Tdesurteil in Belarus volstreckt

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    Forumsstruktur

    • tartu schrieb:

      Darauf sollte man es nicht ankommen lassen. Zu oft wird dem Angegriffenem in Notwehrfällen Unverhältnismäßigkeit vorgeworfen und er ist der Dumme, auch finanziell. Dies nur mal am Rande :)

      stimmt!! der schnelle Tod war wirklich Unverhältnismässig gegenüber dem was er mit dem Mädchen gemacht hat. Man hätte ihn in die Waffe schauen lassen sollen und aller 10 min ein leerschuss und vielleicht beim 10. mal mit etwas Blei.
    • Ich glaube mal

      ... keiner wäre froh, wenn er lebend bis zum natürlichen tod aus der sache rausgekommen wäre.
      aber vergessen wir doch nicht das eigentliche thema, dieses thread.
      in den staaten wäre er genauso hingerichtet worden wie in belarus, und in den staaten wären auch die u-bahn attentäter hingerichtet worden.
      länder die keine gesetzliche todesstrafe haben müssen eben in sinne der öffentlichkeit, bei anstehenden verhaftungen oder bereinigung terroristischer situationen anders reagieren. wobei der finale todesschuß (er hat nicht wild um sich geschossen, denn wer aus dem fenster springt schießt nicht um sich. das konnte nur james bond) eine unauffällige und praktikable version der todesstrafe darstellt.
      ob jemand 15 menschen in einer u-bahn wegsprengt oder jemand kinder hinrichtet, --diese menschen haben ihr leben verwirkt!!.
      hier geht es aber um den politischen aspekt.
      man sollte in europa einfach die klappe darüber halten und nicht noch an eine sanktionsglocke hängen.
      viele länder haben für solche verbrechen die todesstrafe, andere länder die diese möglichkeit nicht haben, regeln es auf die finale weise. (und dazu gehört auch de).
    • privat0806 schrieb:

      hier geht es aber um den politischen aspekt.

      letzendlich ist jedes Handeln von Staatsorganen eine politische Handlung!! letzendlich ist die Todesstrafe ein gutes Mittel der "bestrafung" wenn sie zur relation zur Tat steht. In den USA ist so manche Todesstrafe fragwürdig und wirklich begründete Begnadigungen werden nicht erteilt da man um die konsequente Haltung Stärke sieht.

      Auch Todesstrafen aus politischen Gründen ist verwerflich. Seltsam ist nur das man die Täter in Belarus so schnell hatte aber vielleicht waren sie vorher auch schon bekannt vieleicht sogar politisch inseniert. Alles möglich und definitiv kein Einzelfall. Was war mit Bartel? Ist es nicht vielleicht in wahrheit auch eine Hinrichtung gewesen. letzendlich ist es natur der machtmenschen ungeliebte Menschen zu beseitigen. sei es mit einer fraglichen Todesfolge oder einfach nur ein politisch Motiviertes Schweigen bzw. herbeiführen der machtlosigkeit wie beim Prinz und Wulff. Alles Insenierungen.

      letzendlich soll der egal wo auf der Welt die Todesstrafe erhalten welcher es auch verdient hat so lange es zu 100% und absolut zweifelsfrei die Schuld nachgewiesen wurde und wenn es in der verhältnismäßigkeit steht. Menschen welche gefühlslos andere Menschen töten würden von mir keine Gnade bekommen.
    • Nun, jetzt ist Oksana Makar ihren schweren Verletzungen erlegen.
      Die drei Täter, Söhne von höheren Funktionören und Politprominenz der PR, wurden ja erst laufen gelassen und nach öffentlichen Druck wieder festgenommen.
      Vielleicht sollte man wirklich überlegen ob man dafür nicht ein altes Strafmaß wieder "ausgräbt":
      „als du mit urteil u. recht zu der mordacht erteilt worden bist, also nim ich dein leib u. gut aus dem fride und thu sie in den unfrid und künde dich erlös u. rechtlos und künde dich den vögeln frei in den lüften und den tieren in dem wald und den vischen in dem waßer und solt auf keiner straßen noch in keiner mundtat, die keiser oder künig gefreiet haben, nindert fride noch geleit haben; …“
      – Artikel 241 der Bamberger Halsgerichtsordnung, zitiert nach Jacob Grimm, Bd. I, S. 58.
      Quelle Wiki
    • Minuteman schrieb:

      Nun, jetzt ist Oksana Makar ihren schweren Verletzungen erlegen.

      ja, es ist schrecklich was dem Mädel angetan wurde und durch nichts zu rechtfertigen.
      Ich denke aber für das Mädel ist es das beste was Ihr geschehen konnte, diese Welt zu verlassen. Wass hätte Sie hier für eine Zukunft? Widerum denke ich die Sache wird jetzt leider sehr schnell wieder vergessen werden, der Mutter werden sie ein paar Dollar Entschädigung gebenn und das wird es dann sein. Die Täter so denke ich werden sehr schnell wieder laufen gelassen. Dafür ist das System einfach zu koruppt.
      Manchmal wünsche ich mir die Todesstrafe aber nicht nur für solche Täter, sondern auch für diejenigen die solches hervorbringen
      Mein Mitgefühl den nahen Angehörigen.
    • Minuteman schrieb:

      Nun, jetzt ist Oksana Makar ihren schweren Verletzungen erlegen.
      Die drei Täter, Söhne von höheren Funktionören und Politprominenz der PR, wurden ja erst laufen gelassen und nach öffentlichen Druck wieder festgenommen.

      Ja traurig. Wäre die Schweinerei nicht Publick geworden kannst du getrost davon ausgehen, es wäre rein gar nichts passiert . So war es schon immer in der Ukraine und so wird es auch bleiben.

      Wer Reich ist und EInfluß hat, der erkauft sich seine Freiheit . :dash:
    • Minuteman schrieb:


      Vielleicht sollte man wirklich überlegen ob man dafür nicht ein altes Strafmaß wieder "ausgräbt":


      Im Grunde haben wir hier doch ein klassisches Beispiel dafür, warum das Strafmaß überhaupt nicht entscheidend ist. Leute, die, wenn sie Fußgänger überfahren, dafür sorgen können, dass am Ende das Opfer als "schuldig" vor Gericht steht, die prügeln und vergewaltigen, ohne eine Bestrafung befürchten zu müssen, tun das doch vor allem deshalb, weil sie sich sicher sind, der Strafverfolgung entgehen zu können. Ob es nun eine Todesstrafe gibt oder nicht, interessiert überhaupt nicht, denn das betrifft ja eh nur die "anderen". Mit etwas anderen Voraussetzungen greift diese Psychologie fast überall sonst auch - man begeht Verbrechen entweder weil man sicher ist, nicht erwischt zu werden oder weil einem gefühlt gerade überhaupt nichts anderes übrigbleibt (vielleicht auch, weil das Denken gerade mal ausgesetzt oder sogar noch nie eingesetzt hat). Dass man hier mit dem möglichen Strafmaß Verbrechen verhindert, glaubt man fast nur noch in den USA. Naja.

      Viel wichtiger ist aus meiner Sicht, dass die Polizei und Gerichte hocheffektiv arbeiten, so dass die Hoffnung auf Straffreiheit im Ansatz erstickt wird. Das ist theoretisch zumindest auch in UA möglich.
    • mbert schrieb:

      Leute, die, wenn sie Fußgänger überfahren, dafür sorgen können, dass am Ende das Opfer als "schuldig" vor Gericht steht,

      Du meinst bestimmt den Typen der letztes Jahr hier in Eppendorf die 4 Menschen totgefahren hatte?


      Mich ärgert das auch das der Typ es sogar gerichtlich durchsetzten konnte, das er obwohl er Epileptiker ist und bereits mehrere schwere Unfälle verursacht hat, noch Autofahren darf!
    • mbert schrieb:

      Dass man hier mit dem möglichen Strafmaß Verbrechen verhindert, glaubt man fast nur noch in den USA. Naja.
      Denke eher "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Weniger die Verhinderung als um Rache, Genugtuung, Fütterung der etwas primitiveren Instinkte geht es. :thumbdown: Aber wer weiss schon, wie er entscheiden würde, wenn er persönlich oder die Familie direkt betroffen ist. Möchte es mir nicht vorstellen, wenn meinen Kinder was passiert oder doch, ich weiss es und es ist sehr Instiktmäßig.
    • mbert schrieb:

      Im Grunde haben wir hier doch ein klassisches Beispiel dafür, warum das Strafmaß überhaupt nicht entscheidend ist.
      Sehe ich auch so. Zur Verhinderung von solch grausamen Straftaten werden drohende Todesstrafen nicht beitragen.

