssituation in den Vordergrund. Das sei der bestimmende Faktor. Richtig, durch meine deutsche Brille betrachtet. Falsch, wenn eine menschenverachtende russische Autokratie das in den Wind schlägt.

    Die Sache ist ja noch viel perfider. Die russische Autokratie ist ja nicht doof, und weiß daher, dass sie den normalen Russen nicht allzuviele Opfer abverlangen darf. Ansonsten fangen diese an zu meutern, und machen der Autokratie das Überleben richtig, richtig schwer bis gar unmöglich. Dementsprechend setzt die russische Führung überwiegend Landsleute östlich des Urals ein, verpflichtet Gefängnisinsassen, Freiwillige von überall auf der Welt, und neuerdings auch die Kriegsversehrten. Die humpeln dann auf einem Bein Richtung Ukraine, oder versuchen mit nur noch einem Arm das Kriegsgerät zu bedienen. Nüchtern und sachlich betrachtet erschließt sich die russische Führung damit Personenkreise, welche die Russen selber nicht weiter tangieren, oder welche dem Staat nutzlos auf der Tasche liegen.

    Und jetzt, wo auch die Russen die Drohnentechnologie immer besser beherrschen, kommen die auch an der Front mit immer weniger Soldaten aus. Ausnahmen sind natürlich die Hotspots, wo auch tatsächlich Fläche erobert werden sollte. Sowas können die Drohnen nämlich noch nicht. Es dürfte meiner Meinung nach jedoch nur noch eine Frage der Zeit sein, dass man mit den Drohnen KI-gesteuerte Bodenverbände zusammenstellen kann, welche dann auch tatsächlich Gebiete erobern können. Was ebenfalls klar ist: Wenn die Russen diese Technik beherrschen, dann werden sie diese ohne jegliche moralische oder ethische Grundsätze einsetzen, und damit dem Westen meilenweit überlegen sein.

    Ich kann mich nur wiederholen: Man sollte das Thema Geld nicht überbewerten. Selbst, wenn der Staat pleite sein sollte, wird er immer noch genügend finanzielle Mittel, um den Krieg fortzusetzen. Niemand sollte vergessen, dass Russland eines der rohstoffreichsten Länder der Welt ist. Mit Ausnahme von Chips für die Steuerungen können die daher alles selber herstellen, und sind auf keine Importe angewiesen. Richtig Probleme bekommen die erst dann, wenn im großen Stil die Schlüsselindustrien zerstört werden. Allerdings halte ich so ein Vorhaben für ziemlich illusorisch. Einzige Ausnahme stellt in der Tat die Erdölindustrie dar. So eine Raffinerie ist, anders wie z. B. ein Hochofen für Stahl, eine hochkomplexe Maschinerie, welche man nicht beliebig überall hochziehen kann.

    Machtgefühle einiger mächtig gewordener Personen initiieren das, nach dem Gefühl - wir können das

    Versuche es mal so zu sehen: Die russische Führung ist paranoid und aggressiv, was, für sich genommen, schon eine ziemlich toxische Mischung darstellt. Sie müssen sich eben immer überlegen fühlen, ansonsten werden die eben ausgesprochen aggressiv. Problem dabei: Paranoide Persönlichkeiten werden sich niemals überlegen fühlen. Selbst wenn sie die gesamte Welt beherrschen, dann haben sie vor allem Angst, was womöglich aus dem Weltenraum kommen könnte.

    Wie es scheint, sind immer größere Teile der russischen Bevölkerung gegen diesen Krieg und wünschen sich Frieden. Ursache für diesen Sinneswandel sollen jedoch eher nicht die vielen Toten, Verletzten und Zerstörungen innerhalb der Ukraine, sondern der sinkende Lebensstandard und die sinkende Lebensqualität innerhalb Russlands sein. Dazu kommt der unzureichende Schutz durch die russische Armee vor den ukrainischen Luftschlägen innerhalb Russlands. Sollten sich erstere Punkte bestätigen, hat die Moral und Empathie der russischen Bevölkerung vor dem Leid der direkten Nachbarn einen neuen Tiefstpunkt erreicht. Ich verstehe die Gleichgültigkeit und den Egoismus dieses Volkes nicht mehr.

