Sanktionen gegen Russland

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    • Russische Autobranche in Krise
      In Kaluga zeigt sich, wie hart Sanktionen wirken

      Welche Folgen die westlichen Sanktionen gegen Russland haben, ist 180 Kilometer südlich von Moskau deutlich zu spüren. Die Stadt Kaluga lebt von Autos. VW, Renault, Volvo haben hier Werke. Doch seit dem Ukraine-Krieg sind sie geschlossen. Für die Menschen in Kaluga ist das ein harter Schlag.
      n-tv.de/mediathek/videos/wirts…rken-article23404794.html
    • Spende für ukrainische Kinder
      Muratow erlöst Rekordsumme mit Nobelpreis-Medaille

      Noch nie soll eine Nobelpreis-Medaille mehr erzielt haben: Der russische Journalist und Friedensnobelpreisträger Dmitri Muratow versteigert seine Medaille für mehr als 100 Millionen US-Dollar. Die Rekordsumme soll ukrainischen Flüchtlingskindern zugutekommen.

      Die Friedensnobelpreis-Medaille des russischen Journalisten und Regierungskritikers Dmitri Muratow ist für 103,5 Millionen US-Dollar (rund 98 Mio. Euro) versteigert worden. Das Geld sei bereits überwiesen worden, bestätigte das Auktionshaus Heritage Auctions im texanischen Dallas.

      Medienberichten zufolge handelt es sich um den höchsten Preis, der jemals für eine Nobelpreis-Medaille gezahlt wurde. In der Auktionsankündigung hatte es geheißen, der Erlös solle über das UN-Kinderhilfswerk UNICEF Flüchtlingen aus der Ukraine zugutekommen, die durch Russlands Angriffskrieg ihre Heimat verloren haben. Gebote wurden seit Anfang Juni online angenommen.
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      n-tv.de/panorama/Muratow-erloe…ille-article23411805.html
    • tagesschau.de/ausland/liveblog…nd-vollstaendig-verlassen

      14:31 Uhr
      Nike will Russland vollständig verlassen

      Der US-Sportartikelhersteller Nike verlässt Russland endgültig. Der Konzern erklärte, die zunächst vorübergehend geschlossenen Filialen würden nicht mehr öffnen. Auch online seien Käufe für Menschen in Russland nicht mehr möglich. Bereits aufgegebene Bestellungen würden erstattet.
    • Hilfe bei Abkehr von Russland
      Ukraine will Deutschland Atomstrom liefern


      Der deutsche Energie-Notstand weckt die Hilfsbereitschaft der Ukraine: Man könne mit heimischem Atomstrom aushelfen, verspricht Energieminister Galuschenko und präsentiert bereits technische Details zur Machbarkeit. Die Loslösung von Russland sei für Berlin eine "Herkulesaufgabe".

      Der ukrainische Energieminister German Galuschenko hat Deutschland die Lieferung von Atomstrom angeboten. Seit dem 16. März habe die Ukraine ihr Energienetz mit dem Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber synchronisiert - "damit kann die Ukraine zum Outsourcer von Strom für Deutschland werden", schrieb Galuschenko in einem Gastbeitrag für die "Wirtschaftwoche". Dadurch entstehe "eine Art Versicherungspolster in Zeiten witterungsbedingt rückläufiger Erzeugung aus Solar- und Windkraftanlagen".

      Deutschland und die Ukraine könnten dabei von den unterschiedlichen Zeit- und Klimazonen profitieren. Der Zeitunterschied zwischen Kiew und Berlin betrage eine Stunde, womit sich auch die Stromverbrauchsspitzen der beiden Länder um eine Stunde unterscheiden würden, schrieb Galuschenko weiter. Dies ermögliche es Deutschland, "ukrainischen Strom billiger einzukaufen, wenn die Nachfrage nach ihm zurückgeht oder es einen erheblichen Überschuss an grüner Erzeugung gibt". Die Ukraine wiederum könne deutsche Windenergie in Überschusszeiten kaufen.
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      n-tv.de/politik/Ukraine-will-D…fern-article23421718.html
    • "Dominoeffekt" für andere Länder
      Deutscher Gas-Notfallplan macht die EU nervös


      Die Ausrufung der zweiten Krisenstufe im Notfallplan gleicht dem Eingeständnis, dass die deutsche Wirtschaft wegen des Gasmangels in Turbulenzen geraten könnte. Auf dem EU-Gipfel warnt der belgische Staatschef vor den Auswirkungen eines solchen Ausfalls für die europäischen Nachbarn.

      Die Gaskrise und andere wirtschaftliche Folgen des Ukraine-Kriegs haben den zweiten Tag des EU-Gipfels in Brüssel bestimmt. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union berieten darüber mit der Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde. Bundeskanzler Olaf Scholz rief dazu auf, die Abhängigkeit von russischem Gas weiter zu verringern.

