Esten und Letten streiten um Erfindung des Weihnachtsbaums

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    • Esten und Letten streiten um Erfindung des Weihnachtsbaums

      Die Balten-Staaten Estland und Lettland streiten um die Erfindung des Weihnachtsbaums. Die lettische Hauptstadt Riga feiert in diesem Jahr den 500. Jahrestag, an dem erstmals ein Weihnachtsbaum aufgestellt worden sein soll. Dies rief einen freundschaftlichen Protest aus Tallinn im benachbarten Estland hervor, wie der Bürgermeister von Riga, Nils Usakovs, sagte: "Ich habe einen kleinen Weihnachtsbaum vom Bürgermeister von Tallinn bekommen. Er gratuliert uns zum 500. Jahrestag des Weihnachtsbaumes in Riga, erinnert aber daran, dass Tallinn schon den 569. Jahrestag feiert."Nach Forschern, die Lettlands Anspruch unterstützen, wurde der erste Weihnachtsbaum 1510 in Riga aufgestellt. Es handelte sich demnach um eine Holzpyramide, die als Baum bezeichnet und mit getrockneten Blumen, Früchten, Gemüsen und Spielzeugen gechmückt wurde. Der Baum soll für einen Umzug benutzt und zum Jahresende verbrannt worden sein. Estland behauptet dagegen, die Bürger von Tallinn hätten schon 1441 den ersten Weihnachtsbaum gehabt. Er sei vor dem Rathaus für ein winterliches Tanzritual aufgestellt worden, bevor auch er angezündet worden sei.

      afp.com
      :lol:
    • Die können sich wieder beruhigen unsere Freunde aus dem Baltikum ! Beide haben sie dies nicht erfunden !

      Erfunden wurde der Baum in Babylonien. Die alten Völker stellten zu Ehren ihrer Götter Bäume auf, auch der Julklotz kommt daher. Spätestens seitdem das "Christentum" Staatsreligion wurde, versuchte man, den Heiden den Übergang schmackhaft zu machen, indem man sie ihre alten Traditionen weiter machen ließ. Die Urchristen kannten keinen Weihnanchtsbaum. Auch kein Weihnachten. Ich empfehle als Lektüre das Buch: "Von Babylon nach Rom" von Alexander Hislop. Dort werden viele alten Bräuche unter die Lupe genommen.
      Die Feier des Weihnachtsfestes ist erstmalig 354 n. Chr. in Rom belegt. Die junge christliche Kirche feierte ursprünglich die Taufe als Erscheinung des Herrn am 6. Januar beim Epiphaniasfest (Epiphanie = Erscheinung des Herrn). Erst im 4. Jahrhundert nach der Geburt Christi wurde ein Datum für die Weihnachtsfeier festgelegt, da in der Bibel kein genauer Tag der Geburt Christi dokumentiert war: wider Erwarten war dies der 25. Dezember. Es wird allgemein angenommen, daß der wesentliche Beweggrund der Wahl dieses Datums darin zu finden ist, daß die Kirchväter der ersten Stunden wohl ahnten, dass die im Naturgeschehen verwurzelten Bräuche der vorchristlichen "heidnischen” Religionen nicht so einfach auszurotten gewesen wären und datierten daher strategisch geschickt das zweitwichtigste Fest des Christentums auf den 25. Dezember, den vom Sonnenkult bestimmten Tag..Der Brauch, das Haus mit grünen Tannenzweigen zu schmücken, ist bis auf das 15./16. Jahrhundert zurückzuführen. So ist aus dem Jahre 1535 überliefert, dass in Straßburg kleine Eiben, Stechpalmen und Buchsbäumchen verkauft wurden, die in den Stuben aufgehängt wurden. 1597 soll die Handwerkerzunft von Bremen erstmals einen Christbaum zur Weihnachtszeit aufgestellt und geschmückt haben.
      Im 18. Jahrhundert verbreitete sich die Sitte, einen Tannenbaum aufzustellen. Schnell war es weltweit Brauch, einen Tannenbaum mit Papierrosen, Oblaten, Dörrobst, Äpfeln, Zuckerstücken und vielen weiteren Dingen zu schmücken. Erst später kamen auch Kerzen als traditioneller Baumschmuck hinzu. Die Tradition, Kinder am Weihnachtstag zu beschenken, tauchte bereits 1450 in Konstanz auf, wobei die Bescherung eigentlich mit dem Tag des Nikolaus verbunden war. Quelle(n):http://www.muenchen.de/Stadtleben/Winter…

      Und wer hat eigentlich den Weihnachtsbaum erfunden? Der Tannenbaumbrauch in der heutigen Form ist noch keine 400 Jahre alt und – wiederum erstaunlich – scheinbar eine aus Sicht der christilichen Kirche gesehen eher ungewollte Entwicklung, da diese ihren Ursprung wiederum in den heidnischen Sitten der Mittwinterzeit findet.ine Sitte der Mittwinterzeit war das Hineinholen eines sogenannten "Wintermaien" ins Haus, um Dämonen und Geister zu vertreiben, das Frühjahr zu bringen und Fruchtbarkeit zu fördern. Da es nicht immer gelang, Obstbaumzweige – die ursprünglichen "Wintermaien” – rechtzeitig zum Blühen zu bringen, setzten sich die immergrünen Zweige zunehmend und ab dem 16. Jahrundert in einer stehenden Form zunehmend durch. Um 1605 sollen erste geschmückte aber kerzenlose Bäume in Straßburg die Stuben verschönert haben. Im 18. Jahrhundert wurde der ursprünglich vorchristliche Brauch dann christlich umgedeutet, nachdem allerlei Versuche der Christlichen Kirche, das tief im Volk verwurzelte heidnische Brauchtum zu verbieten, fehlgeschlagen waren.
    • krissa60 schrieb:

      da diese ihren Ursprung wiederum in den heidnischen Sitten der Mittwinterzeit findet.ine Sitte der Mittwinterzeit war das Hineinholen eines sogenannten "Wintermaien" ins Haus, um Dämonen und Geister zu vertreiben, das Frühjahr zu bringen und Fruchtbarkeit zu fördern. Da es nicht immer gelang, Obstbaumzweige – die ursprünglichen "Wintermaien” – rechtzeitig zum Blühen zu bringen

      Irgenwer hat mir letztens erzaehlt das er das traditionell noch macht. das hat er von seiner Oma. irgenwas mit ein Kirschzweig der bis irgenwann bluehen muss damit im naechsten jahr irgenwas tolles passiert. habe da irgenwie nicht wirklich zu gehoehrt. fuer ihm war es aber eine spannende Geschichte.