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    und ich weiß das ich durch die Wörter, Namen, Trump und Putin jetzt durch einige Geheimdienste durchforstet werde und ich sage mal hallo zu denen

    Es sind nicht nur Geheimdienste, welche vermutlich auf uns aufmerksam werden. Es gibt auch reichlich, sagen wir mal NGO's, welche nach vermeintlich russophoben Usern Ausschau halten. Als russophob dürften dabei vorraussichtlich all jene User gelten, welche nicht mit der putinschen Lesart und Doktrin konform gehen. Mitunter beschleicht einen dabei schon der Eindruck, dass diese Gruppen über Mittel und Möglichkeiten verfügen, um die Zielgruppen umfassend auszuspähen. So ist z. B. mein E-Mailaccount gehackt worden. Und ich bin definitiv auf keine Phischingmails hereingefallen.

    Man sollte, wie üblich, den Russen nicht so viel glauben. Die versuchen sich, aufgrund der Verhandlungen, nur in eine etwas bessere Position zu bringen, und bauen daher eine Drohkulisse auf. Vom Westen wird diese Kulisse natürlich sofort Ernst genommen. Ich selber glaube eher nicht, dass Russland noch so viele konventionelle schwere Raketen im Depot hat, um mal eben so die Ukraine zu "Enthaupten". Dafür haben die in den letzten beinahe 4 Jahren mehr als genug von diesen schweren Dingern in die Ukraine geschossen, um relativ sinnlose Ziele zu eliminieren. Und, was man dabei nicht vergessen sollte: Scheinbar ist es so, dass die Ukraine beim "Flamingo" noch nachbessern muss. M Wir können davon ausgehen, dass die Verbesserungen nicht lange auf sich warten lassen werden. Aber, die Ukraine hat auch recht gut funktionierende Mittelstreckendrohnen mit Strahlantrieb und ca. 800 km Reichweite. Und diese Drohnen wurden schon recht erfolgreich im Großraum Moskau eingesetzt. Dabei darf man nicht vergessen, dass der Großraum Moskau hervorragend mit Flugabwehr ausgerüstet ist, sodass dort eigentlich nichts durchkommen sollte. Nun kann man darüber streiten, ob die Ukraine clever genug ist, um die eigenen Angriffsdrohnen von der russischen Flugabwehr abschiessen zu lassen, oder ob die russische Flugabwehr von der Qualität einfach nicht gut genug ist, um die Angriffsdrohnen aufzuklären und abzuschiessen.

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    P. S.: Wenn man sich vor Augen führt, dass die russische Luftwaffe in der Ukraine eigentlich nicht viele erreicht, die Schwarzmeerflotte von der Ukraine eigentlich paralysiert worden ist, und überhaupt Russland nun schon seit beinahe 4 Jahren versucht, ihre dämlichen Kriesgziele in der Ukraine durchzusetzen, kann man sicherlich behaupten, dass es in Russland reichlich Probleme mit der Qualität der Waffen gibt. Man dabei nicht vergessen, dass Russland der Ukraine stets quantitativ in allen Bereichen überlegen war und ist.

    Ich finde, in diesem Video ist in Recht einfachen Worten ziemlich plausibel dargestellt worden, warum die Sanktionen, die daraus resultierenden Folgen und der Umbau der russischen Wirtschaftsstrukturen zum Niedergang Russlands führen müssen.