      Weniger die Verhinderung als um Rache, Genugtuung, Fütterung der etwas primitiveren Instinkte geht es. :thumbdown:

      Eben. Es geht um Genugtuung oder meinetwegen Rache. Ich persönlich habe nichts gegen drakonische Strafen und nach meinem Rechtsverständnis steht dieses auch den Angehörigen der Opfer und der Gesellschaft zu.
      Ich habe eben nur ein Problem mit der Todesstrafe, und der einzige Grund dafür ist die Unumkehrbarkeit nach Vollzug.
      Wenn es nach mir ginge, würden in D oder der UA solche Individuen als "Chaingangs" das Strassenbild schmücken, sinnlos 16 Stunden am Tag Steine klopfen oder irgendwelche Sümpfe trockenlegen. Wenn sich dann mal rausstellen sollte das ein Unschuldiger darunter ist, kann ich zumindest sagen Du hast zwar jahrelang Steine gelopft, aber ab den jetzigen Zeitpunkt mit dem Beweis deiner Unschuld bist Du frei sowie voll rehabilitiert und die Entschädigung garantiert Dir zumindest für den Rest deines Lebens ein sorgenfreies Leben. Entschuldigung.
      Das kann ich bei der Todesstrafe nicht, und jemanden dann postmortem für Unschuldig erklären und zu rehabilitieren ist aus meiner Sicht eine äusserst armselige Entschuldigung der Justiz und des Rechtsstaates.

      mbert schrieb:

      Viel wichtiger ist aus meiner Sicht, dass die Polizei und Gerichte hocheffektiv arbeiten, so dass die Hoffnung auf Straffreiheit im Ansatz erstickt wird. Das ist theoretisch zumindest auch in UA möglich.
      Steht ausser Frage. Nur in D werden die Höchsstrafen in den seltensten Fällen verhängt und in UA ist die Justiz TEILWEISE korrupt. Wobei die Situation in der UA die schlimmere ist, denn wer in UA gegen die Korruption ernsthaft vorgeht verliert die nächste Wahl. Nicht mal Supermann Putin im korrupteren Russland traut sich da ernsthaft dran :D
    • Nach wie vor halte nicht nur ich , in vielen Fällen die Todesstrafe für die einfachste und auch effektivste zu mal auch ökonomischste !
      In den meisten Fällen sind doch die Resozialisierung Programme doch nur Sinnvoll und nützlich für die Psychologen Freaks und selbsternannten Menschenfreunde. Alles nur vollkommen vergeudete Ressourcen .
      Wozu Kinderschaender , Terroristen und Mörder in eigens dafür Konzipierte Hochsicherheitszellen / Gefängnisse unter brachialen Kosten verwahren. Ändert an dem Instinkt der Versager aber nichts ! Wie oft wurden Kliniken, Gerichte etc. Unnötigerweise bemüht um Verbrecher wieder auf Freien Fuß zu setzen ! Ergebnis fast alle fielen wieder in die alten Muster und blieben Täter.
      Da ist eine Hinrichtung allein aus Ökonomischen Gründen effizienter.

      Allein mit dem eingesparten Geld , könnte endlich auch einmal dann an die Opfer und deren Angehörigen gedacht werden , oder noch besser diesen endlich Zielgenau geholfen werden.
      Gerade hier bei uns haben doch Teilweise die Täter mehr Schutz als das Opfer !!!!

      Das hat nichts mit Auge um Auge zu tun. Nein in meinen Augen ist der Kriminelle Ballast abzuwerfen !

