Es könnte sein, dass die Zerstörung der Ölanlagen in Taupse, durch welche dort offenkundig ein Inferno ohne gleichen ausgelöst worden, die Legitimation von Putin und seinem Mafiaregime als Führungskraft beschädigen. Nicht nur, dass dieses Inferno tage- und wochenlang von der russischen Regierung runtergespielt und sogar verleugnet worden ist, nein, die Bevölkerung fragt sich außerdem, warum Putin sie nicht mehr beschützen kann, und die ukrainischen Drohnen und Raketen jedes beliebige Ziel treffen können. Dementsprechend wird Tuapse auch schon mit Tschernobyl verglichen, welches, so munkelt man, den letzten Anstoß für den Untergang der Sovjetunion gegeben hatte. Schließlich wurde auch damals anfänglich die Katastrophe anfangs verleugnet und heruntergespielt, und die Bevölkerung der Katastrophe ausgesetzt. Ähnliches geschiht ja auch in und um Tuapse. Dabei kann man die Folgen der Brände hunderte Kilometer entfernt in Russland riechen und sehen. So gewltig sind die Rauchwolken, welche von südwest Winden auf das russische Kernland geblasen werden.
So, "nebenbei" hat sich der Mark Reicher auch über die USA ausgelassen.
1.: Sie sind in Sachen Kriegsführung nicht, wie die Ukraine, im 3. Jahrtausend angekommen, und klammern sich überheblich, arrogant und selbstgefällig an ihrer alten Welt. Dementsprechend ging auch deren Krieg gegen den Iran in die Hose, und haben sie die Ukraine, insbesondere Selenkyj, mit falschen Idee und absurden Forderungen eingedeckt.
2. Die USA haben in den letzten Monaten das zerstört, was sie sich in den letzten 75 Jahren aufgebaut haben. Mittlerweile traut ja keiner der alten Verbündeten den USA über den Weg, und sind daher nun nach Kräften bemüht, eine neue Doktrin ohne die USA zu finden. Helfen soll dabei die Ukraine, welche offenkundig sowohl taktisch als auch strategisch und technisch voll in der Zukunft angekommen sind. Man sollte sich dabei nicht davon blenden lassen, dass Russland nach wie vor kleine Fortschritte an der Front macht. Üblicherweise sind das richtig teuer erkaufte Fortschritte. Man spricht dabei von mittlerweile bis zu 157 Toten für jeden gewonnen Quadratkilometer. Dabei sollte man allerdings nicht außer Acht lassen, dass die Ukraine auf der gleichen Fläche bis zu 32 Soldaten verliert.
3.: Die Macht der USA beruht nicht nur auf die Flugzeugträger und Nuklearwaffen. Deren größer Trumpf sind die unfaßbar vielen Stützpunkte, welche sie bisher überall auf der Welt nutzen können. Nur, je mehr die USA das Vetrauen seinen Verbündeten gegenüber verbrennt, desto mehr werden sie ihre weltweiten Stützpunkte verlieren. Und dabei spielt es keinerlei Rolle, ob Trump in der Regierung ist oder nicht. Schließlich hatte sich die USA auch unter Obama schon ein wenig verändert, und niemand weiß, wer als nächster Präsident im weißen Haus einziehen wird. So einer wie Biden oder eben Obama, wird da wohl nie wieder einziehen. Die Gefahr ist jedoch groß, dass dort jemand einzieht, welcher quasi die Trumppolitik fortsetzt. Niemand auf dem Globus will sich diesem Risiko aussetzen, sodass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die USA immer mehr isoliert wird.
So allmählich zeichnet sich ein Bild ab, wie die Zukunft ausschauen könnte. Russland und Putin werden scheitern. Die USA ebenfalls. Europa wird, auch zusammen mit der Ukraine, dass Machtvakuum ausfüllen, welches die USA hinterlässt. Und China wird zunehmend stärker werden, aber aus den jetzigen Erfahrungen lernen, und daher nicht auf das Militär setzen, um seine Interessen durchzusetzen. Es könnte also alles gut werden.