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    Besonders treffend finde ich seine Gleichung " Russland produziert damit es Krieg führen kann, und führt Krieg, damit es produzieren kann" Das Kernproblem des momentanen russischen Systems: Die produzierten Waren, also Waffen und Munition, werden in der Ukraine verfeuert, und beinhalten daher, außer dass sie Tod und Verderben in der Ukraine verbreiten, keinen weiteren Nutzen für die russische Gesellschaft. Ganz im Gegenteil, jede Drohne, jede Rakete und jede Granate, welche auf die Ukraine abgefeuert wird, macht die russische Gesellschaft ärmer. Mittlerweile wünsche ich mir schon, dass ein möglicher Friedensschluß so spät wie irgendmöglich zustande kommt, in der Hoffnung, dass die Russen bis dahin so derartig arm geworden sind, sodass dort ergiebige Hungerkatastrophen ausbrechen, welcher auch gerne mehr als die Hälfte der dortigen Bevölkerung zum Opfer fallen darf. Und auch danach dürfen die über den Status eines Agrarstaates nicht mehr herauskommen. Das sind meine bösen Wünsche zum Dienstag.

    Alles wieder zurück auf den Anfang des putinschen Aufstiegs?? Wie es scheint, rast Russland auf eine nicht kontrollierbare Schuldenfalle zu. Schon jetzt ist es dort scheinbar nicht mehr möglich, alle Löhne, Rechnungen und Kredite zu bezahlen. Die Zahlen erscheinen dramatisch, und das obwohl die russischen Statistiken eigentlich nie die Realitäten wiederspiegeln. Nur, es wird orakelt, dass sich Russland bald wieder dort befindet, wo sich die Sovjetunion in der 90er Jahren befand. Aus der Krise resultierten Zentrifugalkräfte, welche das Riesereich zerrissen. Nur, der heutige Unterschied zu damals: Auslöser ist nicht der seinerzeitige Umbau des sozialistischen Wirtschaftssytems auf Marktwirtschaft, sondern das einseitige Setzen auf Rohstoffproduktion und -export, und zwar ohne signifikante Dienstleistungs- und Indutriesektoren, und natürlich auch der Umbau auf Kriegswirtschaft.

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    Grundsätzlich messe ich dem Thema Geld keine so sonderlich hohe Bedeutung bei. Blaupause ist diesbezüglich für mich das 3. Reich, welches trotz total zerstörter Infrastruktur, Fertigungsanlagen und Städten immer noch genügend Waffen, Munition und Soldaten aufbringen konnte, um sich zu verteidigen. Nur, in Russland gibt es noch völlig intakte Städte, ein völlig normales Zivilleben und eine funktionierende Infrastruktur. Wenn dort jedoch überall der Geldhahn abgedreht und die Versorgung der Bevölkerung immer schwieriger wird, bin ich mal gespannt, wie die Bevölkerung reagieren wird.

    In diesem Zusammenhang sollte man auch der kurzen und knappen Antwort Putins eine hohe Bedeutung beimessen: Er betrachtet dieses 28-Punktepapier nur als gute Verhandlungsgrundlage, und damit keinesfalls als Friedens-/Waffenstillstandsabkommen. Er fühlt sich also keinesfalls an den "Vertragstext" gebunden. Die Ukraine wäre daher schön blöd, wenn sie diesen "Vertrag" annehmen würde. Zumal es auch aus amerikanischer Sicht keinerlei Sicherheitsgarantien gibt. Und das sollte eigentlich Grundvorraussetzung sein, um dem "ausgehandelten Vertragsentwurf" sowas wie ein wenig Macht und Seriösität zu verleihen. Ich denke mal, dass es die Ukraine darauf ankommen lassen sollte, Trump vor den Kopf zu stoßen, und darauf zu vertrauen, dass er von den eigenen Kräften zur Räson gebracht wird, und die Ukraine wenigstens noch mit Geheimdienstinformationen zu versorgen. Diese sind wohl auch bitter nötig, damit die Ukraine mindestens ihre Kampagne gegen die russischen Raffinerien und Erdölindustrie weiterhin fortführen kann.

    Trumps Verwirrspiel wird immer undurchsichtiger. Einerseits ein neuer (alter) Friedensplan, andererseits sollen ab heute mächtige Sanktionen gegen Russland umgesetzt werden, und zu guter Letzt kommt nun auch noch Venezuela mit seinen gigantischen Ölreserven ins Spiel.