      Selbst die Knalltüten der Justiz sogar der Forensischen Medizin wissen das über zwei Drittel der Täter einfach nicht resozialisierbar sind . Da stellt sich die Frage, wenn kein geeignetes Mittel vorhanden ist , den Mördern etc. wieder auf Kurs zu bringen , wozu soll dieser mit enormen Finanziellen Aufwand " gesichert " werden. Da ist die Entsorgung doch eine Alternative !
    • krissa60 schrieb:

      Da ist eine Hinrichtung allein aus Ökonomischen Gründen effizienter.

      Wirklich? Kannst Du das belegen? Ich habe mal google bemüht, ganz einfacher Suchbegriff: Kostenvergleich Todesstrafe, schaut mal selber, was Ihr da so findet. Interessant finde ich den ersten Treffer, ein Link auf eine PDF-Datei Fakten über die Todesstrafe in den USA. Alles, was ich bisher gelesen habe, ist, dass die Todesstrafe erheblich mehr Kosten verursacht als spart, wenn man den Anspruch hat, ob der besonderen Verantwortung (lässt sich ja nicht mehr zurücknehmen) die entsprechende Sorgfalt walten zu lassen.
    • Ich finde in diesem Zusammenhang auch die Geschichte um den Emdener Mord ziemlich typisch. Aufgepeitscht durch die Presse mit den vielen Bildern und wenigen Texten gab es schon einen Mob, der zum Lynchen bereit war - bloß weil jemand unter Verdacht stand!

      Es gibt vieles, was gegen die Todesstrafe spricht. Aber ein ganz wesentlicher Punkt ist aus meiner Sicht auch ein ethischer - das ultimative Verbrechen, einen Menschen zu töten, darf kein akzeptiertes Werkzeug eines Staates sein. Meinetwegen kann man darüber diskutieren, harte Fälle länger wegzusperren (ich blicke eh nicht durch, was da die Zusammenhänge sind und bin daher auch gegenüber den hier schon geäußerten Kampf-Meinungen ziemlich misstrauisch), aber ich bin der festen Überzeugung, dass kein Staat das Recht hat, Menschen zu töten. Ja, und ich bin mir vollkommen bewusst, dass praktisch alle Staaten mehr oder weniger oft gegen diesen Grundsatz verstoßen. Das ändert aber nichts daran, dass man in einer solchen Diskussion von moralischen Grundsätzen statt Zynismus ausgeht.

      Ein Gedanke noch: ich glaube, wir alle wüssten nicht mit Sicherheit, wie wir reagieren würden, wenn unseren nächsten Angehörigen gewisse Dinge angetan würden. Wenn nun jemand letztlich an dem Punkt ankommt, selber aktiv werden zu wollen (kann ich für mich auch nicht ausschließen), dann ist das doch letztlich in dem Bewusstsein, dass man selber dann eben auch u.U. eine Straftat begeht, für die man vom Staat zur Rechenschaft gezogen wird. Ich denke, in einem solchen Fall wird man das in Kauf nehmen und nicht sagen, dass der Staat ganz böse ist, weil er die gerade verübte Selbstjustiz nicht billigt.
    • @ Mbert , eine Hinrichtung ( nach Verurteilung ) kostet etwas Bürokratischen Aufwand , die Kugel oder noch besser Guillotine macht kaum Kosten , das Begräbnis auch nicht.

      Alles imm allen einen Bruchteil , was so einer allein im Monat ( Haft ) verursacht !

      Als reiner Zahlenmensch immer mit dem Focus auf Deckungsbeitrag , ist dies am wirtschaftlichsten und günstig. Zum Beispiel in Kuba , werden Hinrichtungen per Genickschuss in Kasernen durchgeführt. Eine 9mm Patrone kostet keine 49 Euro Cent.
    • @Mbert, es geht ja in der Diskussion nicht um den aktuellen Mordfall , da es keinen Verurteilten gibt. Es war nur kurzzeitig ein Tatverdächtiger vorhanden , bei erwiesenen Tätern da sieht es anders aus. Ja ruhig an die Wand stellen.