      Deutschland habe bereits vieles getan, um seine Infrastruktur anzupassen und Gas aus anderen Ländern zu importieren, betonte Scholz in Brüssel. "Das ist eine Anstrengung, die jetzt nochmal weiter beschleunigt werden muss." Dafür müssten auch die erneuerbaren Energien ausgebaut werden, um klimaneutral wirtschaften zu können. Es bestehe Sorge, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Gaslieferungen in die EU komplett einstelle, sagte ein EU-Diplomat. Die von einigen Ländern geforderte Deckelung von Energiepreisen sei derzeit nicht konsensfähig. Ein von Italien angeregter Energie-Sondergipfel sei zunächst nicht geplant.

      Für Samstag hat Scholz die Partner der sieben großen Industrieländer (G7) auf Schloss Elmau in Bayern eingeladen. Auch bei dem Treffen mit US-Präsident Joe Biden stehen der Ukraine-Krieg und die wirtschaftlichen Turbulenzen im Vordergrund. Der belgische Regierungschef Alexander De Croo zeigte sich mit Blick auf die Lage in Deutschland besorgt. "Es ist bisher das einzige Land, das zugeben muss, dass es möglicherweise einen Teil seiner Wirtschaftstätigkeit einschränken muss, weil es nicht genug Gas hat", sagte De Croo. Er warnte vor einem Dominoeffekt: "Wenn Deutschland in Schwierigkeiten gerät, dann wird das auch enorme Auswirkungen auf alle anderen europäischen Länder haben."
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      n-tv.de/politik/Deutscher-Gas-…voes-article23420842.html
    • und wieder - funktionieren die Sanktionen? nicht wirklich, die Raffgier einiger umgehen diese wie vermutet (auch wenn es aus der BILD ist):

      bild.de/regional/dresden/dresd…utbrain.desktop.AR_2.bild


      Wende im Prozess um Leipziger Unternehmer Alexander S. (57), der laut Bundesanwaltschaft illegal Teile und Maschinen nach Russland geliefert haben soll, die zur Entwicklung und Herstellung von ABC-Waffen geeignet waren.
      Am Montag legte er ein zumindest halbherziges Geständnis ab, nachdem das Gericht ihm eine Höchststrafe von drei Jahren und sechs Monaten Haft zugesichert hatte.
      „Ich habe gewusst, dass ich für die Ausfuhr Genehmigungen brauche,“ erklärte S. vor dem Oberlandesgericht in Dresden. Das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle hatte einen der russischen Endabnehmer verdächtigt, die Geräte wie Wärmetauscher an die Rüstungsindustrie weiterzugeben.
      Alexander S. suchte laut Gericht daraufhin unverfängliche Scheinabnehmer – wie eine medizinische Akademie. Der Unternehmer: „Ich wollte die Ware ja auch ausliefern.“
    • ➤ Patriarch Kirill rutscht bei Gottesdienst aus - Spott im Netz
      Der Moskauer Patriarch Kirill ist bei einem live im Fernsehen übertragenen Gottesdienst in Südrussland ausgerutscht und gestürzt. Der 75-Jährige konnte die Messe anschließend fortsetzen. Er sei auf dem weihwassernassen Boden ausgerutscht. "Dank Gottes Gnade ohne Folgen", sagte Kirill am Samstag anschließend laut der Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Sein Sturz sei "auf die Gesetze der Physik" zurückzuführen. "Der Boden ist wunderschön, in ihm kann man sich spiegeln, so glitzernd und glatt ist er. Aber wenn Wasser darauf kommt, selbst wenn es Weihwasser ist, so arbeiten die Gesetze der Physik", daher sei er unglücklich "geschlittert", so Kirill. Ein Video des Sturzes finden Sie hier.
    • Kommt Ukraine in Staatenverbund?
      "Medwedew hofft, dass es EU bis dahin nicht mehr gibt"

      In Brüssel wird über die Zukunft der Ukraine verhandelt. Bei einem Gipfel-Treffen soll entschieden werden, ob das kriegsgebeutelte Land den Status eines EU-Beitrittskandidaten bekommt. ntv-Korrespondent Rainer Munz berichtet, wie Moskau auf die Entwicklung reagiert.
      n-tv.de/mediathek/videos/polit…gibt-article23417251.html
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      "Müssen den Geldhahn zudrehen"
      G7-Staaten verbieten Gold-Importe aus Russland


      Wegen des Ukraine-Kriegs greifen die G7-Staaten zum nächsten Mittel, um Russland weiter vom internationalen Finanzsystem zu isolieren. Künftig soll der Handel mit Gold zwischen den Industriemächten und Russland untersagt werden - ein milliardenschwerer Einschnitt für den Kreml.
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      n-tv.de/politik/G7-Staaten-ver…land-article23423240.html

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      Warum eigentlich jetzt erst?
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      Durch Antikriegsdemo berühmt
      76-jährige russische Künstlerin malt weiter gegen Putin