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    Ich denke mal, dass man am besten bedient wird, wenn man sich bei Trumps Verhalten nur darauf konzentriert, welche Profite und finanzielle Verwerfungen seine Entscheidungen nach sich ziehen, bzw. ziehen werden. Das bedeutet dann natürlich, dass man ziemlich tief in den letzten Wahlkampf, seinen Sponsoren, Trumps Versprechen und Ankündigungen eintauchen müsste, und natürlich auch welche politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kräfte Druck und Einfluß auf ihn ausüben können. Da auf fundierte Erkenntnisse zu kommen, dürfte meinen Zeitrahmen und meine Fähigkeiten bei weitem überfordern. Was bleibt, ist eine ziemliche Menge an Resignation und die Hoffnung, dass auch so ein Großmaul wie Trump zumindestens noch Ansätze von jenen Wertevorstellungen besitzt, welche unsere Lebensweise eigentlich recht erfolgreich ermöglicht.

    Von daher gesehen hoffe ich mal, dass die Analysen von dem Mark Reicher zutreffend sind, und dass auf absehbarer Zeit tatsächlich Russlands Wirtschaft nachhaltig das Rückgrat gebrochen wird, sodass sie für die nächsten paar Jahre zu keinen weiteren militärischen Attacken mehr fähig sind. Nicht nur das. Womöglich kommt es dann tatsächlich zu einem Wandel in der Geopolitik, welcher etwas mehr Frieden in der Welt möglich macht.

    Können wir auf diesen angeblichen neuen Friedensplan einen Deckel drauf machen ?

    Ja. Insbesondere wenn der Plan von Trump initiiert worden ist, steht doch im Friedensplan immer das gleiche: Russland pocht auf seine Maximalforderungen, Trump erwartet von der Ukraine freiwillige Gebietsabtretungen. Beides kann und wird die Ukraine eher nicht akzeptieren. Überhaupt machen Friedensverhandlungen nur dann Sinn, wenn die Waffen schweigen. Sollen die Russen doch erstmal beweisen, dass denen Ernst ist mit einem Friedensschluß.

    Danke für den Hinweis!!! Wir sind gerade wieder dabei, ein neues Paket zusammen zu stellen. So werden nun auch Socken ihren Weg in die Ukraine finden.

    Geht es um das Essen, ist alles richtig, was man mit im Paket unterbringen kann. Wir haben regelmäßig Salami, Wurstkonserven und kleine Snacks mit an die Front (?) geschickt. Für warme Unterwäsche kann ich wärmstens einen der gängigen BW-Shops empfehlen. Unterwäsche von anderen Lieferanten hat sich als zu warm (!) erwiesen, und obendrein die Bewegungsmöglichkeiten zu sehr eingeschränkt. So als Zivilist kommt man natürlich nicht auf solcherlei Probleme.

    Offensichtlich haben die Russen dazu gelernt, und setzen nicht mehr auf dumme Frontalangriffe. Sie verstehen es wohl immer besser, moderne Militärtechnik sinnvoll einzusetzen, und mit Kleinsttrupps anzugreifen. Zum Glück sind die Ukrainer nicht auf den Kopf gefallen, und können da nach wie vor sehr gut gegenhalten. Währenddessen auf dem Boden für die Ukrainer nach wie vor überwiegend die Landesverteidung im Vordergrund steht, sind sie in der Luft und auf See total in die Offensive gegangen. Dabei muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Ukraine weder über eine größere Luftflotte und erst recht keine maritime Flotte hatte. Sie setzen auf Drohnen in der Luft, auf dem Boden und dem Wasser und auf Raketen, und haben damit unfaßbar viel Erfolg. Die russische Schwarzmeerflotte haben die Ukraine beinahe total bedeutungslos werden lassen, und sind nun dabei, sowohl die russische Ölproduktion als auch das Eisenbahnnetz nachhaltig zu zerstören. Bei letzteren beiden Punkten sollte man nicht unerwähnt lassen, dass sowohl in den russisch besetzten Gebieten als auch Russland selber Partisanengruppen erfolgreich unterwegs sind. Diesen Partisanengruppen sollen auch Russen angehören!!