      Doch das Beispiel zeigt auf der anderen Seite sehr gut , wie sehr viele die Schnauze voll haben im Umgang mit Kinderschaendern und Mördern . Zu lasche Bestraffungen und zu viel Rechte für solche Perverslinge. Da kocht die Meinung in der Bevölkerung dann doch schon mal richtig hoch. Und die Scheiß Politik schwafelt immer nur Dummes Zeug.

      Das kann man den Angehörigen der Opfer kaum noch vermitteln, wie Ohnmächtig der Staat gegenüber solcher Kriminellen ist.
    • mbert schrieb:

      Wirklich? Kannst Du das belegen? Ich habe mal google bemüht, ganz einfacher Suchbegriff: Kostenvergleich Todesstrafe, schaut mal selber, was Ihr da so findet. Interessant finde ich den ersten Treffer, ein Link auf eine PDF-Datei Fakten über die Todesstrafe in den USA. Alles, was ich bisher gelesen habe, ist, dass die Todesstrafe erheblich mehr Kosten verursacht als spart, wenn man den Anspruch hat, ob der besonderen Verantwortung (lässt sich ja nicht mehr zurücknehmen) die entsprechende Sorgfalt walten zu lassen.
      Ohne jetzt den Kostenvergleich überhaupt gelesen zu haben behaupte ich, das eine Kugel kal. 9mm sowie eine anonyme Bestattung erheblich preisgünstiger sind als eine jahrelange Inhaftierung. :phat: Das soll allerdings nicht heißen das ich die Todesstrafe unbedingt immer für richtig halte!

      mbert schrieb:

      Ich finde in diesem Zusammenhang auch die Geschichte um den Emdener Mord ziemlich typisch. Aufgepeitscht durch die Presse mit den vielen Bildern und wenigen Texten gab es schon einen Mob, der zum Lynchen bereit war - bloß weil jemand unter Verdacht stand!
      Ja so ist es leider, mal wieder typisch, wäre ne alte Oma vergewaltigt und getötet worden hätten alle nur geschmunzelt :dash:
      Dieser Junge war nichts weiter als ein Beschuldigter, noch nicht mal angeklagter!

      Ich bin mir aber ziemlich sicher das wenn der Täter nicht ein Ganzkörper Kondom am Körper trug, es verwertbare Spuren geben wird, heutzutage reicht ein einziges Haar um solche Leute zu finden. Schwierig wird es leider wenn der Täter noch nicht erkennungsdienstlich behandelt wurde. Dann würde er erst bei seiner nächsten Straftat auffliegen.
    • krissa60 schrieb:

      @ Mbert , eine Hinrichtung ( nach Verurteilung ) kostet etwas Bürokratischen Aufwand , die Kugel oder noch besser Guillotine macht kaum Kosten , das Begräbnis auch nicht.

      Hast Du Dir die Zahlen mal angesehen? Fakt ist doch, dass die Todesstrafe in der Praxis teurer ist als Systeme ohne. Da kannst Du schreiben was Du willst, das wirst Du mit "alles ganz einfach" nicht ändern. Wenn Du Systeme wie China als Maßstab nimmst, wo einfach wahllos Leute weggemetzelt werden und man es mit der Eindeutigkeit, ob jemand schuldig ist oder nicht, nicht so genau nimmt, dann können wir die Diskussion von mir aus auch gleich wieder abbrechen.
    • mbert schrieb:

      krissa60 schrieb:

      @ Mbert , eine Hinrichtung ( nach Verurteilung ) kostet etwas Bürokratischen Aufwand , die Kugel oder noch besser Guillotine macht kaum Kosten , das Begräbnis auch nicht.

      Hast Du Dir die Zahlen mal angesehen? Fakt ist doch, dass die Todesstrafe in der Praxis teurer ist als Systeme ohne. Da kannst Du schreiben was Du willst, das wirst Du mit "alles ganz einfach" nicht ändern. Wenn Du Systeme wie China als Maßstab nimmst, wo einfach wahllos Leute weggemetzelt werden und man es mit der Eindeutigkeit, ob jemand schuldig ist oder nicht, nicht so genau nimmt, dann können wir die Diskussion von mir aus auch gleich wieder abbrechen.
      Na die Zahlen sind doch der vollkommne Quatsch , denn in den Kosten die hier angebracht sind am Beispiel der USA sind auch die Unnötigen Kosten von Revisionen etc. mit beinhaltet. Da hat sich dort eine regelrechte Industrie darum entwickelt mit Hyänen von Anwälten etc.
      Also daher hinkt das Argument , da die Realität eine vollkommen andere Sprache spricht. Einen Menschen schnell und sogar Schmerzfrei aus dem Leben zu befördern kostet verdammt wenig.