      Auf einer Demonstration in St. Petersburg gegen den Ukraine-Krieg wird die 76-jährige Künstlerin Elena Osipova verhaftet. Seitdem werden ihre Werke immer wieder beschlagnahmt. Doch die Malerin lässt sich nicht einschüchtern. In ihrem Atelier verleiht sie ihrer Meinung unentwegt Ausdruck.
      n-tv.de/mediathek/videos/panor…utin-article23414916.html
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      "Müssen Bauchmuskeln zeigen"
      Johnson und Trudeau witzeln über nackten Putin


      Der Ukraine-Krieg, die schwierige Lage der Weltwirtschaft oder die Klimakrise: Der G7-Gipfel auf Schloss Elmau in Bayern ist vollgepackt mit ernsten Themen. Vor der ersten Arbeitssitzung ist die Runde allerdings zu Scherzen aufgelegt: Der britische Premier will sich unbedingt entkleiden.
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      Kanadas Regierungschef Justin Trudeau schlug vor, die Jacketts bis zum offiziellen Foto der Runde anzulassen. Doch Johnson insistierte: "Wir müssen zeigen, dass wir stärker als Putin sind." Erneut ergriff der kanadische Premier das Wort und erinnerte an ein berühmtes Foto des russischen Präsidenten aus dem Jahr 2009: Reiten mit nackten Oberkörper, das müsse man machen, witzelte Trudeau. Offenbar ohne auf die Bekleidungsfrage eingehen zu wollen, erwiderte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, eine leidenschaftliche Reiterin: "Reiten ist das Beste."
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      n-tv.de/politik/Johnson-und-Tr…utin-article23423894.html

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      Über den russischen Möchtegerne-Zaren zu witzeln ist das Eine...
      wirklich helfen würde aber eher ein "gezielter Kopfschuss" oder ein gezielter Raketenangriff wenn er wieder mal in seinen anektierten Gebieten auf der Krim zu Feierlichkeiten unterwegs ist! Oder... siehe meine Idee im Post vorher... wenn er gerade bei Kirill in der "Kirche der Kriegstreiber" Weihnachten feiert (oder so).

      twitter.com/TLDRNewsUK/status/…utin-article23423894.html
    • New

      nobody wrote:

      ChristophVIE wrote:

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      Warum eigentlich jetzt erst?
      weil gerade in der Schweiz ein Skandal um tonnenweise russisches Gold abgeht

      Trotz Boykotts
      Rätsel um russisches Gold in der Schweiz

      In der Schweiz tauchen drei Tonnen russischen Golds auf – und kein Unternehmen will es gewesen sein. Dabei ist die Rolle der Schweiz bei den Sanktionen besonders wichtig.

      Russisches Gold ist historisch mit großen Rätseln verbunden. Bis heute herrscht ein Mysterium um den Schatz des letzten Zaren, Nikolas II. von Russland. In den Kriegswirren nach der Russischen Revolution sollen 180 Tonnen Gold verloren gegangen sein – heutzutage wäre der Fund ein Milliardenschatz.

      Doch auch in der Gegenwart gibt das russische Gold Rätsel auf, so wie etwa aktuell in der Schweiz. Hier sind im Mai drei Tonnen Gold aus Russland importiert worden – aber niemand will es gewesen sein. Kein Wunder: Während die Lenker der G7 am Sonntag noch über ein Importverbot von russischem Gold in allen G7-Staaten diskutierten, verzichtet die Schweiz seit Kriegsbeginn auf den Import des Edelmetalls.
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      t-online.de/finanzen/unternehm…-gold-in-der-schweiz.html
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      Zahlungsausfall bei Eurobonds
      Russland kann zum ersten Mal seit 1918 seine Schulden nicht mehr bezahlen


      Gestern Abend lief die Zahlungsfrist für zwei Schuldscheine Russlands ab, ohne das das Land die geforderten 100 Millionen Dollar bezahlen konnte. Zuletzt passierte das vor über 100 Jahren. Doch einzigartig ist, wie es überhaupt dazu kam.

      Bis zum 27. Mai hätte Russland Zinszahlungen auf seine Eurobonds in Höhe von 100 Millionen Dollar leisten müssen. Als das Geld ausblieb, griff eine 30-tägige Gnadenfrist, die gestern Abend ablief. Mit dem heutigen Montag hat Russland damit offiziell seine ausländischen Schulden zum ersten Mal seit 1918, also seit 104 Jahren, nicht bezahlt.
      Als „Zahlungsausfall“ zählt das aber offiziell nicht. Den würden normalerweise Rating-Agenturen ausrufen, die die Kreditwürdigkeit eines Landes dann auch entsprechend abstufen. Doch die führenden Agenturen wie S&P, Fitch und Moody’s bewerten die russische Kreditwürdigkeit schon seit März nicht mehr. Westliche Sanktionen führen dazu, dass sich Russland derzeit sowieso nicht an den internationalen Finanzmärkten bedienen kann. Zudem ist der Bewertung für die Analysten in Kriegszeiten, in denen sie auch wegen der Sanktionen schlechter an Daten kommen, schwerer und schlussendlich verbieten die Sanktionen auch eine entsprechende Tätigkeit der Analysten.
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      focus.de/finanzen/boerse/anlei…ezahlen_id_107993053.html