    Nicht ganz zu unrecht hat Mark Reicher Vergleiche mit der alliierten Luftkampagne gegen Deutschland und dem ukrainischen Drohnenkrieg gegen Russland angestellt. Die damaligen Alliierten hatten eigentlich erst 1944 verstanden, dass der strategische Bombenkrieg nur dann erfolgreich sein kann, wenn man die deutsche Energie- und Treibstoffproduktion und Logistik zerstört. Nur, diese Änderung der bisherigen Strategie konnte nur so spät umgesetzt werden, weil es so lange gedauert hatte, bis die Allierten sowohl über die notwendige Technik als auch die notwendige Masse an Kampfflugzeugen verfügte. Ähnlich geht es den Ukrainern. Sie benötigten erst die notwendige Technik, sprich: weitreichende Drohnen und und Raketen, und die notwendige Masse, um erfolgreich die russischen Raffinerien und nun auch Ölhäfen zu zerstören. Man kann diese Vergleiche auch noch weiter ziehen, und mal schauen, mit welchen Mitteln man damals in der Krieg eingestiegen ist (Schlachtschiffe, Artillerie, Propellerflugzeuge) und mit welchen Mitteln (Flugzeugträger, Raketen, Düsenjäger, Nuklearbomben) er beendet worden ist. Geht es um den russisch-ukrainischen Krieg kann man momentan nur spekulieren. Aber er begann mit Flugzeugen, Panzern, Artillerie und Raketen, und wird vorraussichtlich mit Drohnen und Raketen enden, welche dank künstlicher Intelligenz, auf keine Programmierung oder Steuerung durch den Menschen mehr angewiesen sind. Letztenendes ist es egal, wie der Krieg endet. Hauptsache ist nur, dass er endet, und das die Folgen für die Ukraine nicht zu gravierend sind. Die Folgen für Russland sind mir egal. Verliert Russland den Krieg, oder kommt es auch nur zu einem Waffenstillstand, wird Russland vorrausichtlich auseinanderfallen. Gewinnen die den Krieg, wird er nach Westeuropa weitergetragen. Letzteres steht für mich mittlerweile fest.

    Immerhin: Spätestens 2029 will ein Firmenkonsortium um Rheinmetall eine Laserwaffe zur Marktreife gebracht haben, welche gegen alles, angefangen mit Drohnen bis hin zu Mörsergranaten und Flugzeugen, eingesetzt werden kann, was unerwünscht im Luftraum unterwegs ist. Wenn die dann noch zusichern können, dass für die Herstellung der Laserwaffe keine Komponenten aus China oder einem anderen potentiellen Feindstaat kommen, und die Geräte nicht im Manufakturbetrieb, sondern mindestens in einer Kleinserienfertigung so mit 30 - 50 Geräte/Jahr zusammengesetzt werden, wäre zumindestens ich hochzufrieden.

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    Wenn ich mich nicht irre, versucht Russland seit 2022 die Stadt, besser: das Trümmerfeld Pokrowsk, einzunehmen. Immer wieder hieß es, die Russen stehen kurz vor der Eroberung, immer wieder haben die Ukrainer die Russen zurückgedrängt. Ich bin mir daher nicht sicher, ob sie es diesesmal tatsächlich schaffen werden. Und, wenn sie es doch schaffen sollten, wird das für die Ukrainer kein Beinbruch sein. Schließlich haben die schon längst neue Verteidigungslinien hochgezogen, wo dann wieder, genauso wie in Kausa Pokrowsk, viele, viele Russen den Tod finden werden. Es ist schon ein grausames Spiel, wie man es vermutlich in fast allen anderen Kriegen ebenfalls finden kann.