      Am Beispiel der ehemaligen DDR , lagen diese Kosten bei rund 800 DDR Mark ( inkl. der Einäscherung) .

      Wieso - in jedem System haben die Urteile die gefällt wurden ihre Gültigkeit und somit Legitim .
    • krissa60 schrieb:

      Na die Zahlen sind doch der vollkommne Quatsch , denn in den Kosten die hier angebracht sind am Beispiel der USA sind auch die Unnötigen Kosten von Revisionen etc. mit beinhaltet. Da hat sich dort eine regelrechte Industrie darum entwickelt mit Hyänen von Anwälten etc.

      Ich kann nicht sehen, was Quatsch daran ist, bevor man einen Menschen ohne Undo-Knopf aus dem Leben befördert, so sicher gehen zu wollen, wie es irgendwie geht, dass man da nicht den falschen umbringt.

      Nur nochmal für alle, die es nicht gelesen haben:
      • Das kalifornische Todesstrafen- System kostet den Steuerzahler $114 Millionen im Jahr neben den Kosten für die Inhaftierung lebenslänglich. Steuerzahler müssen für mehr als $ 250 Millionen für jede staatliche Hinrichtung aufkommen. ( L.A.Times, 6. März 2005)

      • In Kansas sind die Kosten für die Todesstrafe 70% höher als in vergleichbaren Fällen, in welchen die Todesstrafe nicht angewendet wird, eingeschlossen sind die Kosten für die Unterbringung im Gefängnis. (Kansas Leistungsbericht, Dezember 2003).

      • In Maryland ein durchschnittlicher Todesstrafenfall resultierend in ein Todesurteil kostet ca. $3 Millionen. Die bisherigen Kosten von 1978-1999 für Maryland’s Steuerzahler sind auf 186$ M geschätzt. Es gab 5 Hinrichtungen ( Urban Institute 2008 ).

      • In Indiana übersteigen die Kosten für die Todesstrafe die Gesamtkosten für eine Lebenslängliche Haftstrafe ohne Bewährung um über geschätzte 38%, so daß 20% der Todesstrafen umgewandelt werden in Lebenslänglich. (Indiana Krimonologie-Rechts-Studien-Commission, 10. Januar 2002).

      • Die weitaus umfassendste Studie des Landes ergab, dass die Kosten für die Todesstrafe North Carolina $ 2.16 Millionen pro Hinrichtung mehr kostet, als einen Mörder lebenslänglich im Gefängnis einzusperren. Ein Großteil der Kosten entsteht während der Verhandlungsphase. (Duke Universität, Mai 1993).

      • Die Todesstrafe durchzuführen kostet Florida $51 Millionen pro Jahr mehr als wenn alle Mörder ersten Grades mit lebenslänglicher Haftstrafe ohne Bewährung bestraft würden. Basierend auf den 44 Hinrichtungen in Florida seit 1976 summierten sich die Kosten auf $24 Millionen für jede Hinrichtung. (Palm Beach Post - 04. Januar 2000).

      • In Texas kostet ein Fall mit Todesstrafe durchschnittlich $2.3 Millionen, etwa dreimal soviel, als wenn man jemanden in einer Einzelzelle mit dem höchsten Sicherheitsstandart für 40 Jahre einsperrt. (Dallas Morning News, 08. März 1992).
      Quelle: Fakten über die Todesstrafe in den USA

      Du schreibst nur, dass das eigentlich ganz einfach ist. Das finde ich nicht sehr überzeugend. Willst Du Menschen, die davor stehen, vom Staat umgebracht zu werden, das Recht absprechen, mit allen denkbaren legalen Mitteln ihr Leben zu retten? Manchmal kann ich mich nur noch wundern.