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    Wie es scheint, ist durch die ukrainischen Drohnenangriffe und natürlich auch den Sanktionen Lukoil, der zweitgrößte russische Energiekonzern, am kollabieren. Darüber hinaus scheint Putin mit Lawrow gebrochen zu haben. Lawrow wird dafür verantwortlich gemacht, dass international schlechte Verträge ausgehandelt worden sind. Dabei sollte eigentlich klar sein, dass auch so ein Schwergewicht wie Lawrow nur das aushandelt, was vorher von Putin und seiner Entourage abgenickt worden ist. Nun fehlt eigentlich nur noch, dass er beim Fensterputzen verunfallt, oder sein Tee mit dem falschen Zucker gesüßt wird.

    Trump scheint im übrigen Ernst zu machen. Er will, zusammen mit anderen ölproduzierenden Staaten, Russlands Ölgeschäfte komplett vom Markt drängen. Ziel ist dabei nicht nur, dass Russland den jetzigen Krieg nicht mehr vernünftig finanzieren kann, sondern sich auch in der Zukunft darum zu kümmern, dass Russland keine signifikanten Einnahmen mehr erzielen kann, und dauerhaft geschwächt wird. Mal schauen, was daraus wird.

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    Die chinesischen Probleme passen hier natürlich nur mittelbar, und daher bedingt rein. Weil China aber der Staat ist, welcher sehr viel Wert darauf legt, dass Russland den Krieg gewinnt, und dieser Forderung durch reichlich Förderung und Unterstützung Russlands unterstreicht, sollte man der Situation in China doch ein wenig Aufmerksamkeit schenken:

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    Ähnlich wie in Russland, bevor die den Völkermord und Angriffskrieg gegen die Ukraine losgetreten haben, scheinen sich auch in China die Probleme zu häufen. Wobei die chinesischen Probleme anscheinend deutlich gravierender wie die russischen wirken. Dummerweise setzt die chinesische Regierung ebenfalls auf die militärische Karte, um die eigene Macht zu legitimieren, und die Bevölkerung abzulenken. Hoffentlich haben die westlichen Regierungen aus den Fehlern gelernt, welche sie beim Umgang mit Russland begangen haben, und setzen China klare Grenzen. Alles andere kann in einer gigantischen Katastrophe enden.

    Jepp, die Unterhaltungselektronik ist seinerzeits beinahe geschlossen nach Japan ausgelagert worden, und diese haben die Fertigung später wohl nach China weitergegeben. Tja, und wie es scheint, werden die vor 2 oder 3 Jahren vollmundig angekündigten Chipfabriken in Europa wohl doch nicht gebaut werden. Die Konkurrenz aus Asien ist eben zu erdrückend, sodass sich Chipfabriken in Europa für Massenproduktionen wohl nicht profitabel genug betreiben lassen.

    Es ist eben eine Krux: Es gibt viele Bereiche, wo es sinnvoll wäre, eine Produktion in Europa zu errichten und zu erhalten. Diesbezügliche Pläne scheitern jedoch stets am Geld, besser: Der fehlenden Profitabilität. Der einzige Bereich, welcher trotz fehlender Profitabilität am Leben erhalten wird, ist die Landwirtschaft. Dort fliessen Unsummen an Subventionen. Ansonsten wären auch dort schon längst alle Lichter ausgegangen. Keine Frage, wären wir komplett auf Importversorgung angewiesen, wir hätten hier zu Zeiten von Corona mit all seinen gestörten Lieferketten gewaltige Versorgungsprobleme bekommen. Vielleicht erinnert sich ja noch jemand daran, welche Versorgungsprobleme wir mit Sonnenblumenöl hatten, als Russland anfing die Ukraine anzugreifen. Kaum auszudenken, was los wäre, wenn wir ähnliche Probleme mit Getreide, Kartoffeln, etc. hätten.

    Nichts desto Trotz, die Weltlage hat sich eben gewaltig verändert. Und da sollte man sich schon mal Gedanken darüber machen, wie sinnvoll es wäre, wenn wir hier in Europa Schlüsselprodukte definieren, und die dazu gehörenden Produktionen in Europa zu etablieren. Um diese zu erhalten könnte man natürlich zu Subventionen greifen, man könnte aber auch nachgelagerte Produktunternehmer dazu zwingen, einen gewissen Anteil des eigenen Bedarfs in Europa zu kaufen.